Rein quantitativ wird die Gruppe der über 50jährigen in den nächsten 30-50 Jahren die Gesellschaft dominieren. Im Jahr 2050 wird nach der neuesten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes die Hälfte der Bevölkerung älter als 48 Jahre und ein Drittel 60 Jahre oder älter sein. Und auch in psychologischer Hinsicht ändern sich die Ansprüche von "Seniors" und "Future Seniors" an Produkte und Dienstleistungen - denn die Älteren fühlen sich heute so jung wie nie zuvor!
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Im Zuge des Wertewandels prognostizieren soziologische Theorien eine Abnahme traditioneller und eine Zunahme postmoderner Werthaltungen - auch unter älteren Menschen.
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Bezüglich der Konsumorientierung gehen damit sinkende Markentreue, zunehmende Konsumentensouveränität und Beschwerdeneigung sowie steigende Ansprüche an Service und Produktqualität einher.
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Auch ältere Konsumenten wollen in zunehmendem Maße nicht mehr nur versorgt, sondern vielmehr umworben und ernst genommen werden.
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Gleichzeitig wehren sie sich vehement gegen den Versuch einer Stereotypisierung: Das letzte was der moderne Senior heute verlangt ist ein "Seniorenprodukt". |
MARKTFORSCHUNG IN DER ZIELGRUPPE 50+
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Während für jüngere Zielgruppen wie "High Potentials", "Young Professionals" oder "Dinks" (Double Income no Kids) eine Vielzahl von Konzepten und Strategien vorliegen, wird das Segment 50+ bislang häufig vernachlässigt - und dies trotz der Tatsache, dass die Senioren von morgen nicht nur eine konsumstarke sondern auch eine konsumfreudige Zielgruppe darstellen.
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Gleichzeitig gilt: Der Übergang ins Alter gestaltet sich immer fließender. Längst kann nicht mehr von einem "Seniorenmarkt" die Rede sein, sondern muss zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen der Zielgruppen 50+, 65+ und 80+ differenziert werden.
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Zielgruppenanalyse 50+ ist somit weit mehr als die blanke Gegenüberstellung von Prozentzahlen älterer und jüngerer Befragungsteilnehmer. Nur psychologische Methoden sind in der Lage, Denkstrukturen und Verhaltensmuster zu identifizieren, die hinter dem nackten Zahlenmaterial stehen. |
Psychologische Marktforschung liefert spezifisches Know-how, wenn es darum geht ...
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sich der spezifischen Bedürfnisse und Probleme der Zielgruppe 50+ bewusst zu werden - ohne dabei bloße Vorurteile und Stereotype zu replizieren.
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Konzepte und Produkte auf die veränderten Ansprüche der "Neuen Alten" zuzuschneiden.
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Präferenzen und Kaufverhalten von 50+ - Kunden zu ermitteln.
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in Werbung und Marketing die Sprache der Zielgruppe 50+ zu sprechen.
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die Wirkung von Image-Kampagnen speziell auf ältere Menschen zu analysieren.
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der zunehmend heterogen denkenden und lebenden Senioren-Zielgruppe gerecht zu werden. |
Ressourcen und Kooperationen von psychonomics zur Marktforschung im Segment 50+
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Um den speziellen Anforderungen der Marktforschung in der Zielgruppe 50+ gerecht zu werden, setzen wir in Projekten nur speziell geschulte Mitarbeiter und Interviewer ein, die über Erfahrungen mit dieser Zielgruppe verfügen.
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Zur Durchführung von Marktforschungsprojekten im Senioren-Segment ist YouGov zudem eine Kooperation mit Atlantis-City, einer auf die Zielgruppe 50+ spezialisierte Beratungs- und Kommunikationsgesellschaft aus dem Unternehmensverbund Ostermann & Partner, eingegangen.
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Diese Partnerschaft verbindet die Marktforschungs- und Beratungskompetenz aus dem Hause psychonomics mit zusätzlichem spezifischem Know-how 50+ und einer engen Zielgruppenverankerung durch atlantis-city (u. a. Kooperation mit der Deutschen Seniorenliga).
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Projektbeispiel: Zur gezielten Website-Optimierung für die Zielgruppe 50+ hat YouGov gemeinsam mit atlantis-city ein maßgeschneidertes Produktangebot entworfen: den usability.wizard® 50+ |
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KONTAKT
Holger Geißler
Member of Management Board
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