|
|
PSYCHONOMICS NEWSLETTER (14) - MÄRZ 2004
psychonomics AG - Marktforschung - Organisationsforschung - Beratung
heute erhalten Sie den aktuellen Newsletter der psychonomics AG. Wir wünschen Ihnen interessantes Lesevergnügen.
Zu den heutigen Inhalten:
+++++++++++++++++ Aktuelle Themen und Projekte ++++++++++++++++++
top "DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER 2004" IN BERLIN PRÄMIERT
Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gelingt es vielen Unternehmen ihren Mitarbeitern attraktive und zufriedenstellende Arbeitsplätze zu bieten. "Geheimnis" des Erfolgs sind dabei insbesondere die gelebte Vertrauenskultur, das Selbstbewusstsein und die Teamorientierung im Unternehmen. Dies zeigen die Ergebnisse des Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber", der von psychonomics als Vertreter von Great Place to Work® Deutschland gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin CAPITAL als Medienpartner (http://www.capital.de) und dem Sponsorpartner ASSTEL (www.asstel.de) bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde.
Die besten 50 Arbeitgeber wurden am 3. Februar in Berlin im Rahmen einer feierlichen Prämierungsveranstaltung im Hotel Adlon vorgestellt und ausgezeichnet. Durch den gelungenen Abend mit über 150 geladenen Gästen führte Kai Stepp, Chefredakteur CAPITAL. Dr. Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, wies in seiner Festrede vor dem Hintergrund des Themas Corporate Governance auf die besondere Bedeutung des selbstverantwortlichen Handelns von Unternehmen gegenüber den Mitarbeitern und der Gesellschaft hin. Dr. Roland Scholz, Aufsichtsratsmitglied des Wettbewerbssponsors ASSTEL Versicherungen und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP), wies in seinem Kurzreferat auf die steigende Bedeutung qualitätsgesicherter Personalarbeit hin. Die Vorstellung der TOP-50 Arbeitgeber 2004 erfolgte gemeinsam durch Horst Müller-Peters (Vorstandsvorsitzender psychonomics) und Frank Hauser (Studienleiter "Deutschlands Beste Arbeitgeber"). Die Auszeichnung des Gesamtsiegers und der drei jeweils Bestplatzierten ihrer Größenklassen sowie die Übergabe der Sonderpreise nahmen Kai Stepp und Rudolf Kahlen (Ressortleiter Management und Karriere CAPITAL) vor. Die Ergebnisse von DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER 2004:
Gesamtsieger:
Platz 1: MICROSOFT DEUTSCHLAND
Platz 2: SKYTEC
Platz 3: DIAGEO DEUTSCHLAND
Sieger nach Größenklassen:
* Unternehmen über 5000 Mitarbeiter:
Platz 1: BOEHRINGER INGELHEIM PHARMA
Platz 2: FORD-WERKE
Platz 3: HENNES & MAURITZ
* Unternehmen 501 - 5000 Mitarbeiter:
Platz 1: MICROSOFT DEUTSCHLAND
Platz 2: HEXAL
Platz 3: KRAFT FOODS DEUTSCHLAND
* Unternehmen bis 500 Mitarbeiter:
Platz 1: SKYTEC
Platz 2: DIAGEO DEUTSCHLAND
Platz 3: ENDRESS + HAUSER/WETZER
* Gewinner der Sonderpreise:
- FORD-WERKE - Sonderpreis "Förderung kultureller Vielfalt"
- LILLY DEUTSCHLAND - Sonderpreis "Chancengleichheit der Geschlechter"
- MICROSOFT DEUTSCHLAND - Sonderpreis "Lebenslanges Lernen"
Die offizielle 50-Beste-Liste "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2004" wurde in der CAPITAL-Ausgabe vom 05.02. 2004 veröffentlicht (www.capital.de/sk/art/255595.html).
Alle Unternehmen, die sich auf der diesjährigen 50-Beste-Liste (www.greatplacetowork.de/2004list.html) platzierten konnten das Gütesiegel "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2004" bereits in Empfang nehmen. Darüber hinaus gilt allen Teilnehmern unabhängig von ihrer Platzierung besondere Anerkennung für ihre Offenheit und ihren Mut zu diesem für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die gleichzeitige Sicherung bzw. Weiterentwicklung der Arbeitsplatzqualität zukunftsweisenden Wettbewerb.
Bewertet wurden die Unternehmen und das Management auf Basis von Mitarbeiter-Befragungen zu den Aspekten Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung sowie einem ergänzenden Kultur-Audit mit Personalverantwortlichen. Insgesamt beteiligten sich 107 große, mittlere und kleinere Unternehmen ab 100 Mitarbeitern mit rund 170.000 beschäftigten Mitarbeitern am Wettbewerb. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich über alle Unternehmensgrößen, Branchen und Regionen Deutschlands. Veröffentlicht werden gemäß der Wettbewerbsphilosophie nur die 50 bestplatzierten Unternehmen; die übrigen Teilnehmer werden über ihre Ergebnisse informiert bleiben aber anonym.
Der jährliche Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" wird als Teil der europäischen "Great Place to Work® Wettbewerbe in allen EU-Ländern durchgeführt; die erstmalige Durchführung kam 2002 auf Initiative der Europäischen Kommission zustande. Wettbewerbsvorbild ist der amerikanische Great Place to Work® Wettbewerb "100 Best Companies to Work For" (seit 1998 jährlich publiziert im Wirtschaftsmagazin FORTUNE). Aktuelle Beste-Liste USA: http://www.greatplacetowork.com/.../list-bestusa.htm
Voranmeldungen zum kommenden Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005" sind bereits jetzt möglich. Kontakt: gpw@psychonomics.de
top SO GEHT´S WEITER MIT "DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER"
* Die deutsche 50-Beste-Liste nimmt mit den weiteren nationalen Beste-Listen am europäischen Gesamtwettbewerb "Beste Arbeitgeber EU 2004" um einen Platz auf der Liste der 100 besten Arbeitgeber der EU teil. Am 27. April werden in London in Zusammenarbeit mit der FINANCIAL TIMES die europäischen Sieger veröffentlicht und ausgezeichnet.
* Der Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" wird ab diesem Jahr auch von INQA, der "Initiative Neue Qualität der Arbeit" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und weiterer Partner unterstützt (www.inqa.de).
* Am 20./21. Mai wird der in diesem Jahr erstmals ausgerufene Wettbewerbs-Sonderpreis "Förderung älterer Arbeitnehmer" auf dem 2. bundesdeutschen Generationenkongress in Bad Tölz in Gegenwart des bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Dialog der Generationen" und der Bönsch/Reidl Gbr verliehen.
* Im Mai 2004 findet in Dortmund eine von psychonomics / Great Place to Work® Deutschland gemeinsam mit CAPITAL veranstaltete Fachkonferenz zum Thema "Beste Arbeitgeber" statt, zu der alle am Wettbewerb interessierten Unternehmen, Organisationen und Verbände sowie Fachkräfte aus dem Personalbereich eingeladen sind. Kontakt: gpw@psychnomics.de
* In Kooperation von CAPITAL und psychonomics / Great Place to Work® Deutschland wird Laufe der ersten Jahreshälfte eine Buchveröffentlichung zu den Wettbewerbssiegern "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2004" erfolgen.
* Voranmeldungen zum kommenden Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005" sind bereits jetzt möglich. Die Untersuchungen (Mitarbeiterbefragung und Kultur-Audit) werden flexibel zwischen Juni und Oktober 2004 durchgeführt. Die Veröffentlichung der Beste-Liste 2005 und die Prämierung finden im 1. Quartal 2005 statt.
Kontakt: psychonomics AG / Great Place to Work® Deutschland - Studienleitung: Herr Frank Hauser - Tel.: 0221-42061-334 - gpw@psychonomics.de - www.greatplacetowork.de
top AKTUELLES ZU "ÖSTERREICHS BESTE ARBEITGEBER 2004"
Der von psychonomics als Vertreter von Great Place to Work® Österreich gemeinsam mit dem österreichischen Wirtschaftsmagazin "trend" und der Forschungsgruppe Wirtschaftspsychologie der Universität Wien durchgeführte Wettbewerb "Österreichs Beste Arbeitgeber" ist erneut auf ein gutes Teilnehmerecho gestoßen. Insgesamt nahmen 56 große und mittelständische Unternehmen am aktuellen Wettbewerb um eine Platzierung auf der Liste der 25 besten Arbeitgeber des Landes teil. Die Ergebnisse werden Ende April 2004 im Wirtschaftsmagazin "trend" veröffentlicht. Die Gewinner werden im Rahmen einer Prämierungsveranstaltung am 26. April in Wien geehrt. Interessierte Unternehmen mit Standort Österreich können sich bereits jetzt für den kommenden Wettbewerb "Österreichs Beste Arbeitgeber 2005" anmelden. Der Untersuchungszeitraum liegt in Österreich zwischen September und Ende November 2004. Kontakt: Great Place to Work® Österreich / psychonomics AG - Studienleitung: Herr Frank Hauser - Tel.: (0049)221-42061-334 - gpw@psychonomics.at -
http://www.greatplacetowork.at
top ZUM IMAGE VON PHARMAUNTERNEHMEN
Die Pharmaindustrie steckt mit ihrem öffentlichen Image in vielfältigen Identitäts- und Glaubwürdigkeitsdiskrepanzen. Massive und regelmäßige Angriffe in Presse und Politik zeigen unübersehbar, dass diese Branche gerade in einem angespanntem Gesundheitsmarkt mehr denn je gefährliche Angriffsflächen bietet (in sehr pointierter Weise zeigen dies u.a. der provokante Buch-Titel "Die Krankheitsmacher" von Jörg Blech vom SPIEGEL wie auch Äußerungen aus dem Gesundheitsministerium). Schaut man sich die vorherrschenden öffentlichen Meinungsbilder an, stehen Segensbildern von "Helfern in der Not", "verdienten Forschern" und "Trägern tradierten Nationalstolzes" negativere Bilder von "Nutznießern menschlicher Hilfsbedürftigkeit" und "Krankheitserfindern" diametral entgegen. Solche polaren und scheinbar unversöhnlichen Bilder stecken tief im Bewusstsein und Unterbewusstsein der Bevölkerung. Eine oberflächliche Aufpolierung des Branchenimages hilft als vermittelnde Lösung hier nur wenig. Überzogene Heilsversprechen oder beschönigende "feel good"-Welten erweisen sich als zu einseitig. Ein solches Vorgehen verkennt psychologische Grundprobleme und Ambivalenzen, welche die Image-Probleme der Branchenbeteiligten mitbedingen, anstatt sie konstruktiv aufzugreifen. Durch Abstrahleffekte misslungener Ansätze drohen sich auch potente Bemühungen, wie z.B. im Bereich der Corporate Ethics, in ihrer Wirkung letztlich ins Gegenteil zu verkehren. Präzises Ziel- und Bezugsgruppenverständnis ist also die kritische Größe; bloße Übertragungen aus anderen Märkten werden der komplexen Psychologie des Patient-Seins nicht gerecht.
Eine tiefenpsychologisch angelegte Grundlagenstudie von psychonomics im Auftrag bedeutender Arzneimittelhersteller untersuchte kürzlich die Image-Probleme der Pharmaindustrie in differenzierter Weise. Dabei zeigten sich bei im Umgang mit Arzneimitteln sehr erfahrenen Zielgruppen eine Reihe fundamentaler Image-Dilemmata, die auf benennbare Ambivalenzen rückgeführt und auf spezifische Risiken und Chancen hin rekonstruiert werden konnten. Zudem zeigte sich, dass das Image der Pharmaindustrie einen grundlegenden Mangel an angemessener Binnendifferenzierung (z.B. Forschende Pharmaindustrie vs. Generika-Hersteller) aufweist. Insgesamt wurden die Image-Probleme innerhalb des Gesundheitssystems als Ganzem verortet. psychonomics verfolgt die Thematik derzeit in einer qualitativen Eigenstudie weiter, die den Kontext auch zu umfassenderen gesundheitspsychologischen Aspekten herstellt und die jährliche statistisch-repräsentative psychonomics-Studie Health Care Monitoring (HCM) qualitativ flankiert und mit der zugehörigen tiefenpsychologischen Ebene anreichert.
Aufgrund der bisherigen Arbeiten lässt sich zeigen, dass die bestehenden Image-Dilemmata der Pharmabranche keineswegs ein unveränderliches Schicksal darstellen. Im Gegenteil bestehen für die Pharmabranche positive (nicht-manipulative) Ansatzmöglichkeiten ("Drehpunkte") in der Beziehung zu Verbrauchern und der Öffentlichkeit, die ein deutlich aufgeklärteres und partnerschaftlicheres Verhältnis zum Ziel haben können. Diese Möglichkeiten werden allerdings bisher noch wenig genutzt. Kontakt: Herr Dirk Weller - dirk.weller@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-0
+++++++++++++++++ Märkte und Aktuelle Studien ++++++++++++++++++
top HEALTH CARE MONITORING 2004: PROFILE UND TRENDS IM GESUNDHEITSMARKT
Der OTC-Umsatz auf Basis ärztlicher Verordnungen (ca. 40% des OTC-Gesamtumsatzes) ist nach der Gesundheitsreform in den ersten Wochen des Jahres um rund zwei Drittel gesunken; die "Selbstzahler" kompensieren diesen Umsatzeinbruch bislang nur in sehr geringem Maße. Konsumenten, die im OTC-Marketing hinter den Zielgruppen Arzt und Apotheker eine eher nachrangige Rolle gespielt haben, rücken damit zunehmend in den Mittelpunkt. Allerdings hat man sich in der Vergangenheit nur wenig mit dem Verhalten und Erleben dieser Bezugsgruppe auseinandergesetzt: Das Konsumentenverständnis erscheint oft noch lückenhaft - und vernachlässigt insbesondere die Spezifität des Gesundheitsmarkts, der sich in elementarer Weise von anderen Märkten unterscheidet.
psychonomics erforscht den Gesundheitsmarkt seit nunmehr fünf Jahren intensiv und dies im nationalen wie auch internationalen Kontext. Im vergangenen Jahr wurde mit dem HEALTH CARE MONITORING (HCM) in Kooperation mit der Consodata Marketing Intelligence GmbH (http://www.consodata.de) eine jährliche repräsentative Verbraucherbefragung aufgelegt, die die Grundlagenstudien "Typologie Selbstmedikation" (1998) und "Gesundheitstypologie" (2002) konsequent fortschreibt und gleichzeitig deutlich erweitert. Allgemeine Untersuchungsthemen des HEALTH CARE MONITORING 2004, das Mitte April mit 2.000 Befragten ins Feld geht, sind: Gesundheitsverhalten und Gesundheitsmentalität (Gesundheitstypologie), Informationsverhalten im gesundheitlichen Kontext, Vorsorgeverhalten, Reaktionen auf die Gesundheitsreform (Praxisgebühr, Zuzahlungen etc.).
Neben allgemein relevanten Fragestellungen untersucht die Studie schwerpunktmäßig die Themen "Selbstmedikation" und "Krankenkassen/Krankenversicherungen". Untersuchungsinhalte im Bereich Selbstmedikation sind u.a.: Selbstmedikationsintensität nach Indikationsbereichen, umsatzstärkste Präparate, Ausgabevolumina, Einkaufsstätten, Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Selbstmedikation, Akzeptanz "Grünes Rezept" und das Image von Herstellern und Marken im Benchmarkvergleich. Im Schwerpunktbereich "Krankenkassen/Krankenversicherungen" werden u.a. die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Leistungsoptionen der Krankenkassen (z.B. Bonussysteme, Selbstbehalte, Rückerstattung), Marktpotenziale für private Krankenzusatzversicherungen, Auswirkungen der Gesundheitsreform auf Arztbesuche, Akzeptanz Hausapotheken-Modell und die Kundenbindung und -zufriedenheit mit Krankenkassen untersucht.
Im Vorfeld des HEALTH CARE MONITORING 2004 wird eine fundierende qualitative Studie mit 20 ausführlichen Tiefeninterviews (2,5 h) durchgeführt. Diese aufwändige Eigenstudie ergründet neben einem erweiterten Verständnis des aktuellen Gesundheitsverhaltens und der zugrundeliegenden "Psychologie der Gesundheit" intensiv das Thema "Preissensibilität und Markenbedeutung" beim Kauf von Medikamenten und Gesundheitsprodukten.
Interessenten des HEALTH CARE MONITORING können das inhaltliche Befragungsgerüst der Verbraucherbefragung ab Mitte März bei psychonomics anfordern. Die Einbindung exklusiver Fragestellungen ist noch bis zum 13. April möglich. Erste Ergebnisse werden ab Juni vorliegen, die Gesamtstudie HEALTH CARE MONITORING 2004 erscheint im Juli. Die Schwerpunktthemen "Selbstmedikation" und "Krankenkassen/Krankenversicherungen" können auch als separate Teilstudien bezogen werden.
Studienleiterin ist Frau Anja Schweitzer: anja.schweitzer@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-329.
top KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2003: AKTUELLE MARKTDATEN UND TRENDS
Die aktuelle Ausgabe des psychonomics KUNDENMONITOR ASSEKURANZ - der jährlichen Repräsentativstudie zum deutschen Privatversicherungsmarkt (seit 1994) mit jährlich 7.500 befragten Versicherungsnehmern - zeigt, dass die Versicherungskunden in den letzten drei Jahren deutlich anspruchsvoller geworden sind. Gleichzeitig zeigen sie sich jedoch immer weniger bereit, für erweiterte Service- und Beratungsangebote höhere Beiträge zu zahlen. Zudem hat die Offenheit gegenüber alternativen Vertriebswegen (Banken, Makler, Internet etc.) und auch für kleinere Versicherer in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Im Hinblick auf den Online-Versicherungsmarkt (KUNDENMONITOR e-ASSEKURANZ) zeigt sich, dass allein 2003 knapp 1 Mio. Versicherungen via Internet abgeschlossen wurden und dass Internetnutzer doppelt so häufig Neuverträge abschließen wie Nichtnutzer. Der Anteil der Internetnutzer unter den Versicherungsentscheidern/-mitentscheidern hat sich 2003 um 20% von 30 auf 36% erhöht.
Insgesamt waren die Versicherungskunden mit ihren Gesellschaften 2003 deutlich zufriedener als noch vor 2 Jahren: die Hälfte der Versicherten (50%) beurteilt ihre Gesellschaft(en) mit "ausgezeichnet" bzw. "sehr gut" (2001: 39%). Zwischen den insgesamt 35 untersuchten Versicherern bestanden hier allerdings teils markante Beurteilungsunterschiede.
Deutliche absolute Zuwächse im Produktbereich konnten in den letzten Jahren insbesondere Private Rentenversicherungsprodukte und Fondsgebundene Lebensversicherungen verzeichnen. Die zentralen Trends im privaten Versicherungsmarkt lassen sich insgesamt mit den Begriffen "Anspruchsinflation", "Höhere Kundenzufriedenheit", "Gestiegene Vertriebswegeakzeptanz" und "Attraktive Altersvorsorgeprodukte" zusammenfassen.
Bezugsmöglichkeiten des KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2003:
* Das Standard-Kernmodul "Wettbewerb" mit umfangreichen aktuellen Wettbewerbsdaten inkl. Kundenbindung und Kundenzufriedenheit für den Gesamtmarkt und die 35 größten deutschen Versicherer umfasst 81 Seiten Tabellen, Text und Grafiken sowie 19 präsentationsfähige PowerPoint-Charts. Preis: 3.500 zzgl. 7% MwSt.
* Die "Highlight-Themen" des KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2003 sind:
+ Der Entscheidungsprozess vor dem Versicherungsabschluss
+ Die Finanz- und Beratungssituation vor und nach dem Renteneintritt
+ Ursachen der Kundenbindung: Erfassung der Art und Stärke der Kundenbindung für 19 große deutsche Versicherer und zum Vergleich die Benchmarks marktführender Bausparkassen, Mobilfunkanbieter, Automobilhersteller und Handelsketten.
Diese können auch als separate Teilstudien bezogen werden und umfassen jeweils zwischen 30 und 50 Doppelseiten Textbericht inkl. Grafiken sowie 30-40 präsentationsfähige PowerPoint-Charts. Preise (pro Highlight-Teilstudie): 2.500 zzgl. 7% MwSt.
Der aktuelle "KUNDENMONITOR e-ASSEKURANZ - Der Versicherungskunde im Internet" umfasst 192 Farb-Seiten Chartbericht und 21 Seiten Tabellenanhang. Preis (als separate Teilstudie): 2.500 EUR zzgl. 7% MwSt.
Bezieher der Vollversion des KUNDENMONITOR ASSEKURANZ inkl. aller Teilstudien erhalten einen Paketpreis mit weiteren Leistungsbausteinen (Gesamtübersicht als pdf downloadbar unter: www.psychonomics.de/filemanager/download/260/Kundenmonitor_Assekuranz.pdf)
Studienleiter und Ansprechpartner ist Herr Christoph Müller. E-Mail: christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-328.
top ANKÜNDIGUNG: HIGHLIGHT-THEMEN KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2004
Der KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2004 untersucht neben den jährlich fortgeführten Kernmodulen folgende Highlight-Themen:
1. Welle (Januar 2004): Vertrauen in die Versicherungswirtschaft
2. Welle (April 2004): Entwicklungen in der Krankenversicherung (Auswirkungen der Gesundheitsreform)
3. Welle (Juni 2004): Entwicklungen in der Lebensversicherung (Auswirkungen Renditesenkung/geplante Versteuerung ab 2005)
4. Welle (September 2004): Stornoanalyse und Entwicklung der Wechselbereitschaft
Insgesamt werden in 2004 10.000 private Versicherungsnehmer befragt. Kontakt: Herr Christoph Müller - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-328.
top URSACHEN DER KUNDENBINDUNG: BRANCHENÜBERGREIFENDE ANALYSE IM PSYCHONOMICS-BINDUNGSDREIECK
Die Bindung von Kunden an das eigene Unternehmen und seine Produkte ist ein zentrales marketingstrategisches Ziel: Der Verlust bestehender Kunden berührt die wirtschaftliche Substanz; gleichzeitig ist es um ein vielfaches aufwändiger, neue Kunden zu gewinnen als alte zu halten. Grund genug die Ursachen der Kundenbindung genauer zu kennen und deren Zusammenhang zu verstehen. Denn: Kundenbindung kann ganz verschiedene Ursachen haben und je nach Unternehmen und Branchen deutlich unterschiedlich profiliert sein. Auf Basis solcher Profilanalysen im Wettbewerber- und Branchenvergleich ergeben sich unterschiedliche Optionen für die künftige strategische Ausrichtung.
Das psychonomics-Bindungsdreieck erforscht die Ursachen und Stärke der Kundenbindung auf den zentralen Dimensionen "Zuneigung" (Personen und Marke), "Vernunft" (Produkt und Preis) und "Bequemlichkeit" (Wechselbarrieren und Habituation). Auf dieser Grundlage untersuchte psychonomics im Rahmen einer branchenübergreifenden Studie 19 Versicherer (Aachener und Münchener, Allianz, ARAG, AXA, D.A.S., Debeka, DEVK, Gothaer, Hamburg-Mannheimer, HUK-Coburg, LVM, Provinzial, R+V, Signal-Iduna, Sparkassen-Versicherung, Versicherungskammer Bayern, Victoria, Volksfürsorge, Württembergische), 4 marktführende Bausparkassen (BHW, LBS, Schwäbisch-Hall, Wüstenrot), 3 marktführende Mobilfunkanbieter (T-D1, D2-Vodafone, E-Plus), 3 große Automobilhersteller (Ford, Opel, VW), 3 führende Supermarktketten (Aldi, Edeka, Plus) sowie 3 sehr beliebte Reiseziele (Italien, Mallorca, Österreich). Den zentralen Bindungsdimensionen liegen Subdimensionen wie u.a. "Produktqualität", "Kommunikationsqualität", "Vertrauen in das Unternehmen", "Bekanntheit des Unternehmens" zu Grunde (insgesamt 24 Kern-Items). Die absolute Stärke der Kundenbindung wurde auf den Dimensionen "Kundentreue", "Weiterempfehlungsbereitschaft" und "Cross-Selling-Bereitschaft" gemessen.
Die vergleichende Analyse der Kundenbindungsprofile von Unternehmen gleicher oder verschiedener Branchen zeigt deutlich differenzierte Schwerpunktursachen der Kundenbindung. Im Branchenvergleich zeigt sich z.B. dass "Bequemlichkeit" wesentlicher Faktor der Kundenbindung von Mobilfunkanbietern ist, "Vernunft" hingegen bei Supermarktketten eine besondere Rolle spielt. Die Versicherungsbranche im Ganzen zeigt hinsichtlich der drei zentralen Bindungsursachen keine Dominanzausprägung, teils sehr deutlich aber im Hinblick auf einzelne Gesellschaften. Im Automobilmarkt ist eine geringe Differenzierung der Kundenbindung zwischen den drei größten deutschen Automobilbauern festzustellen. Anders als Ford können VW und Opel jedoch etwas mehr auf die emotionale Bindung ihrer Kunden vertrauen. Im Vergleich der Benchmark-Branchen weisen Versicherungsgesellschaften insgesamt eine durchschnittlich hohe Kundenbindung auf, ganz vorne liegen Reiseziele und Supermarktketten.
Die Ergebnisse und Zusammenhänge der Bindungsfaktoren werden in der vorliegenden Studie sehr anschaulich mittels differenzierter Kundenbindungsprofile und in verdichteter Form im psychonomics-Bindungsdreieck dargestellt.
Die Studie "Ursachen der Kundenbindung" umfasst 52 Doppelseiten Textbericht inkl. Grafiken sowie 45 präsentationsfähige PowerPoint-Charts. Sie richtet sich schwerpunktmäßig an die Versicherungsbranche, bietet aber auch den anderen untersuchten Branchen und Unternehmen umfangreiche Informationen über Kundenbindungsprofile und Bindungsstärken im brancheninternen und branchenübergreifenden Vergleich. Preis: 2.500 zzgl. 7% MwSt. Unternehmensspezifische Sonderauswertungen und ergänzende Eigenerhebungen auf Basis des beschriebenen Kundenbindungsmodells sind möglich.
Studienleiter und Ansprechpartner ist Herr Christoph Müller. E-Mail: christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-328.
top MAKLER-ABSATZBAROMETER I/04: AM PULS DES MAKLER-VERTRIEBSKANALS
Das Makler-Absatzbarometer von psychonomics und WMD-Brokerchannel zeigt die aktuellen Entwicklungen im Maklervertrieb von Versicherungs- und Finanzprodukten und ist im Januar mit der ersten von vier Befragungswellen ins neue Jahr gestartet. Besonders spannend war dabei u.a. die Untersuchung der Neugeschäftentwicklung der Durchführungswege für die betriebliche Altersvorsorge im Firmenkundengeschäft, denn mit zunehmender Marktdurchdringung der bAV gewinnen bestimmte Durchführungswege - wie z.B. die Pensionskasse - verstärkt an Bedeutung.
Im Privatkundengeschäft fällt eine zunehmende Kundennachfrage nach Krankenzusatzversicherungsprodukten auf, die seit der ersten Befragung im April 2003 um gut 25% zugenommen hat. In der Lebensversicherungssparte erfreut sich insbesondere die private Rentenversicherung zunehmender Abschlussbereitschaft bei Maklerkunden.
Neben dem Basisinstrument zur Marktentwicklung im Privat- und Firmenkundengeschäft untersucht das aktuelle Makler-Absatzbarometer als Vertiefungsthema das "Informations- und Kommunikationsverhalten von Versicherungsmaklern". Spezieller geht es dabei um die Frage, in welcher Häufigkeit bzw. Regelmäßigkeit sich Makler zu welchen Themen informieren (z.B. Gesetze, Steuerrecht, Kapitalmarkt-Produkte, Versicherungsprodukte, Ratings und Rankings, Büroorganisation, etc.) und welche Informationskanäle dabei präferiert werden (z.B. Tagespresse, Fachzeitschriften, Maklerverbände, Anbieter, etc.). Es zeigt sich, dass Informationen zu Allgemeinen Gesetzen, zur Kapitalmarktentwicklung und zu neuen Produkten die drei Top-Themen sind. Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten rangieren auf Platz 9 der 14 untersuchten Themenbereiche, über die sich Makler am häufigsten informieren. Konkret werden Weiterbildungsveranstaltungen als Informationsquelle für die Mitarbeiterführung, neue Produkte und die Einführung bzw. Anwendung neuer Gesetze und Richtlinien genutzt. Darüber hinaus werden die Erwartungen der Makler an die Bereitstellung relevanter Informationen durch Versicherer und Kapitalanlagegesellschaften untersucht.
Das Makler-Absatzbarometer I/04 ist - im Rahmen eines vergünstigten Jahresabos oder als Einzelstudie - über psychonomics erhältlich. Das nächste Makler-Absatzbarometer II/04 erscheint im Mai 2004. Die Schaltung von Exklusivfragen ist noch bis zum 1. April über psychonomics möglich. Weitere Studieninfo: http://www.psychonomics.de/.../makler_absatzbarometer_und_panel.pdf
Kontakt: Dr. Oliver Gaedeke (Studienleiter): oliver.gaedeke@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-364
top bAV-ANGEBOTE UND ABSCHLÜSSE IN DEN UNTERNEHMEN
Während die Gesamtbeurteilung der Rentenreform bei den Unternehmern kritisch ausfällt, werden die speziellen Änderungen innerhalb der betrieblichen Altersversorgung - insbesondere der Anspruch auf Entgeltumwandlung - in deutschen Betrieben als sinnvoll angesehen. Dies zeigt eine Unternehmerbefragung von psychonomics aus dem Herbst 2003:
45% der 300 befragten bAV-Verantwortlichen bewerten die erfolgten Neuerungen als gut bis ausgezeichnet. Mehr als drei Viertel aller befragten Betriebe bieten inzwischen eine bAV an. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten verfügen mittlerweile sogar zu 92% über ein derartiges Angebot. Besonders beliebt sind nach wie vor die Durchführungswege "Pensionskasse" und "Direktversicherung". Insgesamt erscheint die bAV als Hoffnungsträger der gesamten Rentenreform. Das Interesse und die konkrete Nachfrage nach bAV-Lösungen sind bei den Mitarbeitern im Laufe des Jahres 2003 deutlich gestiegen, ohne dass das Abschlusspotenzial jedoch bislang ausgeschöpft werden konnte vermutlich auch mangels Kapazitäten für die persönliche Mitarbeiterberatung. Die befragten Unternehmer bekräftigen die positive Wirkung von individuellen Beratungsgesprächen durch die Anbieter, in deren Rahmen dem Mitarbeiter die (finanziellen) Vorteile einer bAV gegenüber anderen Altersvorsorgearten demonstriert werden.
Obwohl der Beratungsbedarf der bAV-Beauftragten leicht abgenommen hat, ist er auch zwei Jahre nach Einführung der Rentenreform immer noch hoch; zur Klärung von Fragen und für vertiefende Informationen wenden diese sich vor allem an die Versicherer. Bei der Auswahl von Anbietern und Produkten spielen die bAV-Risiken des Arbeitgebers - insbesondere bzgl. von Haftungsfragen - derzeit noch eine nachgeordnete Rolle und werden offenbar unterschätzt. Der hohe Nachfrage- und Beratungsbedarf hinsichtlich der Minimierung von Arbeitgeberrisiken lässt jedoch eine entsprechende Umfokussierung vermuten. Wichtig ist den Unternehmen weiterhin vor allem die Übernahme von Verwaltungsaufgaben durch die bAV-Anbieter, wie z.B. des Zahlungsverkehrs im Leistungsfall oder von Verwaltungstätigkeiten beim vorzeitigen Ausscheiden von Mitarbeitern.
Die ausführlichen Ergebnisse der Studie sind über psychonomics erhältlich. Studienleiter ist Herr Dr. Jörg Plumanns-Maas: joerg.plumanns-maas@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-356.
top NEU IN 2004: DER "bAV-REPORT"
Seit 2001 forscht psychonomics kontinuierlich zur privaten und betrieblichen Altersvorsorge und befindet sich auch 2004 weiter im intensiven Dialog mit allen betreffenden Zielgruppen. Da mittlerweile die betriebliche Altersversorgung als Hoffnungsträger der Rentenreform boomt, gleichzeitig aber das Abschlusspotenzial bisher bei weitem nicht ausgeschöpft werden konnte, konzentriert sich psychonomics 2004 ganz auf den bAV-Markt. Wie gewohnt und bewährt werden dabei die Perspektiven von Arbeitnehmern, Vermittlern und Unternehmen beleuchtet. Der "bAV-Report 2004" löst das bisherige PAV/bAV-Monitoring ab und erscheint zweimal jährlich (Juni und November) als ausführlicher PowerPoint-Chartbericht mit Abbildungen und Handlungsempfehlungen.
Ein detailliertes Studienporträt inkl. Bezugspreisen wird Ende März 2004 an alle bisherigen Abonnenten des Altersvorsorge-Monitorings sowie weitere Interessenten versandt. Studienleiter und Ansprechpartner bleibt Herr Dr. Jörg Plumanns-Maas: joerg.plumanns-maas@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-356.
top JAHRES-REPORT PAV/bAV-MONITORING 2003
Zum Abschluss des PAV/bAV-MONITORING (halbjährliche Befragungen von Verbrauchern, Vermittlern und Unternehmen) sind alle zentralen Ergebnisse des vergangenen Jahres als kommentierter Jahres-Report bei psychonomics erhältlich. Der Report bündelt die Findings aller sechs Einzelberichte der Verbraucher-, Vermittler- und Unternehmensbefragung und liefert so einen ausgezeichneten Überblick über Einstellungen und Verhalten zur privaten und betrieblichen Altersvorsorge bzgl. aller drei Befragungszielgruppen. Preis: 1.500 zzgl. MwSt.; Versand als pdf-Dokument. Kontakt: Herr Dr. Jörg Plumanns-Maas (Studienleiter): joerg.plumanns-maas@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-356
top AKTUELLES DIA-RENTENBAROMETER I/2004
Das von psychonomics im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) regelmäßig erstellte DIA-Rentenbarometer macht in seiner aktuellen Ausgabe I/2004 deutlich: Die geförderte private Rente ist ins Stocken geraten. Die Zahl der Altersvorsorge-Verträge stieg - nur dank betrieblicher Abschlüsse - innerhalb von zwölf Monaten lediglich um ein Prozent. Die Beliebtheit der betrieblichen Variante der förderfähigen Privatrente ist in den letzten zwölf Monaten gleichzeitig um neun Prozentpunkte gestiegen. Ausführliche Ergebnisse als kostenfreier Download unter: http://www.dia-vorsorge.de/.../rentenb.pdf
Studienleiterin bei psychonomics: Frau Tanja Höllger - tanja.hoellger@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-384.
+++++++++++++++ Methoden und Konzepte ++++++++++++++++
top PRINTCOCKPIT® - STUDIE: WERBEBROSCHÜREN TESTEN, WERBEWIRKUNG OPTIMIEREN
Das printcockpit® ist ein von psychonomics entwickeltes, standardisiertes und benchmarkfähiges Instrument zur Messung der Werbeeffizienz von Broschüren, Prospekten, Flyern, Mailings etc. Es erlaubt einen klaren Blick auf die Qualität und Effektivität werblich orientierter Printprodukte. Die Testung aus Rezipientensicht erfasst neben Gesamturteilen auch die differenzierte Beurteilung zahlreicher Einzelmerkmale, die konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung bieten. Eine ausführliche Beschreibung des Instruments und seines Einsatzes findet sich unter: www.psychonomics.de/article/articleview/1015/1/58
Aktuell wurde das printcockpit® jetzt im Rahmen einer branchenübergreifenden, benchmarkgenerierenden Studienreihe u.a. auch zur vergleichenden Untersuchung von Produktbroschüren mit dem Inhalt "Photo-Handy" und dazugehörigen MMS-Tarifen eingesetzt. Dabei wurden vergleichbare aktuelle Werbebroschüren dreier Unternehmen der Telekommunikationsbranche (O2, T-Mobile, Vodafone) getestet. Es zeigten sich deutliche Unterschiede bei der Erreichung der Ziele "Gefallen", "Handlung" und "Informationstransfer" bzw. auf dem Kundenreaktionsindex, der die Wirkung der Broschüre auf das Produktinteresse und die Kaufabsicht zusammengefasst misst. Im Gesamturteil konnte sich die getestete O2-Broschüre gegenüber den Konkurrenzbroschüren durchsetzen.
Ein ausführlicher Beitrag zum printcockpit® und der Studie findet sich in Heft 1/2004 der Zeitschrift planung & analyse (www.planung-analyse.de). Der Artikel kann als Sonderdruck auch über psychonomics bezogen werden. Ansprechpartner für weitere Information und Beratung zum Einsatz des printcockpit® ist Herr Holger Geißler: holger.geissler@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-344.
***
Eine Übersicht über weitere Analyse- und Beratungs-Tools von psychonomics finden Sie unter: http://www.psychonomics.de/article/archive/83/. Infobroschüren können bei Frau Martina Schieferdecker bestellt werden: martina.schieferdecker@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-367.
top DER "PSYCLE": DAS PSYCHONOMICS-MODELL MENSCHLICHER ANTRIEBSKÄFTE
Der "psycle" ist ein von psychonomics entwickeltes psychodynamisches Modell zur Orientierung über die grundsätzlich wirksamen Antriebskräfte des menschlichen Verhaltens (Motive). Diese lassen sich auf vier Grunddimensionen mit je zwei Motivausprägungen darstellen:
* Lust vs. Verzicht
* Risiko vs. Sicherheit
* Macht vs. Unterordnung
* Autonomie vs. Bindung
Jedem der sich so ergebenden acht Antriebskräfte ist eine extreme Überformung zugeordnet (z.B. "Verzicht" -> "Über-Kontrolliertheit"). Die einzelnen Dimensionen sind nicht unabhängig voneinander, sondern stehen in mehr oder weniger starken wechselseitigen Wirkungszusammenhängen. Die konkrete Ausformung und Wirkungsstärke der Antriebskräfte wird von vielen externen und internen Faktoren beeinflusst. Die Bedeutung einzelner Motivkräfte für das konkrete Verhalten kann in verschiedenen Märkten sehr unterschiedlich ausgeprägt sein: So kommt z.B. der polaren Dimension "Risiko vs. Sicherheit" ausgeprägte dynamische Bedeutung im Finanzdienstleistungsbereich zu, der Dimension "Macht vs. Unterordnung" verstärkt im Automobilbereich und der "Lust vs. Verzicht"-Dimension im Bereich des Medienkonsums. In der Forschungspraxis dient der "psycle" als ideengenerierende Heuristik für die Analyse in spezifischen Märkten. Die Anwendung des psycle erleichtert die schnelle Vorstrukturierung und die Bildung eines Grundverständnisses für Märkte und deren spezifische Fragestellungen (wie z.B. Altersvorsorge, Selbstmedikation oder Medienkonsum) ohne den Blick auf weitere Einflüsse zu verstellen. Das Modell geht davon aus, dass Angebote an Konsumenten oder Kunden eine Lösung für die Ausbalancierung jeweils zentraler sich widerstrebender Motive anbieten muss - ggf. differenziert nach verschiedenen psychologischen Segmenten. Insgesamt reflektiert das psycle-Modell umfangreiche Erfahrungen aus über zehn Jahren Qualitativer Marktforschung von psychonomics in den verschiedensten Märkten sowie aktuelle Theorien und empirische Erkenntnisse der Allgemein- und Sozialpsychologie.
Eine anschauliche Darstellung des Modells findet sich unter: http://www.psychonomics.de/.../58
Ansprechpartner für weitere Informationen zur Anwendung des psycle ist Herr Werner Grimmer: werner.grimmer@psychonomics.de. - Tel.: 0221-42061-294
+++++++++++++++++ psychonomics intern ++++++++++++++++++
top ERFOLGREICHES GESCHÄFTSJAHR 2003: DEUTLICH ÜBERDURCHSCHNITTLICHES WACHSTUM +
Die psychonomics AG konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2003 um rund 20% steigern und übertraf damit das für 2003 auf 3-4% geschätzte Wachstum der Marktforschungsbranche um ein Vielfaches. Insgesamt ist psychonomics damit das wachstumsstärkste Marktforschungsinstitut der letzten 5 Jahre in Deutschland (Quelle: context-Liste). psychonomics bietet am Standort Köln derzeit rund 60 qualifizierte Arbeitsplätze. Die Schaffung weiterer Arbeitsplätze in diesem Jahr ist geplant, aktuell werden z.B. zusätzliche Mitarbeiter in den Bereichen Health Care Marktforschung und Internationales Projektmanagement gesucht.
top NEUKUNDEN 2004
Als Neukunden aus dem laufenden Jahr begrüßt psychonomics die Unternehmen ARCOR, BÖRSE ONLINE VERLAG, DEUTSCHE POST, EUROP ASSISTANCE VERSICHERUNG, GVV VERSICHERUNGEN, HAMBURGER SPARKASSE AG (HASPA), MRC MARKETING RESEARCH CONSULTANTS, ROLAND RECHTSSCHUTZ VERSICHERUNG, STIFTUNG WARENTEST, VAILLANT und weitere. Wir freuen uns über die intensive Zusammenarbeit.
top STECKBRIEF PSYCHONOMICS-TESTSTUDIO
Ein aktueller Steckbrief des auch extern anmietbaren psychonomics-Teststudio ist unter: www.psychonomics.de/filemanager/download/272 als pdf-Dokument downloadbar. Kontakt: Sabine Fiori (Studio- und Feldleitung) - sabine.fiori@psychonomics.de - Tel.: 0221-42061-373.
top ERWEITERUNG DER GESCHÄFTSRÄUME
Zum 1. März 2004 hat die psychonomics AG zusätzliche neue Geschäftsräume bezogen. Auf der dem Hauptgebäude in der Berrenrather Straße gegenüberliegenden Arnulfstraße 33 ist mittlerweile die komplette Feldabteilung von psychonomics eingezogen.
top PSYCHONOMICS.DE STARK GENUTZT
In den letzten 6 Monaten zählte die homepage von psychonomics (www.psychonomics.de) jeweils über 30.000 Besucher (ca. 1000 Visits pro Tag). Die Zahl der Seitenaufrufe lag monatlich zwischen 160.000 und 190.000. Dies ergab eine aktuelle Logfile-Analyse (Visit-Timeout = 10 min.; dies bedeutet, dass Zugriffe der gleichen IP-Adresse nur dann als 2 Besuche gezählt werden, wenn mehr als 10 Minuten Pause zwischen zwei Zugriffen liegen). Gegenüber dem davor liegenden Halbjahr konnte erneut ein deutlicher Besucheranstieg verzeichnet werden. Wir bedanken uns bei unseren Online-Besuchern und arbeiten regelmäßig an der Aktualisierung und Erweiterung unseres umfangreichen Informations- und Serviceangebots.
top MITARBEITER-NEWS
* Dr. Oliver Gaedeke (36) ist seit Anfang des Jahres Senior Manager und Partner der psychonomics AG. Schwerpunktmäßig ist er für die Themen Kundenzufriedenheit und Qualitätsmanagement, Vertriebspartner-Befragungen und Marktpotenzialanalysen zuständig. Bei der psychonomics Tochter COMEMA betreut er zudem Analysen und Positionierungs-Beratungen mit dem Versicherungs-Informations-Pool "VIP" (www.comema.de). Herr Gaedeke hat an der TU-Berlin im Fachbereich Arbeits- und Organisationspsychologie zum Thema "Industrielle Beziehungssysteme" promoviert. Oliver Gaedeke ist verheiratet und hat zwei muntere Kinder. Kontakt: oliver.gaedeke@psychonomics.de
* Wir haben uns mit Herrn Frank Hauser (Senior Projektmanager bei psychonomics und Studienleiter des Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber") gefreut, der Ende November 2003 Vater des kleinen Valentin geworden ist. Seiner Frau und ihm wünschen wir viel Freude beim Leben zu Dritt. Kontakt: frank.hauser@psychonomics.de
* Seit einigen Wochen arbeitet "Tendenza" als "neue Mitarbeiterin" im internen Servicebereich von psychonomics. Dort produziert sie Espresso, Milchkaffee, Cappucino, Kakao etc. Die nützliche "Cafebar" kann auch von unseren Kunden und Besuchern in Anspruch genommen werden.
top NEUER VORSTAND BEI DER COMEMA AG
Die COMEMA AG (www.comema.de) - eine Tochter der psychonomics AG - hat einen neuen Vorstand: Theo Waber (39) wurde zum 1. Februar 2004 zum Vorstandsvorsitzenden der Comema AG ernannt. Herr Waber hat nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann Betriebswirtschaft in Fulda studiert. Sein beruflicher Weg führte ihn über die Primus-Online-Gruppe (Leiter Marketing) über die Dialego AG Market Research Online aus Aachen (Director Sales & Marketing) in den Vorstand der COMEMA AG. Seine bevorzugten Hobbies sind Marathon-Skaten und Laufen sowie Triathlon, wofür ihm allerdings derzeit wenig Zeit bleibt, da er für seine Familie ein Haus in seiner Heimatstadt Aachen baut. Kontakt: waber@comema.de
Zur COMEMA AG:
Die COMEMA AG Institut für Markt- und Unternehmensanalysen (www.comema.de) ist ein Spin-Off des Instituts für Versicherungswissenschaften der Universität Leipzig e.V. (Prof. Dr. Fred Wagner) und wurde gemeinsam mit der psychonomics AG und der adesso AG gegründet. Der Name COMEMA steht für CONTROLLING MEETS MARKETING und verdeutlicht die Philosophie der ganzheitlichen Verknüpfung der Controlling- mit der Marketing-/Marktforschungswelt.
Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, hochwertige Standards für die erfolgsorientierte Unternehmenssteuerung von Versicherungsunternehmen zu entwickeln und anzubieten. Kern des Produkt- und Dienstleistungsspektrums ist das Analyse- und Steuerungstool V-I-P (Versicherungs-Informations-Pool). Dabei handelt es sich um eine webbasierte Datenbank, die aufbereitete Daten, Kennziffern und Informationen aus allen relevanten Dimensionen (z.B. Finanzen, Markt/Kunde, Vermittler, Produkte) enthält. Ergänzt wird die sich ständig erweiternde Datenbasis um Analyse- und Auswertungstools sowie hinterlegte Zusatzinformationen bzw. Fach-Know-how zu Unternehmen oder Analysefragestellungen.
Die COMEMA AG wurde 2002 mit Hauptsitz Leipzig gegründet und unterhält eine Niederlassung in Köln. Derzeit arbeiten zehn spezialisierte Mitarbeiter (Betriebs- und Volkswirte mit Schwerpunkt Versicherung) für das Unternehmen.
+++++++++++++++++++++ Veranstaltungen, Vorträge und Seminare ++++++++++++++++++++++
top PSYCHONOMICS AUF DER GOR 2004
Am 30. und 31. März 2004 findet in Duisburg die 6. Konferenz "German Online Research" (GOR 2004) statt. Die GOR ist die größte und bedeutendste wissenschaftliche Fachkonferenz für Online-Forschung in Deutschland. Veranstalter ist die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen (Prof. Dr. Frank Faulbaum). Erwartet werden bis zu 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. Den Kern der Veranstaltung bilden rund 100 Fachvorträge aus Wissenschaft und Praxis; ergänzt wird die GOR durch Messestände von Unternehmen der Software- und Marktforschungsbranche sowie Workshops vor und nach den beiden zentralen Konferenztagen. psychonomics wird auf der GOR 2004 mit drei Fachvorträgen und einem Workshop vertreten sein:
* Holger Geißler leitet am 29.03.2004 gemeinsam mit Frau Dr. Birgit Bedenk von der BAYER AG einen Pre-Conference-Workshop zum Thema "Durchführung von Online-Mitarbeiterbefragungen in der Praxis". Zudem hält er innerhalb eines Panels zum Thema Qualitätssicherung in der Online-Forschung am 31.03.2004 den Vortrag: "Qualitätskriterien von Online-Mitarbeiterbefragungen". Kontakt: holger.geissler@psychonomics.de
* Christian Escher referiert gemeinsam mit Frank Hauser am 30.03.2004 zum Thema "Online- und Offline-Mitarbeiterbefragungen in Theorie und Praxis". Der Vortrag befasst sich mit der Rentabilität, Akzeptanz und Reliabilität von Online-Erhebungen anhand von Ergebnissen der Studie "Deutschlands Beste Arbeitgeber". Kontakt: christian.escher@psychonomics.de
* Thomas Donath stellt am 31.03. gemeinsam mit Claas Nordmeyer von den OEV Online-Diensten innovative Methoden vor, die in Projekten für die Gruppe der Öffentlich-rechtlichen Versicherer eingesetzt wurden. Vortragstitel: "Online-Experimente in der kommerziellen Marktforschung". Kontakt: thomas.donath@psychonomics.de
Abgerundet wird die GOR 2004 durch einen Workshop des international renommierten Wissenschaftlers Prof. Don A. Dillman von der Washington State University ("The Total Design Method") im Nachklang der Konferenz am 01.04.2004. Weitere Infos zum Gesamtprogramm der GOR 2004 finden Sie unter: http://www.dgof.de/gor04/. Anmeldungen sind bis kurz vor Konferenzbeginn möglich.
top BVM-SPEZIALSEMINAR "ONLINE-MARKTFORSCHUNG II"
Das BVM-Spezialseminar "Online-Marktforschung II" am 04.-05. Mai 2004 in Berlin (http://www.bvm.org/40_0_0.html) wird von Holger Geißler (Senior Manager, psychonomics AG) geleitet. Das Spezialseminar richtet sich an fortgeschrittene Marktforscher und vertieft die Inhalte aus Kurs I: Grundlagen der Online-Fragebogenerstellung und Praxis der Online-Marktforschung. Veranstaltungsort: Jolly Hotel Vivaldi - Berlin. Kontakt: holger.geissler@psychonomics.de
top 39. KONGRESS DER DEUTSCHEN MARKTFORSCHUNG
psychonomics ist in diesem Jahr offizieller Sponsor des 39. Kongress der deutschen Marktforschung Von der Marktforschung zur Mehrwertforschung vom 20.-22. Juni 2004 in Düsseldorf (Hilton Hotel). Veranstalter ist der Bundesverband deutscher Marktforscher (BVM). Anmeldung: http://www.bvm.org.
Inhaltlich wird psychonomics natürlich auch zu der Veranstaltung beitragen: Andreas Schubert (Vorstand psychonomics und Leiter der BVM-Regionalgruppe Köln-Bonn: www.bvm.org/frame-regional-koelnbonn.htm.) referiert gemeinsam mit Dr. Kirsch von ASSTEL Versicherungen (www.asstel.de) zum Thema "Vernetzung von Forschungs- und Beratungssystemen in strategisches Knowledgemanagement". Kontakt: andreas.schubert@psychonomics.de.
top BESTE ARBEITGEBER-FACHKONFERENZ
Im Mai 2004 findet in Dortmund eine von psychonomics in Zusammenarbeit mit den Partnern CAPITAL, ASSTEL und INQA veranstaltete Fachkonferenz zum Thema "Beste Arbeitgeber" auf Basis des Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber" statt. Eingeladen sind alle am Wettbewerb teilnehmenden und interessierten Unternehmen, Organisationen und Verbände sowie Fachkräfte aus der Personalarbeit. Das Programm und die Anmeldeunterlagen stehen Ende März zur Verfügung. Voranmeldung: gpw@psychonomics.de
top SPSS PREDICTIVE ANYLYTICS SUMMIT 2004
Auf dem SPSS Predicitve Analytics Summit 2004 "Market Research meets aCRM - Das Expertenforum für Trends der Zukunft" am 10. und 11. März 2004 in Nürnberg (Maritim Hotel) referieren die beiden psychonomics Vorstände Andreas Schubert und Dr. Thomas Bittner gemeinsam zum Thema "Erfahrungsberichte bei der Optimierung von Vertriebssteuerungs- und CRM-Systemen durch psychologische Hybrid-Segmentierungen". Veranstalter: http://www.spss.de (Veranstaltung bereits ausgebucht).
top RÜCKBLICK I: PRESSEKONFERENZ GENERATIONENGERECHTIGKEIT
Am 18. Februar 2004 fand in Berlin eine gemeinsame Pressekonferenz von ALLIANZ LEBEN und psychonomics zur Studie "Generationengerechtigkeit: Konflikte zwischen Jung und Alt?" statt, die von psychonomics im Auftrag von Allianz Leben erstellt wurde. Betont wurde dabei, dass es einen "Generationenkonflikt" in der üblicherweise kolportierten Form gar nicht gibt: Jung und Alt stimmen weitgehend darin überein, dass die Generationengerechtigkeit in den letzten zehn Jahren in Deutschland abgenommen hat. Als besonders ungerecht empfinden die Deutschen die zukünftige Rentensituation für die heute Jüngeren. Horst Müller-Peters, Vorstandsvorsitzender der psychonomics AG dazu: "Hier offenbart sich ein nachhaltiger Vertrauensverlust in die gesetzliche Rente". Etwa 90 Prozent der Befragten sind der Meinung, jeder Einzelne sollte mehr Eigenverantwortung für sein Einkommen im Rentenalter übernehmen. Dr. Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender von Allianz Leben, wertete dies "als klares Signal dafür, dass unsere Gesellschaft bei der Altersvorsorge in Zukunft verstärkt auf neue Lösungen setzen muss". Weitere Studieninfo: http://www.psychonomics.de/.../294
top RÜCKBLICK II: PERSPEKTIVENGESPRÄCH ZUM AUSSCHLIESSLICHKEITSVERTRIEB
Auf Einladung der IBM Business Consulting Services (www.ibm.com/services/de) fand am 2. Februar 2004 in Köln im Rotonda Business-Club ein Vorstandsabend für Versicherer zum Thema "Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb" statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Fred Wagner vom Lehrstuhl für Versicherungsbetriebslehre der Universität Leipzig. Horst Müller-Peters, Vorstandsvorsitzender der psychonomics AG, präsentierte die Ergebnisse der bisher größten Vertreterbefragung in Deutschland (rund 1.500 gebundene Vermittler von 29 Versicherern) Studieninfo: www.psychonomics.de/downloads/informationsmaterial_ausschliesslichkeitsstudie.pdf.
Dabei ging er u.a. auf zentrale Stellschrauben der Vertreterbindung und die Positionierung einzelner Versicherer aus Vertreterperspektive ein. Axel Kock, Associate Partner bei IBM Business Consulting Services, referierte zum Thema "Beurteilung der EDV-Anwendungen und Agentur-Systeme im Außendienst" und gab einen Ausblick auf die zukünftige Technologieentwicklung der EDV-Systeme in der Assekuranz. Theo Waber, Vorstand der COMEMA AG (www.comema.de) stellte Strategische Unternehmenserfolgsuntersuchungen mit dem Versicherungs-Informations-Pool (V-I-P) sowie Zusammenhänge zwischen Vertreter- und Kundenzufriedenheit und dem Unternehmenserfolg dar.
Im Anschluss an die Vorträge entwickelte sich eine angeregte Diskussion unter den mehr als zwanzig teilnehmenden Vorständen und Unternehmensstrategen über die zukünftige Bedeutung und Weiterentwicklungen des Ausschließlichkeitsvertriebs. Sowohl die technische Unterstützung durch leistungsfähige IT-Systeme als auch das Thema Vermittlerbindung und -motivation standen hierbei im Vordergrund. Denn: Die Bedeutung eines leistungsstarken Vertriebs für den Unternehmenserfolg - so waren sich alle Teilnehmer einig - ist unbestritten. Weitere Veranstaltungen zum Themenkomplex sind geplant. Kontakt zu IBM Business Consulting Services: axel.kock@de.ibm.com. Studienkontakt psychonomics: oliver.gaedeke@psychonomics.de
+++++++++++++++++++++++++ Vermischtes +++++++++++++++++++++++++
top GLOSSAR DER MARKTFORSCHUNG - HEUTE: PSYCHOLOGISCHE REPRÄSENTATIVITÄT
Was bedeutet eigentlich "Psychologische Repräsentativität"? Unter Psychologischer Repräsentativität versteht man, dass bezogen auf ein bestimmtes Verhalten oder Erleben - wie z.B. die Verwendung bestimmter Produkte oder die Präferenz bestimmter Marken - das gesamte relevante Spektrum an psychologisch wirksamen Einflussfaktoren (Erwartungen, Emotionen, Motive etc.) offen gelegt und verstehend beschrieben werden. In der Regel erfolgt dies über Qualitative Studien mit relativ kleinen Stichproben. In einem weiteren Analyseschritt lassen sich zum vertieften Verständnis die wirksamen Faktoren zu zusammenhängenden Grundmustern verdichten (Typen, Verfassungen, Handlungsgefüge etc.). Der Begriff "Psychologische Repräsentativität" steht in Abgrenzung zu dem der "Statistischen Repräsentativität", welcher sich auf die verlässliche Aussage einer (zahlenmäßigen) Verteilung solcher Einflussfaktoren oder verdichteter Grundmuster in einer Grundgesamtheit (z.B. alle deutschen Autofahrer) bezieht und nur durch die quantitative Befragung einer größeren Stichprobe gewonnen werden kann. Fragen nach der psychologischen oder statistischen Repräsentativität von Aussagen sind also kein "entweder-oder", sondern von grundlegend verschiedener Natur. Für die Praxis der Marktforschung und des Marketings ist eine integrierte Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden ein bewährter und erfolgreicher Weg. Qualitative Methoden können dabei bspw. sicherstellen, dass in einer nachfolgenden Quantifizierung alle relevanten Einflüsse erhoben und die Ergebnisse besser interpretiert und verstanden werden können.
Hinweis: Ende April erscheint in Zusammenarbeit von psychonomics und planung & analyse (www.planung-analyse.de) der "Marktforschungs-Almanach", ein nützliches kompaktes Taschenlexikon zu zentralen Begriffen und Methoden der Marktforschung (erhältlich in: p&a Heft 2/2004).
top SURFTIPPS
An dieser Stelle wie gewohnt ein paar nützliche und interessante Surftipps:
* Weltweite, vielsprachige und interaktive free-content Enzyklopädie zu vielen Themenbereichen (mit Artikeln unterschiedlicher Qualität) in deutscher Fassung: http://en.wikipedia.org/wiki/Main_Page
* Amüsantes zum Thema Arbeitsleben und Büroalltag: www.achimowitz.de
* Kritisch-anregendes Online Magazin zum Thema Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft: www.changex.de/d_magazin.html
top LITERATURTIPPS
* Hellmann, K.-U. (Dezember 2003): Soziologie der Marke. Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft (17 Euro). Marken sind in unseren Alltag auf so selbstverständliche Weise integriert, dass sie uns oft kaum noch auffallen, obgleich sie allgegenwärtig sind. Ob Sach- oder Dienstleistung, ständig greifen wir auf sie zurück und vertrauen uns ihnen an. Nicht nur für das Marketing stellt sich dies als hochinteressantes Phänomen dar. Hellmann versucht in diesem Buch das Phänomen »Marke« verstanden als spezifische Form von Kommunikation auch für die Soziologie zu erschließen. Anhand zentraler Konzepte der Wirtschaftssoziologie wie Markt, Werbung und Konsum werden Bezüge zur Marke hergestellt. Ziel ist die Entwicklung einer eigenständigen Soziologie der Marke. Fundiertes und lesenswertes Buch - nicht nur für Marken-Spezialisten.
Aktuelle Publikationen der psychonomics Mitarbeiter:
* Donath, T., Escher, C., Geißler, H. (2004): Kleine Broschüre, große Wirkung? - wie die Werbeeffizienz von Print-Unterlagen aus Rezipientensicht gemessen werden kann. In: planung & analyse, Heft 1/2004.
* Gaedeke, O. & Müller-Peters, H. (2004). Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb I: Vertreterzufriedenheit und bindung als Voraussetzung für den Vertriebserfolg. In: Versicherungswirtschaft, Heft 6/2004.
* Gesamte Publikationsliste: http://www.psychonomics.de/psy_publikationen.html
Aktueller Pressespiegel zu psychonomics: http://www.psychonomics.de/article/archive/59
top AUSBLICK
Die nächste Ausgabe des psychonomics-Newsletter erscheint im 2. Quartal 2004. Ältere Ausgaben können nachbestellt werden: newsletter@psychonomics.de. Über eine Weiterleitung des Newsletters an interessierte Kollegen freuen wir uns. psychonomics wünscht Ihnen noch einen angenehmen Tag und erfolgreiche Arbeit!
***
Wenn Sie den Newsletter in reiner Text-Form (ASCII) erhalten haben, in Zukunft aber einen bequem navigierbaren HTML-Newsletter wünschen, klicken Sie bitte einfach hier . Ihr E-Mail-Programm sollte dazu auf den Empfang von HTML-Mails eingestellt sein.
***
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Wollen Sie den Newsletter um- oder abbestellen oder haben Sie Probleme beim Empfang? Dann wenden Sie sich bitte an die Newsletter-Redaktion: newsletter@psychonomics.de. Sollte Ihr E-Mail-Programm die Links nicht darstellen, kopieren Sie bitte die entsprechende Zeile und tragen diese in die Adresszeile Ihres Browsers ein.
***
IMPRESSUM
psychonomics AG
Unternehmenskommunikation
Berrenrather Straße 154-156
D-50937 Köln
Phone: +49 (0)221-42061-0
Fax: +49 (0)221-42061-100
Email: info@psychonomics.de
Homepage: http://www.psychonomics.de
REDAKTION: ANSGAR METZ
Kontakt: ansgar.metz@psychonomics.de
(C) psychonomics AG - März 2004
top |
|