PSYCHONOMICS NEWSLETTER (18) - APRIL 2006
psychonomics AG - Marktforschung - Organisationsforschung - Beratung
heute erhalten Sie den aktuellen Newsletter der psychonomics AG.
Wir wünschen Ihnen interessantes Lesevergnügen. Allen Fußballbegeisterten wünschen wir zudem eine freudige und spannende Fußball-Weltmeisterschaft zusammen mit Freunden von Nah und Fern.
+++ HIGHLIGHTS - INHALTE +++
++++++ AKTUELLE NEWS ++++++
top "DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER 2006" AUSGEZEICHNET
Die Gewinner des Great Place to Work® Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2006" wurden vom Great Place to Work® Institute Deutschland / psychonomics AG in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital" am 31. Januar 2006 im Hotel Adlon in Berlin in Anwesenheit von Vizekanzler Franz Müntefering ausgezeichnet.
Die Unternehmen SAP (Walldorf), W.L. Gore & Associates (Putzbrunn) und ConSol Software (München) erhielten in ihren Größenklassen in diesem Jahr die besten Noten für ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber. Auf den Plätzen zwei und drei konnten sich in ihren Größenklassen Dow Chemical und Rohde & Schwarz (über 5.000 Mitarbeiter), SMA Technologie und die Procter & Gamble Market Development Organization (501-5000 Mitarbeiter) sowie Lands´ End und SKYTEC (50-500 Mitarbeiter) platzieren. In der Gesamtwertung belegt das Münchener Softwarehaus ConSol Software den ersten Rang. Die Gewinner der Sonderpreise sind: SMA Technologie für "Lebenslanges Lernen", SICK für "Förderung älterer Arbeitnehmer", SAP für "Chancengleichheit der Geschlechter" und für "Diversity" (kulturelle Vielfalt), sowie O2 Germany für "Förderung der Gesundheit".
In seiner Rede betonte der Bundesminister für Arbeit und Soziales die besondere Bedeutung einer mitarbeiterorientierten und innovationsfreudigen Unternehmenskultur für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen und den Standort Deutschland insgesamt. Das Gütesiegel "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2006" wurde an 50 Unternehmen verliehen. Insgesamt hatten sich 165 Unternehmen um einen Platz auf der "50 Beste-Arbeitgeber-Liste" beworben (komplette Beste-Liste unter: www.greatplacetowork.de).
Die deutsche Beste-Liste hat sich für den europaweiten Great Place to Work® Wettbewerb "Best Workplaces in Europe 2006" qualifiziert, der auf Basis nationaler Great Place to Work® Wettbewerbe in 15 europäischen Ländern durchgeführt wird (www.greatplacetowork-europe.com). Die 100 besten Arbeitgeber Europas werden am 17. Mai 2006 im Auswärtigen Amt in Berlin ausgezeichnet und von der "Financial Times" veröffentlicht. Am darauf folgenden Tag findet ein internationaler Great Place to Work® Kongress statt.
Presse-Links (Auszug) zu den Ergebnissen des Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2006":
www.capital.de/div/100002312.html
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,398613,00.html
www.tagesschau.de/.../0,1185,OID5196644_TYP6_THE_NAV_REF4_BAB,00.html
www.ftd.de/unternehmen/industrie/42752.html
Kontakt: Frank Hauser, Leiter Great Place to Work® Institute Deutschland, c/o psychonomics AG - info@greatplacetowork.de - Tel.: +49 (0)221 42061-0.
top "DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER 2007": JETZT ANMELDEN!
Alle Unternehmen und Organisationen mit Standort Deutschland ab 50 Mitarbeitern können sich ab sofort zur Teilnahme am Great Place to Work® Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" anmelden und um einen Platz auf der Beste-Arbeitgeber-Liste 2007 bewerben. Anmeldeschluss ist der 30. September 2006.
Zur Bewertung der Arbeitsplatzqualität und Attraktivität als Arbeitgeber werden international bewährte Instrumente auf Grundlage des Great Place to Work® Modell© eingesetzt: Die Great Place to Work® Trust Index© Mitarbeiterbefragung (Fokusthemen: Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements sowie Identifikation und Teamorientierung der Mitarbeiter im Unternehmen) sowie ein Great Place to Work® Kultur-Audit© zur Bewertung von Konzepten und Maßnahmen der Unternehmen im Personalbereich. Die Durchführung ist flexibel zwischen Mai und Oktober 2006 möglich.
Die Auszeichnung der besten Arbeitgeber mit dem Gütesiegel "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" und die Veröffentlichung im Wirtschaftsmagazin "Capital" erfolgen Anfang 2007. Die deutsche Beste-Liste qualifiziert sich darüber hinaus für den internationalen Great Place to Work® Wettbewerb "Best Workplaces in Europe 2007". Alle Teilnehmer profitieren - unabhängig von einer Platzierung auf der Beste-Liste und der damit verbundenen öffentlichen Aufmerksamkeit und Anerkennung - von wesentlichen Vorteilen der Studie: Bestandsaufnahme und Gewinnung konkreter Ansatzpunkte zur Optimierung der Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber sowie exklusive Nutzung einzigartiger Benchmarking-Möglichkeiten (Vergleich mit den Top-Unternehmen des Wettbewerbs sowie nach Unternehmensgröße, Branche, Region etc.).
Der Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" wird seit 2002 jährlich von psychonomics als Vertreter des Great Place to Work® Institute Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Medienpartner "Capital" (www.capital.de) sowie den Kooperationspartnern ASSTEL Versicherungsgruppe (www.asstel.de) und der "Initiative Neue Qualität der Arbeit" (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und weiterer Partner (www.inqa.de) durchgeführt. Unterstützt wird der Wettbewerb in diesem Jahr erstmals auch von dem Weiterbildungsanbieter "Management Circle" (www.managementcircle.de) und der Jobbörse StepStone (www.stepstone.de).
Ausführliche Informationsbroschüre (pdf):
www.psychonomics.de/Deutschlands-Beste-Arbeitgeber-2007.
Weitere Info und Anmeldeunterlagen unter: www.greatplacetowork.de
Kontakt: Peter Lesch, Great Place to Work® Institute Deutschland,
c/o psychonomics AG - info@greatplacetowork.de - Tel.: +49 (0)221 42061-475.
++++++ AKTUELLE STUDIEN UND PROJEKTE ++++++
top INTERNATIONALE TRENDSTUDIE ZU MOBILFUNK-APPLIKATIONEN
psychonomics hat im Auftrag von Siemens Communications kürzlich eine internationale Trendstudie zu Entwicklungen auf dem Gebiet zukunftsweisender Mobilfunkanwendungen durchgeführt. Dazu wurden insgesamt mehr als 5300 Mobilfunk-Nutzer in acht Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Italien, Kanada, Korea, Russland und USA) aus vier Kontinenten zu ihren Erwartungen und Präferenzen hinsichtlich verschiedener innovativer Applikationen für Mobiltelefone befragt. Als weltweite Trends konnten Fernsehen mit dem Handy (Mobile-TV) und mobile E-Mail-Zugänge identifiziert werden. Studienleiter bei psychonomics war Sven Gockenbach. Ein Summary der Studie findet sich unter: www.siemens.com/.../applicationstudy
Pressemitteilung von Siemens Communications zur Studie: www.siemens.com/index.jsp?sdc_p=fmls5uo1351869ni1079175pcz3&sdc_bcpath=1327899.s_5,&sdc_sid=3748599323&
Ansprechpartner bei psychonomics für Marktforschungsprojekte im Bereich Telekommunikation und IT ist Werner Grimmer (Senior Manager): werner.grimmer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 - 42061-294
top STUDIE ZUR BERUFSWAHL VON SCHÜLERN
Die psychonomics AG hat in Kooperation mit dem Hamburger Arbeitskreis EINSTIEG (www.einstieg-hamburg.de) - in dem die Bundesagentur für Arbeit, die Bildungsbehörde, Kammern, Verbände und Unternehmen wie die Haspa oder Nordmetall zusammenarbeiten - zum wiederholten Male eine Studie zu den Einflussfaktoren auf die Berufswahl von Hamburger Schülern erstellt. Rund 700 Schüler aus Vorabgangsklassen unterschiedlicher Schulformen und unterschiedlicher sozialer Herkunft wurden hierzu befragt. Es zeigt sich, dass bei der Berufsfindung vor allem die Sicherheit des Arbeitsplatzes (65%), aber auch interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten (54%) sowie Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten (48%) eine dominierende Rolle spielen. Ein hohes Einkommen ist hingegen nur 37 Prozent der Hamburger Schüler für die Berufswahl "sehr wichtig". 64 Prozent der Jugendlichen geben an, einen "Traumberuf" zu haben, wobei naturwissenschaftlich-medizinische und gestalterische Berufsfelder in der Attraktivität vorne liegen. Ein Viertel der Schüler hat bisher noch keine konkreten Berufsvorstellungen und wünscht sich eine grundsätzliche Orientierung in der Berufsberatung. Im Berufsfindungsprozess nutzen die Schüler insbesondere Gespräche mit ihren Eltern (89%), berufskundlichen Unterricht (86%) und Berufspraktika (77%), aber auch den Austausch mit Freunden (76%) sowie Angebote des Berufinformationszentrums BIZ (65%). Das Internet wird im Vergleich zu 2004 mittlerweile stärker genutzt (58%; 2004: 51%) als Bücher oder Zeitschriften (55%).
Weitere Informationen und kostenloser Download der kompletten Studie "Berufswahl in Hamburg 2006" unter: www.einstieg-hamburg.de/?id=2329
Presse zur Studie: www.taz.de/pt/2006/03/04/a0284.1/text
Ansprechpartner bei psychonomics ist Dr. Karsten Schulte: karsten.schulte@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-457.
top TRENDS IM VERSICHERUNGSMARKT
Das Interesse der Deutschen, sich aktiv und intensiv mit dem Thema Versicherungen zu beschäftigen, nimmt seit 5 Jahren kontinuierlich ab. Diesen Trend zur "Passivität" zeigen die Ergebnisse des Kundenmonitor Assekuranz 2005: 31 Prozent (2000: 25%) der Versicherten geben an, den Abschluss von Versicherungen eher "aus dem Bauch heraus" getätigt zu haben. Und 36 Prozent (2000: 25%) kümmern sich um ihre Versicherungsangelegenheiten nur "so viel wie unbedingt nötig".
Gleichzeitig verstärkt sich der Trend zur "Anspruchsinflation": die Bereitschaft der Versicherungskunden, für höhere Leistungen etwas mehr zu bezahlen, nimmt weiter ab. Nur noch 9 Prozent (2000: 14%) sind bereit, für eine besonders schnelle unbürokratische Abwicklung im Leistungsfall etwas höhere Beiträge zu zahlen; für eine ausführliche kompetente Beratung sind nur noch 8 Prozent (2000: 12%) dazu bereit.
Im Hinblick auf die Nutzung verschiedener Vertriebswege zeigt sich, dass der Vertreterbesuch im eigenen Haus weiter an Bedeutung verliert. Immer mehr Kunden bevorzugen den Versicherungsabschluss in der Geschäftsstelle der Versicherung. Auch die Direktabschlüsse im Internet nehmen weiter zu: Sechs Prozent aller befragten Internetnutzer unter den Versicherungsnehmern haben im letzten Jahr eine Versicherung im Internet abgeschlossen, ein Prozent sogar mehrfach. Daraus ergibt sich eine Mindestzahl von ca. 1,7 Mio. Verträgen, die in den letzten zwölf Monaten online abgeschlossen wurden.
Die Gesamtstudie "Kundenmonitor Assekuranz 2005" (www.psychonomics.de/kundenmonitor-assekuranz) und die Teilstudie "Kundenmonitor eAssekuranz" (www.psychonomics.de/kundenmonitor-eassekuranz) sind über psychonomics erhältlich.
Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-328
top HEALTH CARE MONITORING: MEDIKAMENTENKAUF IM SUPERMARKT
Die Teilstudie "OTC im Mass Market" des psychonomics "Health Care Monitoring" (www.psychonomics.de/healthcaremonitoring) zeigt, dass 40 Prozent der Deutschen freiverkäufliche Arzneimittel in Drogerien, Reformhäusern, Supermärkten oder bei Discountern kaufen. Weitere 24 Prozent stehen dem Kauf der so genannten "OTC-Präparate" (OTC = (engl.) over the counter) außerhalb von Apotheken aufgeschlossen gegenüber. 36 Prozent der Bundesbürger sind hingegen "exklusive Apothekenkäufer": sie können sich den Einkauf der zur Selbstmedikation freigegebenen Arzneimittel auch zukünftig nur in der Apotheke vorstellen. Rund 1.500 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden im Herbst 2005 hierzu repräsentativ befragt.
Das monatliche Ausgabevolumen für OTC-Präparate (wie freiverkäufliche Erkältungsmittel, Beruhigungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Salben etc.) liegt nach Verbraucherangaben durchschnittlich bei 9,30 Euro und hat sich
gegenüber 2004 um 8 Prozent erhöht. "Überzeugte Mass-Market-Käufer" (37%) geben mit 11,10 Euro durchschnittlich deutlich mehr für OTC-Produkte aus als die etwa gleich große Gruppe der "exklusiven Apothekenkäufer" (9,00 Euro). Kunden von Reformhäusern kaufen zu 64 Prozent dort auch Gesundheitspräparate ein; im Verhältnis deutlich häufiger als die Kunden von Drogeriemärkten (37%), Supermärkten (17%) und Discountern (17%).
Für die verschiedenen Einkaufsstätten sprechen aus Verbrauchersicht ganz unterschiedliche Gründe: Der Kauf in Apotheken wird insbesondere durch die qualifizierte fachliche Beratung, die Überzeugung von der Produktqualität sowie durch die große Produktauswahl motiviert. Für Reformhäuser sprechen neben der Produktqualität vor allem die natürliche Grundlage der angebotenen Arzneimittel. Drogeriemärkte können besonders über den Preis punkten. Und für den Kauf von OTC-Produkten im Supermarkt oder beim Discounter spricht neben dem Preis insbesondere die Bequemlichkeit - man geht ohnehin häufig dorthin. Die verschiedenen Gesundheitstypen in der Bevölkerung (www.psychonomics.de/gesundheitstypen) unterscheiden sich zum Teil deutlich in ihrer Einkaufsstättenpräferenz.
Inwieweit sich die gesundheitspolitisch oft pauschal eingeforderte höhere Eigenverantwortung der Patienten langfristig verstärkend auf die Selbstmedikation auswirkt, bleibt derweil noch offen. Die Selbstmedikationsbereitschaft der Deutschen liegt seit Jahren bereits auf recht hohem Niveau: 58 Prozent versuchen, sich bei leichteren Beschwerden, bzw. zu Erkrankungsbeginn, mit rezeptfreien Medikamenten selbst zu helfen.
Die Gesamtstudie "Health Care Monitoring 2005" und die Teilstudie zum Thema "OTC im Mass Market" können über psychonomics bezogen werden. Studienleiterin ist Anja Schweitzer (Leiterin psychonomics HealthCare) - anja.schweitzer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-329
top NEUES SPIEL - NEUES PECH: THEMA GESUNDHEIT WEITER VON ANGST UND KRISE GEPRÄGT
Die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen qualitativen Begleitstudie des "Health Care Monitoring 2006" von psychonomics (www.psychonomics.de/healthcaremonitoring) machen deutlich, dass die bisherigen gesundheitspolitischen Signale und als vage erlebten Reformansätze der Großen Koalition das erschütterte Vertrauen der Bevölkerung ins Gesundheitssystem nicht wieder herstellen konnten. Im Gegenteil: Der Trend zu einer teils angstbesetzten, teils resignativ-gefassten "Verzichts- und Durchhaltekultur" spitzt sich weiter zu. Als neue "emotionale Gewitterwolke" ist vor dem Hintergrund der Turbulenzen der vergangenen Monate nun auch die Situation in den Krankenhäusern aufgezogen. Psychologisch betrachtet stellte die Institution Krankenhaus bislang noch "eine Bank" und letzte vermeintlich unantastbare Bastion verlässlicher medizinischer Grundversorgung und "deutscher Gründlichkeit" dar.
Jetzt sehen sich die Krankenversicherten zunehmend der Gefahr ausgesetzt, von frustrierten, übermüdeten und mangelhaft ausgestatteten Ärzten "schnellbehandelt" zu werden - und dies auch erst, wenn die als bizarr erlebten langen Wartezeiten überstanden wurden. In der Regel wird zwar akzeptiert, dass der Gürtel auch im Krankenhaussektor enger geschnallt werden muss und wirtschaftlicheres Denken Not tut. Den Versicherten fehlen bislang aber die Kriterien, nach denen sie im Einzelfall bemessen können, ob sie überhaupt noch eine angemessene, verlässliche Behandlung erfahren. Schuld an den Problemen wird auffälligerweise nicht den Krankenhäusern selbst, sondern den allgemeinen Rahmenbedingungen gegeben. Bei der Bewältigung ihrer zunehmenden Verunsicherung nützt den Bürgern dies allerdings wenig. Vorausschauend handelnden Krankenhäusern ist daher - trotz aller Beunruhigung "im eigenen Haus" - zu empfehlen, die gegenwärtige Sympathie und Präsenz in der Öffentlichkeit gezielt dafür zu nutzen, den Patienten orientierende und Sicherheit vermittelnde Inhalte zu kommunizieren.
Insgesamt zeigen die im Februar 2006 mit Gesunden und chronisch Kranken durchgeführten Tiefeninterviews, dass sich die Bevölkerung auch nach dem Regierungswechsel auf weitere Einschnitte und Sicherheitsverluste im Gesundheitssystem einstellt. Die oft erhobene Forderung nach mehr Eigenverantwortung wird allerdings als völlig beliebig und unkonkret erlebt. Sie ermöglicht zwar, sich einzureden, der Aufforderung bereits durch wohlfeile "Alibi-Maßnahmen" gerecht zu werden. Doch wie man im Gesundheitssystem selber handeln bzw. sich verhalten kann, um die verlorene Sicherheit zurück zu gewinnen, bleibt den Bürgern schleierhaft.
Ansprechpartner: Dirk Weller (Senior Projektmanager) - dirk.weller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-339.
top VORSCHAU: HEALTH CARE MONITORING 2006
Der Halbjahresreport des psychonomics "Health Care Monitoring 2006" erscheint im Mai dieses Jahres. Kernmodule der von psychonomics seit 2003 regelmäßig durchgeführten Verbraucherstudie zum deutschen Gesundheitsmarkt sind: Gesundheitsmentalität & Gesundheitsverhalten (Einstellung zu Gesundheitsthemen, Umgang mit Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten, Vorsorge & Eigenverantwortung, Gesundheitsstatus etc.), Gesundheitstypen (gesundheitstypologische Marktsegmentierung), Patientenbeziehung zu Arzt, Apotheker, Industrie und Krankenversicherung, Auswirkungen gesundheitspolitischer Veränderungen und Gesundheitskommunikation. Insgesamt werden im Rahmen des "Health Care Monitoring" in zwei Erhebungswellen wieder 3.000 Bundesbürger ab 16 Jahren repräsentativ befragt. Begleitend werden qualitative Interviews durchgeführt.
Vertiefungsschwerpunkte werden in diesem Jahr die Themen "Nahrungsergänzungsmittel" (Frühjahr) und die "Gesundheitsreform 2006" (Herbst) darstellen. Der Jahresreport der umfangreichen Eigenstudie erscheint im November 2006. Mitherausgeber der Studie ist Acxiom Deutschland. Die psychonomics Gesundheitstypen werden ab Sommer 2006 auch über die Verbraucheranalyse (VA) zählbar sein.
Weitere Informationen zum Health Care Monitoring und zur psychonomics HealthCare Marktforschung unter:
www.psychonomics.de/healthcaremonitoring2006.pdf
www.psychonomics.de/healthcare
Kontakt: Anja Schweitzer (Leiterin psychonomics HealthCare) - anja.schweitzer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-329.
top WEBSITES VON DIREKTBANKEN IM NUTZERTEST
Die Websites der Direktbanken Cortal Consors, ING-DiBa, S-Broker, Deutsche Bank maxblue, comdirect bank und DAB bank wurden von psychonomics im November 2005 einem Nutzer-Test unterzogen.
Insgesamt 300 Teilnehmer des psychonomics Online-Panel waren aufgefordert, sich gezielt zum Thema Geldanlage zu informieren. Ergebnis: Nur knapp 60 Prozent der Test-User konnten die ihnen gestellte Testaufgabe (Suche nach persönlich geeigneten Anlagemöglichkeiten für einen überraschend erhaltenen Geldbetrag von 5.000 Euro) lösen. Etwa 20 Prozent äußerten sich explizit unzufrieden mit der Qualität der Suchmöglichkeiten nach Geldanlagen. Über 35 Prozent verspürten sogar den Wunsch, die Aufgabenbearbeitung vorzeitig abzubrechen. In der Gesamtbewertung der einzelnen Websites (Gefallen, Anreiz, Handlungsinduktion) zeigten sich zwischen den sechs untersuchten Finanzdienstleistern deutliche Unterschiede (Spannweite positiver Bewertungen: 50-94 Prozent). Die Websites von comdirect bank und insbesondere der ING-DiBa schneiden im Vergleich überdurchschnittlich gut ab, vor allem wegen ihrer hohen Anreizwirkung. Die Startseite der ING-DiBa weckt die höchste Neugier: Knapp 80 Prozent der Tester äußerten auf Basis des ersten Eindrucks das Interesse, die Website weiter zu erkunden.
Aber auch bei der konkreten Informationssuche zum Thema Geldanlagen hatten die Test-User auf den Webseiten von comdirect und ING-DiBa die geringsten Probleme. Etwa 80 Prozent konnten die gewünschten Informationen problemlos finden, nur jeder fünfte verspürte hier den Wunsch, die Aufgabenbearbeitung abzubrechen. Am zufriedensten mit dem Resultat ihrer Informationssuche waren die Test-Nutzer bei der comdirect bank. Ein Grund für die guten Bewertungen: Sowohl ING-DiBa als auch comdirect setzen auf vertraute Website-Strukturen mit kontrastreichen Navigationselementen im linken und oberen Bereich der Startseite. Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern wird zudem auf animierte Werbebanner verzichtet.
Für Detail-Ergebnisse der Studie und Fragen zur Optimierung der Website-Usability steht Ihnen Christian Escher (Studienleiter) als Experte zur Verfügung: christian.escher@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-323
top VORSCHAU: KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2006 - HIGHLIGHT-THEMEN
Der psychonomics Kundenmonitor Assekuranz, die große Repräsentativstudie zum deutschen Privatversicherungsmarkt seit 1994, wird 2006 wieder mit 10.000 Befragten in vier Befragungswellen ins Feld gehen. Neben den jährlich fortgeführten Kernmodulen wie Versicherungstypologie, Produktbesitz, Abschlussbereitschaft, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, werden in diesem Jahr folgende Schwerpunktthemen ("Highlights") untersucht:
1. Welle (Januar 2006): Multi Channel Vertrieb / Vertriebswegenutzung
2. Welle (April 2006): Direktmarketing
3. Welle (Juni 2006): Assistance-Leistungen
4. Welle (September 2006): Private Pflegeversicherung
Die Gesamtstudie "Kundenmonitor Assekuranz 2006" erscheint im November. Die Teilstudien zu den Schwerpunktthemen sind nach Abschluss der einzelnen Befragungswellen erhältlich. Im Mittelpunkt der 1. Welle des Kundenmonitor Assekuranz 2007 werden die Themen "Bankenvertrieb" und "Der Versicherungsvermittler" stehen (Erhebung: Januar 2007).
Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de
- Tel.: +49 (0)221 42061-328.
top NEU: PSYCHONOMICS RECHTSSCHUTZ-TRACKING
psychonomics führt seit 2005 ein regelmäßiges halbjährliches Markt-Tracking im Rechtsschutzversicherungsbereich durch. Dabei werden u. a. folgende Inhalte untersucht:
- Subjektive Wichtigkeit des Rechtsschutzes
- Bekanntheit der Rechtsschutzversicherer (ungestützt - gestützt)
- Relevant Set und Weiterempfehlungsbereitschaft
- Werbeerinnerung (ungestützt - gestützt)
- Haushaltsausstattung und Marktanteile
- Kundenzufriedenheit
- Kündigungsbereitschaft
In der Untersuchung werden folgende Gesellschaften erfasst: ADAC, Advocard, Allianz, ARAG, D.A.S., DBV-Winterthur, DEURAG, Deutscher Herold, DEVK, Hamburg-Mannheimer, HUK-Coburg, LVM, ÖRAG, Provinzial, R+V, Rechtsschutz Union, ROLAND, Victoria, Württembergische, Zürich.
Die Ergebnisse werden als Chart-Report und in Form ausführlicher Grundauswertungstabellen veröffentlicht. Interessierte Versicherungsunternehmen können sich mit dem Projektleiter Christoph Müller in Verbindung setzen: christoph.mueller@psychonomics.de - Tel. +49 (0)221 42061-328.
top MARKTSTRATEGIEN 2008: WIE SICH VERSICHERER FÜR DIE ZUKUNFT AUFSTELLEN
"Servicequalität", "EU-Vermittlerrichtlinie" und "Wertorientierte Vertriebssteuerung" sind die wichtigsten strategischen Handlungsfelder der Assekuranz für die nächsten drei Jahre. Dies ergab die von psychonomics und dem Institut für Versicherungswesen (ivw, FH Köln) kürzlich durchgeführte Assekuranz-Zukunftsstudie "Marktstrategien 2008". Insgesamt wurden dazu 41 Vertriebsführungskräfte und Vertriebsvorstände von Versicherungsgesellschaften, die einen Gesamtmarktanteil von rund 50 Prozent repräsentieren, zu aktuellen und zukünftigen Vertriebs- und Unternehmensstrategien befragt.
Die meisten Versicherer schreiben sich die Erzielung eines Qualitätsvorsprungs im Servicebereich in ihr Strategiebuch und sind dafür vielfach auch bereit, mehr zu investieren. Als wichtigste Umsetzungswerkzeuge werden eine hohe Beratungsqualität, die Vielfalt an Serviceangeboten und ein diesbezüglicher Imageaufbau genannt. Ein Treiber für die Optimierungsanstrengungen beim Service ist die EU-Vermittlerrichtlinie: Sie trägt dazu bei, dass sich Beratungsdokumentationen, ganzheitliche Beratungsansätze, Allfinanz-Konzepte, Expertensysteme und Allways-Online-Lösungen zu wichtigen Investitionsfeldern im Versicherungsaußendienst entwickeln.
Um diese Mehrwerte - bei weiterhin hoher Ertragsorientierung - für die Kunden leisten zu können, steht das Thema "wertorientierte Vertriebssteuerung" ebenfalls ganz oben auf der Strategie-Agenda vieler Versicherer. Durch Kundensegmentierungen (wie z. B. mittels der psychonomics Versicherungsnehmer-Typologie), Kundenpotenzial- bzw. Cross-Selling-Analysen und CRM-Systeme wird in der Branche derzeit intensiv daran gearbeitet, die Kunden hinsichtlich ihrer Wertigkeit zu definieren und differenziert zu bearbeiten. Adressqualifizierungen, Dialog- und After-Sales-Marketing stellen weitere Investitionsfelder für eine konsequente Ertragsorientierung im Vertrieb dar.
Trotz all dieser Maßnahmen wird der gebundene Versicherungsaußendienst zukünftig an Bedeutung für das Neugeschäft verlieren. Dagegen steht der Maklervertrieb auf Platz 1 bei den Wachstumserwartungen der Versicherer, dicht gefolgt vom Bankenvertrieb: Drei Viertel der befragten Gesellschaften sehen bei Maklern und zwei Drittel bei Banken und Sparkassen das größte Steigerungspotenzial für den Versicherungsvertrieb. Internet-/Direktvertrieb sowie der Point-of-Sale-Vertrieb werden als attraktive Nischen bewertet. Ob diese Zukunftsprognosen tatsächlich so eintreffen werden, bleibt vorerst offen. Fakt ist aber, dass Wachstum und die Erschließung neuer Vertriebswege wieder hoch aktuelle Themen in der Assekuranz sind.
Den an der Studie "Marktstrategien 2008" teilnehmenden Versicherern wurde Anfang April ein exklusiver Individualbericht zugesandt. Die Studie mit den Auswertungen auf Gesamtebene kann über die psychonomics AG erworben werden.
Weiterführende Informationen unter: www.psychonomics.de/assekuranz-marktstrategien2008.pdf
Studienleitung: Dr. Oliver Gaedeke - oliver.gaedeke@psychonomics.de - +49 (0)221 42061-364.
top DIALOGMARKETING FÜR VERSICHERER
In vielen Märkten stehen Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Kundenbeziehungen über den gesamten Kundenlebenszyklus (Neukundengewinnung, Kundenbindung und Cross-Selling) vor großen Anforderungen - insbesondere aufgrund der hohen Preissensibilität und Wechselbereitschaft der Verbraucher sowie aufgrund des steigenden Informationsbedarfs angesichts der weiter zunehmenden Angebotsvielfalt.
Versicherungsunternehmen stehen, ähnlich wie etwa Stromversorger, vor einer weiteren Herausforderung: dem vergleichsweise geringen Produktinteresse und der großen Passivität der Kunden. Während die Vorstellung neuer Automodelle in Frankfurt, Genf oder Detroit Millionen Menschen fasziniert, findet die Entwicklung neuer Versicherungsprodukte allenfalls in den Randnotizen von Wirtschaftsteilen in Zeitungen oder Publikumsmagazinen Erwähnung. Der gewöhnliche Versicherte hat im Laufe eines Jahres zudem oft kaum Kontakt mit seiner Versicherung. Empirische Studien belegen, dass Dialogmarketing-Maßnahmen einen wesentlichen Erfolgsbeitrag für das Kundenbeziehungsmanagement leisten können. Vor diesem Hintergrund hat psychonomics im Auftrag der Deutsche Post AG eine Studie zum Thema "Dialogmarketing für Versicherer" erstellt, für die der umfangreiche Datenbestand des psychonomics "Kundenmonitor Assekuranz" herangezogen wurde.
Einige Studienergebnisse: Zwei Drittel der Versicherungskunden (65%) erwarten, regelmäßig über neue Angebote ihrer Versicherer informiert zu werden. Kunden, die mehrmals pro Jahr von ihrer Versicherung schriftlich informiert werden, zeigen zudem über die verschiedenen Versicherungszweige (Unfall, Rechtsschutz, Kfz, Leben, Haftpflicht etc.) ein deutlich größeres Vertrauen in die Gesellschaft und deren Schadenregulierung. Auch die Sorge um die Zukunft bestehender Kapital-Lebensversicherungen wird durch kontinuierliche, schriftliche Informationen verringert. Die Wirkung schriftlicher Angebotsinformationen ist vergleichbar mit der Wirkung des persönlichen Kontakts. Zudem erfreut sich der schriftliche Kontaktweg hoher Akzeptanz unter den Versicherungskunden: 88 Prozent halten persönlich adressierte Mailings für eine geeignete Kommunikationsform zur Angebotsinformation (Anzeigen/Beilagen in Zeitungen/Zeitschriften: 73%, anonyme Postwurfsendung: 58%; Vertreterbesuch: 57%; Telefon: 49%).
Im Hinblick auf die Kontaktfrequenz sind die Versicherungskunden am zufriedensten, wenn sie bis zu fünf Mal pro Jahr vertragsbezogen oder werblich von ihren Versicherungsgesellschaften angeschrieben werden. Erst zehn oder mehr unaufgeforderte rein werbliche Informationen werden - und dies auch nur von jedem siebten Kunden - explizit als "zu viel" empfunden. Bisher erhalten die Kunden durchschnittlich lediglich alle zweieinhalb Monate einen Brief von einer Versicherung.
Insgesamt zeigt die Untersuchung, dass schriftliche Angebotsinformationen der Versicherer die Kundenbindung stärken, die Wechselneigung senken, die Neukundengewinnung unterstützen und das Cross-Selling-Potenzial erhöhen.
Die komplette Studie "Dialogmarketing für Versicherer" ist über die Deutsche Post AG erhältlich. Ansprechpartnerin: Martina Fischer - martina.fischer@deutschepost.de - Tel.: +49 (0)228 182-96417.
Studienleitung bei psychonomics: Christoph Müller - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-328.
top MAKLER-ABSATZBAROMETER I/2006: VERTIEFUNGSTHEMA BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG
Die Ausgabe I/2006 des vierteljährlichen psychonomics MAKLER-ABSATZBAROMETER (www.psychonomics.de/maklerabsatzbarometer.pdf) ist Anfang April erschienen. Kernmodul stellt die spartenspezifische Untersuchung der Absatzentwicklung im Privat- und Firmenkundengeschäft für das zurückliegende Quartal sowie der Absatzerwartung für das kommende Quartal und das Gesamtjahr dar. Als Vertiefungsthema wurde diesmal die "Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung" untersucht: Welche Erwartungen haben die Makler hier hinsichtlich der Geschäftsentwicklung, welche Vertriebsunterstützung erwarten sie von den Versicherern und welche Anbieter werden am häufigsten empfohlen?
Das Makler-Absatzbarometer ist im Rahmen eines vergünstigten Jahresabos oder als Einzelstudie (quartalsweise) über die psychonomics AG erhältlich. Für Versicherungsunternehmen besteht zudem die regelmäßige Möglichkeit, exklusive Zusatzfragen zu Themen des Makler-Vertriebs zu schalten.
Kontakt: Thomas Donath (Studienleiter) - thomas.donath@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-383.
top PSYCHONOMICS MAKLER-MARKTFORSCHUNG: ERWEITERUNG DES MAKLER.ONLINEPANEL
Trotz der Dominanz von Ausschließlichkeitsvertretern im Versicherungs- und Bankenvertrieb ist die Akzeptanz unabhängiger Makler bei den Verbrauchern in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen (im Versicherungssektor beispielsweise von 23 Prozent 1996 auf 37 Prozent 2005; Quelle: Kundenmonitor Assekuranz). Acht Prozent der Verbraucher haben Versicherungs-/Finanzprodukte bereits über Makler erworben. Damit wächst auch die Bedeutung professioneller Makler-Marktforschung, zu der auch das seit 2001 regelmäßig durchgeführte psychonomics Makler-Absatzbarometer (www.psychonomics.de/maklerabsatzbarometer.pdf) beiträgt.
Seit Anfang dieses Jahres vergrößert psychonomics zudem systematisch das bestehende "Makler.Onlinepanel". Die Rekrutierung der Panelisten erfolgt über mehrere Kanäle, sowohl online als auch offline. Neben telefonischer Rekrutierung können interessierte Versicherungs- und Finanzmakler über eine Website (www.psychonomics.de/maklerpanel) bzw. eine Broschüre einen personalisierten Link zur Online-Anmeldung anfordern. Bei dieser "geschlossenen" Rekrutierungsweise können potentielle Teilnehmer vor der Anmeldung auf ihre Maklertätigkeit hin überprüft werden. Damit wird garantiert, dass im psychonomics Makler.Onlinepanel ausschließlich unabhängige Versicherungs- und Finanzmakler aufgenommen werden. Die personalisierte Anmeldung verhindert zudem das Auftreten von "Dubletten". Die mit dem Anmelde-Fragebogen erhobenen Stammdaten enthalten u. a. Angaben zu den vermittelten Anbietern und Spartenprodukten sowie zum Kundenschwerpunkt und den Umsatzgrößen der Maklerbüros. Mit dem erweiterten Makler-Panel können in Zukunft auch spezifische Teilstichproben zielgenau gezogen werden.
In Eigenstudien innerhalb des Makler.Onlinepanel konnten Response-Quoten von bis zu 60 Prozent erreicht werden. Diese äußerst hohe Teilnahmebereitschaft steht auch mit dem attraktiven Incentivierungs-Programm in Zusammenhang: Die Panel-Teilnehmer erhalten einen exklusiven E-Mail-Newsletter mit Studienergebnissen sowie eine finanzielle Vergütung. Zusätzlich unterstützen die Panelisten ein gutes Werk: Für jede Anmeldung und jeden vollständig ausgefüllten Fragebogen spendet psychonomics 1 Euro für wohltätige Zwecke. Ein erstes Spendenprojekt in Kooperation mit der Deutschen Welthungerhilfe - der Bau eines Brunnens im Nordosten Afghanistans - steht auf Grund zahlreicher Neuanmeldungen und der großen Teilnahmebereitschaft bereits kurz vor der Umsetzung.
Kontakt für weitere Informationen zum psychonomics Makler.Onlinepanel:
Tanja Höllger - tanja.hoellger@psychonomics.de - Tel. +49 (0)221 42061-384.
top KUNDENBEZIEHUNGSFORSCHUNG MIT EXKLUSIVEN ONLINE-KUNDENPANELS
Nicht erst in Zeiten des "Customer Value" ist die Qualität der Kundenbeziehungen eine zentrale Steuergröße für den unternehmerischen Erfolg bzw. die "Customer Equity". Vor dem Hintergrund der übergreifenden Frage "Welchen Wert haben wir für den Kunden?" bedeutet Kundenorientierung, die Erwartungen und die Zufriedenheit der Kunden konsequent bei der Entwicklung von Produkten und Services mit einzubeziehen. Zudem endet der Marketing-Prozess nicht einfach mit der Leistungserstellung: Veränderungen der Kundenmeinung müssen kontinuierlich analysiert und berücksichtigt werden. Ein effektives und gleichzeitig effizientes Forschungsinstrument für die erfolgreiche Gestaltung von Kundenbeziehungen sind Online-Kundenpanels. Online-Panels zeichnen sich durch ein hohes Teilnehmer-Commitment sowie hohe Teilnahmebereitschaft (erfahrungsgemäß bis zu 60%) aus und eignen sich sowohl für ein regelmäßiges Monitoring der Kundenzufriedenheit als auch für kurzfristige Ad-hoc-Studien zur zeitnahen Beurteilung von Neuentwicklungen. Zudem ist auch die Integration eines interaktiven Online-Kundenforums oder eines "Meinungsboards" möglich. Dies bietet den Teilnehmern eine Plattform zum Erfahrungsaustausch und liefert gleichzeitig aufschlussreiche Einblicke in die Kundenmeinung. Auch Unternehmensvertreter könnten an einem solchen Forum teilnehmen. Das Unternehmen steht so in kontinuierlichem Austausch mit seiner Zielgruppe.
Interessierten Unternehmen stellt psychonomics seine umfangreiche, beim Aufbau eigener Panels und mit Panel-Befragungen gewonnene Expertise auch beim Aufbau unternehmensexklusiver Online-Kundenpanels zur Verfügung. Nach genauer Festlegung der gewünschten Zielgruppe im B2C- oder B2B-Bereich übernehmen wir folgende Leistungen (Full-Service oder einzelne Leistungsbausteine): Teilnehmer-Rekrutierung und Panel-Aufbau (Gewährleistung repräsentativer Zusammensetzung durch telefonische Vorab-Rekrutierung, etc.), Panel-Pflege, Integration eines interaktiven Panel-Forums, Durchführung und Auswertung von Panel-Befragungen (inkl. Zeitreihen-Analysen, Entwicklung/Monitoring Zufriedenheits-/Vertrauens-/Bindungsindizes, Importance-Performance-Analysen, Stammdaten-Analysen im Rahmen des CRM, etc.) und begleitende CRM-Beratung.
Erfolgreiche Kundenbeziehungen lassen sich mit unternehmensexklusiven Online-Kundenpanels auf diese Weise zuverlässig messen und fundiert gestalten. Kontakt für weitere Informationen: Tanja Höllger - tanja.hoellger@psychonomics.de - Tel. +49 (0)221 42061-384.
++++++ ORGANISATIONSFORSCHUNG ++++++
top NEUER WETTBEWERB: "BESTE ARBEITGEBER IM GESUNDHEITSWESEN 2007"
Aufbauend auf dem seit 2002 jährlich durchgeführten Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" führt das Great Place to Work® Institute Deutschland / psychonomics AG in Kooperation mit dem Themeninitiativkreis "Gesund Pflegen" der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) sowie der Gothaer Krankenversicherung AG und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in diesem Jahr erstmals den branchenspezifischen Wettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen" durch. Unterstützt wird der Wettbewerb von den Bundesministerien für Arbeit und Soziales, für Gesundheit sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
An der Benchmark-Studie und dem Wettbewerb um eine Platzierung auf der 25 Beste-Liste "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007" können alle Organisationen aus Deutschland mit mindestens 20 Mitarbeitern teilnehmen, deren Schwerpunkt in der Pflege kranker, alter und behinderter Menschen liegt. Die Anmeldung ist fortlaufend bis zum 31. Juli 2006 möglich. Zur Bewertung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität werden die Great Place to Work® Trust Index© Mitarbeiterbefragung (wahlweise online oder offline) und das Great Place to Work® Kultur-Audit© eingesetzt. Die Durchführung der Untersuchung ist flexibel zwischen Mai und November 2006 möglich. Die 25 besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen werden Anfang 2007 ausgezeichnet und im Magazin "Stern" veröffentlicht. Sie qualifizieren sich darüber hinaus - sofern sie die dortige Teilnahmevoraussetzung von mindestens 50 Mitarbeitern erfüllen - für die allgemeinen Great Place to Work® Wettbewerbe "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" (www.greatplacetowork.de) und "Best Workplaces in Europe 2007" (www.greatplacetowork-europe.com).
Eine ausführliche Informationsbroschüre findet sich unter:
www.psychonomics.de/Beste-Arbeitgeber-Gesundheitswesen-2007
Kontakt: Annett Krämer, Great Place to Work® Institute Deutschland,
c/o psychonomics AG - annett.kraemer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-395.
top INTERNE KUNDENZUFRIEDENHEITSANALYSE: SCHNITTSTELLEN GEZIELT OPTIMIEREN
Das regelmäßige Monitoring der Zufriedenheit der (externen) Kunden ist für viele Unternehmen eine selbstverständliche Grundlage für die Ausrichtung und Optimierung ihrer Marketingstrategien. Vergleichsweise selten wird hingegen Augenmerk auf die Zufriedenheit "interner Kunden" gelegt. Und dies, obwohl die Qualität der internen Zusammenarbeit eine fundamentale Voraussetzung für die Erbringung hochwertiger Produkte und Dienstleistungen darstellt und in engem Zusammenhang mit der (externen) Kundenzufriedenheit steht. Mittels klassischer Mitarbeiterbefragungen wird zudem oft nur pauschal festgestellt, dass die Zusammenarbeit an wichtigen organisatorischen Schnittstellen "hakt", ohne aber systematisch handlungsrelevante Aspekte zu erfassen.
Systematische interne Kundenzufriedenheitsanalysen ermöglichen hingegen, die internen Prozesse der Leistungserstellung gezielt nach Qualitäts-, Effektivitäts- und Effizienzkriterien zu beurteilen und daraus Ansatzpunkte für das interne und externe Qualitätsmanagement zu gewinnen. Konkrete Qualitätsmerkmale interner Serviceleistungen (fachliche Güte, Zuverlässigkeit, Termintreue etc.) sowie der internen Kunden- und Serviceorientierung ("Mitdenken", proaktive Kooperations- und Hilfsbereitschaft, konstruktive Lösungsangebote in Problem-/Konfliktfällen etc.) werden dabei für jede Abteilung (jedes Team) mit internen Servicefunktionen bewertet. Mögliche Fragestellungen lauten etwa: Wie hoch ist die Zufriedenheit der internen Kunden? Wie gut funktioniert die Unterstützung durch die Dienstleistungen der Abteilungen Marketing, Controlling, IT, Personal etc.? Sind die Kollegen gut erreichbar? Nehmen sie sich ausreichend Zeit für die Anliegen interner Kunden? Welche Qualität haben die erbrachten Dienstleistungen als Unterstützung der externen Kundenbeziehungen? Sind die Schnittstellenprozesse ausreichend definiert und aufeinander abgestimmt? Werden relevante Informationen zeitnah weitergegeben? Welche Vorschläge zur Überwindung von einseitigem "Abteilungsdenken" gibt es?
Neben dem Feedback durch die internen Kunden erhält jede Abteilung im Rahmen einer systematischen Kundenzufriedenheitsanalyse nach Möglichkeit auch Gelegenheit, ihre eigene Leistung als interner Dienstleister selbst zu beurteilen. So können Fremd- und Selbstbild gegenübergestellt und in Austausch gebracht werden. Auf Basis individueller Stärken-Schwächen-Profile lassen sich schließlich gezielte Maßnahmen zur Steigerung der internen und damit verknüpft der externen Kundenzufriedenheit entwickeln und umsetzen.
Ansprechpartnerin für weitere Informationen zur Durchführung interner Kundenzufriedenheitsanalysen: Jasmin Beckmann - jasmin.beckmann@psychonomics.de - Tel. +49 (0)221 42061-452.
top HR BEST PRACTICE REPORT
psychonomics hat einen "HR Best Practice Report" aufgelegt, der die Erfahrungen der Great Place to Work® Wettbewerbe in Österreich ("Österreichs Beste Arbeitgeber"), Deutschland (Deutschlands Beste Arbeitgeber") und Amerika ("Best Companies to Work For") der Jahre 2004 und 2005 verdichtet. Der Report gibt einen fundierten Einblick in die Vielfalt von HR-Maßnahmen, die internationale "Beste Arbeitgeber" einsetzen, um einen "great place to work" zu schaffen.
Beispiele ausgezeichneter Unternehmen und Best Practices auf den fünf Dimensionen des Great Place to Work® Modell© (Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements sowie Stolz und Teamorientierung im Unternehmen) stellen einen inspirierenden Leitfaden für Personalmanager und Organisationsentwickler dar. Ein ausführlicher Index-Anhang erleichtert das zielgerichtete Nachschlagen. Der "HR Best Practice Report" umfasst insgesamt 242 Seiten und ist zum Preis von 500 Euro über psychonomics bestellbar. Inhaltsverzeichnis und Leseprobe (pdf) unter: www.psychonomics.de/HR-Best-Practice
Kontakt: Mag. (FH) Matthias Wolf, Great Place to Work® Institute Österreich,
c/o psychonomics AG - info@greatplacetowork.at - Tel.: +43 (0)1 798 59 28-1000.
++++++ PARTNER-NEWS ++++++
top SERVICERATING BERUFT EXPERTENBEIRAT
Die ServiceRating GmbH (www.servicerating.de), ein Gemeinschaftsunternehmen von psychonomics und Assekurata, kann auf ein erfolgreiches Gründungsjahr 2005 zurückblicken: Namhafte Unternehmen wie ASSTEL, VPV und die Haspa wurden von ServiceRating bereits in punkto Servicequalität (Servicemanagement, Serviceleistungen und Servicewirksamkeit) geratet. Weitere Service-Ratings stehen in Kürze zur Veröffentlichung an.
Zur nachhaltigen Verfolgung des Unternehmensziels, Kunden und Verbrauchern Transparenz und Orientierung in der Service-Landschaft Deutschland zu bieten, hat die ServiceRating GmbH jetzt einen Expertenbeirat berufen. Als Beiräte konnten gewonnen werden: Prof. Birgit Mager (Köln International School of Design, Lehrstuhl Servicedesign; www.service-design.de), Prof. Dr. Lothar Müller-Hagedorn (Universität zu Köln, Institut für Handelsforschung; www.ifhkoeln.de) und Herr Minoru Tominaga (international tätiger freier Unternehmensberater; www.tominaga.de).
Frau Prof. Mager hat als international erfahrene Expertin für Servicegestaltung und -design bereits zahlreiche namhafte Unternehmen beraten. Herr Prof. Müller-Hagedorn ist Experte für Handelsforschung, Direktor des Institutes für Handelsforschung und Vorstandsmitglied des Instituts für Messewirtschaft und Distributionsforschung der Universität zu Köln. Herrn Tominaga versteht sich als "kämpferischer Anwalt" für Serviceorientierung und vermittelt Management-Methoden wie z. B. KAIZEN, Teamarbeit oder Just-in-Time.
Der Expertenbeirat übernimmt eine qualitätssichernde Funktion bei der Definition und Gestaltung der Rating-Verfahren für einzelne Branchen. Darüber hinaus bringt er Impulse und Expertenwissen für Studien (wie aktuell z. B. zur Servicequalität in Baumärkten) und ServiceRating-Fachtagungen ein.
Weitere Informationen: Dr. Claus Dethloff - dethloff@servicerating.de - Tel.: +49 (0)221 1688 288-20.
top COMEMA AG: BRANCHENMONITOR WOHNGEBÄUDEVERSICHERUNG
Die Verbundene Wohngebäudeversicherung stellt die größte Teilsparte innerhalb der Sachversicherung dar. Für Immobilienbesitzer zählt sie zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Aufgrund der hohen Schadenpotenziale an Haus, Garage oder Nebengebäuden, die durch Feuer, Rohrbruch, Sturm oder ähnliche Ereignisse hervorgerufen werden können, ist eine Absicherung durch eine Wohngebäudeversicherung für die Eigentümer unverzichtbar. Angesichts einer wachsenden Angebotsvielfalt wird es für die Versicherungskunden allerdings zunehmend schwieriger, sich für die "richtige" Versicherung zu entscheiden. Die Wohngebäudeversicherer selbst stehen aufgrund neuer Konkurrenten, Vertriebswege und Medien in einem harten Wettbewerb. Der Wohngebäudeversicherungsmarkt bietet jedoch auch neue Chancen, wie beispielsweise eine stärkere Profilierung durch die Ansprache neuer Zielgruppen oder das Angebot innovativer Versicherungsprodukte. Solche Chancen gilt es - auch im Zusammenhang mit den derzeit eingeleiteten umfangreichen Sanierungsmaßnahmen - zu nutzen.
Das Leipziger Institut für Markt- und Unternehmensanalysen COMEMA AG (www.comema.de) führt vor diesem Hintergrund derzeit eine Studie zur Entwicklung in der Sparte der Verbundenen Wohngebäudeversicherung durch, die die 49 größten Wohngebäudeversicherer miteinander vergleicht. Schwerpunkte der Untersuchung sind einerseits die Analyse der Jahresabschlusskennzahlen und andererseits eine über die reine Bilanzsicht hinausgehende Bestandskunden-Analyse. Durch die Verknüpfung der Analysedaten werden fundierte Antworten zu Fragen der Marktentwicklung, Kundenstruktur und zu den relevanten Einflussgrößen auf den Unternehmenserfolg geliefert. Die Studie "Branchenmonitor Wohngebäudeversicherung" ist über die COMEMA AG bestellbar.
Kontakt: Sandra Meyer - meyer@comema.de - Tel.: +49 (0)341 124 55-80.
++++++ METHODEN UND KONZEPTE ++++++
top PRINTCOCKPIT®: WERBEBROSCHÜREN TESTEN, WERBEWIRKUNG OPTIMIEREN
Die Testung werblicher Produktinformationen wie Broschüren, Prospekte, Flyer, Kataloge etc. nimmt im Kanon der Werbemitteltests - verglichen etwa mit Anzeigentests - bisher oft noch eine untergeordnete Stellung ein. Und dies, obwohl die Anbieter mit einer täglichen Flut an Werbebroschüren um die (im Idealfall ungeteilte) Aufmerksamkeit und Überzeugung der Verbraucher konkurrieren. Angesichts des gewaltigen Marketingaufwands ist es umso wichtiger, die Kunden auf allen relevanten Wahrnehmungsdimensionen zu gewinnen und zu überzeugen. Bloßes "Life-Style-Imaging" ohne Inhalt ist in werblichen Printmedien ebenso fehl am Platze wie ausschweifende oder unverständliche Produkterläuterungen.
psychonomics stellt mit dem PRINTCOCKPIT® ein wissenschaftlich entwickeltes standardisiertes Instrument zur Analyse und Optimierung der Werbewirkung von Printprodukten zur Verfügung. Das Testinstrument hat sich in zahlreichen Einsätzen bewährt - sowohl während der Entwicklungsphase als auch bei Relaunches von Werbebroschüren oder des Broschürenwesens insgesamt. Neben der übergreifenden Überzeugungskraft und handlungsinduzierenden Wirkung des Werbematerials überprüft das PRINTCOCKPIT® dessen spezifische Qualität und Effektivität auf acht Wahrnehmungs- und Wirkungsdimensionen: Erster Eindruck, Attraktion, Übersichtlichkeit, Informationsgehalt, Reaktanz-Vermeidung, Professionalität & Seriosität, Passung und Kontakt.
Die umfangreiche PRINTCOCKPIT® Benchmark-Datenbank ermöglicht darüber hinaus die gezielte Identifikation von Stärken und die Optimierung von Schwächen unter Nutzung von Branchen-Durchschnittswerten und Best Practices.
Neben der Durchführung individueller Teststudien besteht auch die Möglichkeit zur Teilnahme an PRINTCOCKPIT® Bus-Studien. Weitere Informationen zum PRINTCOCKPIT®: www.psychonomics.de/printcockpit
Ansprechpartnerin für Projektanfragen: Carolin Thomas - carolin.thomas@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-428.
top CONJOINT-ANALYSE FÜR STERNEKÖCHE - TEIL II
In der letzten Ausgabe des psychonomics Newsletters wurde eine kleine "Kochrezept-Serie" zu den wichtigsten Aspekten des Einsatzes von Conjoint-Analysen im Rahmen der Produktentwicklung begonnen. "Kochrezept I" beschäftigte sich mit der Relevanz und Vergleichbarkeit einzelner Produktmerkmale. Das heutige "Kochrezept II" beleuchtet die Abhängigkeit der Merkmale: So wie ein gutes Essen von der Qualität der einzelnen Zutaten abhängt, ist bei der Durchführung von Conjoint-Analysen auf verschiedene Formen der Abhängigkeit von Produktmerkmalen zu achten. Der oft pauschal formulierte Grundsatz "Die einzelnen untersuchten Merkmale sollten untereinander nicht abhängig sein" ist insofern falsch, als er nicht zwischen "Empirischer Abhängigkeit" und "Präferenzabhängigkeit" unterscheidet.
Eine empirische Abhängigkeit besteht dann, wenn durch die Ausprägung eines Merkmals die Ausprägung eines anderen Merkmals vorhergesagt werden kann: Restaurants wie "Mc Donalds" bieten beispielsweise gewöhnlich keine "Pfannkuchen" an. Kombiniert man in einer Conjoint-Analyse verschiedene Restaurantmarken mit einer Auswahl verschiedener Speisen (Pfannkuchen, Fritten, Salate etc.), können Kombinationen entstehen, die in der Realität nicht existieren ("Pfannkuchen bei Mc Donalds"). Diese Art der Unabhängigkeit der Merkmale (hier zwischen "Restaurantmarke" und "Speisenart") ist jedoch für eine Conjoint-Analyse nicht zwingend erforderlich. Die Merkmalskombinationen müssen für den Probanden lediglich vorstellbar sein.
Kritischer hingegen ist die Präferenzabhängigkeit von Produktmerkmalen zu beurteilen: Eine Präferenzabhängigkeit besteht beispielsweise zwischen den Merkmalen "Nahrungsmittel" und dem "Herkunftsland" (Erzeugerland). Während es für Verbraucher meist von großer Bedeutung sein wird, aus welchem Land "Rindfleisch" stammt, wird die Herkunft von "Kartoffeln" wahrscheinlich von geringerer Bedeutung sein. Zwischen den Präferenzbeiträgen der Merkmale "Nahrungsmittelart" und "Herkunftsland" zur Produktpräferenz insgesamt bestehen demnach Wechselwirkungen, die die Anwendung von Standard-Verfahren der Conjoint-Analyse (z. B. ACA) unmöglich machen. Eine Berücksichtigung der Wechselwirkungen ist nur dann möglich, wenn eine ungleich größere Anzahl von Merkmalskombinationen (Produktkonzepten) in die Befragung einfließt. Dies führt meist zwangsläufig dazu, dass nicht mehr alle Präferenzen jedes einzelnen Befragten erfasst werden können, sondern nur für ganze Segmente (wie z. B. im CBC). Der Sternekoch hat dann die Aufgabe, der Conjoint-Analyse durch gezielte Zutaten wieder eine individuelle Note zu verleihen (wie z. B. durch Hierarchical Bayes).
Im "Kochrezept III" des kommenden Newsletters wird darauf eingegangen, wie Bandbreiteneffekte bei der Auswahl von Merkmalsausprägungen zu beachten sind.
Kontakt für weitere Informationen zum Einsatz von Conjoint-Analysen: Sabine Pützfeld - sabine.puetzfeld@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-577.
++++++ PSYCHONOMICS INTERN ++++++
top ERFOLGREICHE GESCHÄFTSENTWICKLUNG VON PSYCHONOMICS
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 hat die psychonomics AG ihren Umsatz um 42 Prozent auf 11,1 Millionen Euro steigern können. In Deutschland gelang damit der Sprung unter die Top 10 der umsatzstärksten Full-Service-Marktforschungsinstitute. Das Branchenwachstum von geschätzt knapp zehn Prozent konnte wie bereits in den Vorjahren deutlich übertroffen werden. Sehr erfreulich entwickelten sich auch die 2004 gegründete Niederlassung in Wien sowie das 2005 von der psychonomics AG gemeinsam mit der Ratinggesellschaft Assekurata gegründete Tochterunternehmen ServiceRating. Insgesamt konnten in Deutschland und Österreich über 25 qualifizierte neue Arbeitsplätze im Forschungs- und Beratungsbereich geschaffen werden.
Zentrale Wachstumsfelder waren neben Kundenzufriedenheitsstudien und Qualitätsmessungen insbesondere Markenanalysen, Produkttests und Analysen zur Arbeitsplatzqualität (Great Place to Work®). Auch die Online-Marktforschung konnte deutlich zulegen. Neue Kunden konnten vor allem in den Branchen Dienstleistung, Pharma und Konsumgüter gewonnen werden. Auch im laufenden Geschäftsjahr 2006 will psychonomics Umsatz und Ergebnis weiter steigern und deutlich stärker als der Durchschnitt der Marktforschungsbranche wachsen.
top PSYCHONOMICS EIGENKUNDENBEFRAGUNG UND PROJEKTRATING
Im Rahmen seines Qualitätsmanagements hat psychonomics Anfang 2006 nach 2000 und 2003 zum dritten Mal eine anonyme Zufriedenheitsbefragung unter den eigenen Kunden durchgeführt. Mit der Durchführung der Untersuchung wurde das Online-Feldinstitut Webfrager GmbH aus Bochum beauftragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Kunden (72%) die Leistungen von psychonomics insgesamt mit "sehr gut" oder sogar "ausgezeichnet" bewerten. Weitere 21 Prozent urteilten mit "gut". Im Vergleich zu anderen Instituten (gefragt wurde hier nach "letztes Institut" bzw. "Hauptinstitut" sofern nicht psychonomics) zeigt sich hier ein deutlicher Bewertungsvorsprung.
Besonders positiv wird dabei die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von psychonomics eingeschätzt. (46% "ausgezeichnet" bzw. 44% "sehr gut") eingeschätzt. Die fachliche Kompetenz und weitere zentrale Leistungsmerkmale des Projektmanagements werden zu 90 bis 95 Prozent positiv beurteilt. Gleichzeitig ist die Anzahl der Beschwerden seit 2003 weiter rückläufig.
Die Teilnahmequote an der Kundenbefragung lag bei sehr erfreulichen
48 Prozent. Wir bedanken uns nochmals für die Teilnahme und das ganz überwiegend sehr positive Feedback ebenso wie für vereinzelt genannte Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge, die wir gezielt aufgreifen werden. Die Adressaten der Befragung erhalten in Kürze ein Summary der Ergebnisse.
Darüber hinaus wird ab Sommer 2006 von psychonomics ein offenes, projektspezifisches Rating eingeführt, bei dem kundenseitige Ansprechpartner unmittelbar nach Projektabschluss die Qualität von Projektablauf und Projektergebnissen bewerten können. Ziel des neuen Projektratings ist eine noch stärkere Individualisierung unserer Prozesse und Reports im Rahmen eines optimierten CRM-Ansatzes. Hierzu werden wir mit unseren Kunden unmittelbar in weiteren Austausch treten.
Ansprechpartner für Rückfragen: Werner Grimmer (Senior Manager) - werner.grimmer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-294.
top PSYCHONOMICS NEUKUNDEN
Als Neukunden aus den vergangenen Monaten begrüßt psychonomics die Unternehmen: Aengevelt Immobilien, AIDA Cruises, Airbus Deutschland, Alpha Management, BASF, Central Krankenversicherung, Dunlop, Goodyear, HDI, Heraeus Medical GmbH, Murnauer Markenvertrieb GmbH, ÖRAG Service GmbH, Scholl (Fußpflege), Verlagsgruppe Rhein Main, Volvo Baumaschinen, Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) und weitere. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit.
top PERSONALIA-NEWS
* Prof. Dr. Fred Wagner (45), Mitglied des Aufsichtsrates der psychonomics AG, ist am 24. Januar 2006 Vater des kleinen Philipp Sebastian geworden.
* Sabine Fiori (40), Leiterin Feldorganisation bei psychonomics, ist am 13. Februar 2006 Mutter des kleinen Aurel Lorenzo geworden. Sie befindet sich zur Zeit in Mutterschaftsurlaub und wird ihre Tätigkeit bei psychonomics voraussichtlich Anfang 2007 wieder aufnehmen. Frau Fiori wird derzeit von Frau Silke Wahlefeld vertreten.
* Martina Schieferdecker (32), Vorstandsreferentin bei psychonomics, hat am 14. März 2006 die kleine Julika zur Welt gebracht. Frau Schieferdecker wird voraussichtlich bis einschließlich Oktober 2006 in Elternzeit weilen.
Alle Mütter und Väter sind glücklich und stolz und die kleinen neuen Erdenbürger munter und wohlauf!
* Thomas Donath (33) ist im Dezember 2005 zum Senior Projektmanager und Teamleiter befördert worden. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen insbesondere Qualitätsmanagement-Studien im Bereich b2c und b2b, Makler-Studien im Finanzdienstleistungsmarkt sowie Methoden der Online-Marktforschung. Der Diplom-Psychologe ist bereits seit 2001 für psychonomics tätig.
* Dirk Weller (36) ist im April 2006 zum Senior Projektmanager im Geschäftsbereich psychonomics HealthCare befördert worden. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählen insbesondere Studien zum Gesundheitsmarkt sowie qualitative Grundlagenstudien. Herr Weller ist seit 1996 freiberuflich und seit 2001 angestellt für psychonomics tätig.
* Carolin Thomas (27) ist im April 2006 zur Projektmanagerin befördert worden. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Werbewirkungsforschung und Online-Marktforschung. Die Diplom-Betriebswirtin (FH) ist seit 2004 für psychonomics tätig.
* Karin Dinauer (30) ist seit April 2006 als Projektmanagerin im Bereich Organisationsforschung und Personalentwicklung tätig. Zu den Schwerpunkten der Diplom-Pädagogin, die zuvor bereits als freie Mitarbeiterin für psychonomics tätig war, zählen Mitarbeiter- und Führungskräftebefragungen.
* Anna-Kristina Schoul (27) arbeitet seit April 2006 als Junior Projektmanagerin im Geschäftsbereich psychonomics HealthCare. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der quantitativen Marktforschung. Frau Schoul hat Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studiert.
* Isabel Müller (29) arbeitet seit Februar 2006 bei psychonomics als Vorstandsassistentin für Prof. Horst Müller-Peters. Sie vertritt Frau Martina Schieferdecker, die sich derzeit in Mutterschaftsurlaub befindet. Frau Müller hat ihre Ausbildung zum International Management Assistant an der Bad Homburger Akademie für Betriebswirtschaft und Fremdsprachen absolviert. Zuvor war sie u. a. bereits als Vorstandsassistentin bei New Legend Media in München beschäftigt.
* Nicole Christmann (32) ist seit Februar 2006 als Junior Projektmanagerin im Bereich Mystery Shopping und Kundenzufriedenheitsstudien tätig. Seit 2002 war sie für psychonomics bereits im Bereich Feldorganisation tätig. Frau Christmann hat eine Ausbildung zur Buchhändlerin sowie ein Studium der Soziologie, Germanistik und Philosophie absolviert.
* Ulli Kilberth (27) arbeitet seit Februar 2006 als Junior Projektmanager im Bereich Online-Marktforschung. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Programmierung und Gestaltung von Online-Befragungsinstrumenten. Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter hat Herr Kilberth zunächst als freier Mitarbeiter für verschiedene Unternehmen im Bereich Internet-Publishing und Grafik-Design gearbeitet.
* Bettina Ziess (32) ist seit Januar 2006 für psychonomics als Junior Projektmanagerin im Bereich Organisationsforschung und Personalentwicklung tätig. Frau Ziess war zuvor professionelle Violinistin bei den Kölner Philharmonikern und studierte danach Ethnologie, Geschichte und Spanisch an der Universität zu Köln. 2004-2005 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen eines von VW unterstützten Forschungsprojekts tätig.
* Christian Enenkel (27) ist seit Januar 2006 als Junior Projektmanager bei psychonomics tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen Kundenzufriedenheits-Studien und Makler-Befragungen im Versicherungs- und Finanzmarkt. Herr Enenkel absolvierte sein Soziologie-Studium mit Nebenfach VWL an der Philipps-Universität Marburg.
++++++ VERANSTALTUNGEN, VORTRÄGE UND SEMINARE ++++++
top 2. PSYCHONOMICS BANKEN-MARKTFORSCHUNGSTAG "BANKGESCHÄFTE ONLINE"
Nach dem erfolgreichen psychonomics Banken-Marktforschungstag von 2004 findet am 27. April 2006 bei psychonomics in Köln der 2. Banken-Marktforschungstag "Bankgeschäfte Online" statt. Im Fokus steht in diesem Jahr u.a. das Thema "Multikanal-Banking". Dazu werden neueste Studienergebnisse und Praxiserfahrungen präsentiert.
Als Referenten konnten Gunnar Felten (Abteilungsdirektor e-Finance bei der Deutsche Postbank AG), Alexander Doukas (Geschäftsführer der sfze - Sparkassen Servicegesellschaft für Zahlungssysteme und elektronische Vertriebskanäle), Boris Janek (Produktmanager bei VR-NetWorld) sowie Christian Escher (Senior Projektmanager psychonomics) gewonnen werden. Kunden von psychonomics, sfze und VR-NetWorld können kostenfrei an der Veranstaltung teilnehmen. Für weitere Gäste wird eine Tagungsgebühr von 200 erhoben (inkl. Tagungsunterlagen und Mittagessen). Anmeldeschluss ist der 18. April 2006. Ausführliche Programminformationen und Online-Anmeldung unter: www.psychonomics.de/bankenmarktforschungstag2006
Kontakt: Silke Rodewald (Tagungsorganisation) - silke.rodewald@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-376.
top 41. KONGRESS DER DEUTSCHEN MARKTFORSCHUNG"
psychonomics ist Hauptsponsor beim 41. Kongress der deutschen Marktforschung vom 4.-5. Mai 2006 in Nürnberg. Unter dem Motto "Schöne digitale Welt - Chance und Herausforderung für Marktforschung und Marketing" werden die Auswirkungen der sich rasant entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Branche diskutiert. Veranstalter ist der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. (BVM).
Prof. Horst Müller-Peters (Vorstandsvorsitzender der psychonomics AG) wird im Rahmen der Galaveranstaltung "Preis der Deutschen Marktforschung" die Laudatio für die besten Nachwuchsforscher im BVM/ÖVM halten.
Ausführliche Informationen zum Kongress:
newweb.bvm.org/41.-Kongress_BVM-Kongress-in-Nuernberg_713_0_0.html
top EXKLUSIVE WORKGROUP FÜR SPARKASSEN
Mit Start im 2. Quartal 2006 bietet psychonomics unter dem Titel "Erlebniswelten und Mehrwerte für Sparkassenkunden: Neue Wege zum Kunden erkennen und nutzen" eine exklusive Workgroup für Sparkassen an. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit der Bedeutung und Wirksamkeit neuer Marketing- und Vertriebsstrategien - und dies vor dem Hintergrund steigender Direktbank-Angebote, abnehmender Kundenfrequenzen in den Filialen und den Allfinanzstrategien von Finanz- und Versicherungsvertrieben, die den Sparkassen das Leben derzeit nicht immer leicht machen. Gleichzeitig können sich aber auch immer mehr Sparkassen erfolgreich mit Mehrwert- und Beratungsangeboten am Markt positionieren. Zudem wünschen und erwarten viele Versicherer für ihre Produkte ein großes Wachstum im Bankenvertrieb.
Im Rahmen der Workgroup wird die drängende Thematik in mehreren Workshop-Tagen mit ihren Chancen und Risiken aufgegriffen und mit einer empirischen Marktuntersuchung (Fokusgruppen und repräsentative CATI-Befragung) verknüpft. Handlungsorientierte Beiträge und Marktanalysen bieten den teilnehmenden Sparkassen so eine fundierte Plattform für ihre strategischen Marketing- und Investitionsentscheidungen.
Interessenten wenden sich bitte an: Dr. Karsten Schulte - karsten.schulte@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-457.
top MESSE PERSONAL & WEITERBILDUNG 2006"
Vom 8. bis 9. Juni findet in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden die Messe "Personal & Weiterbildung" der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) statt. psychonomics wird dort mit einem Stand (Halle 9 - Stand 966) sowie mit einem Messe-Podiumsbeitrag von Andreas Schubert (Vorstand) zum Thema "Spektralanalyse der Unternehmenskultur: Ein innovatives Verfahren zur multimodalen Messung und Gestaltung von Unternehmenskulturen" vertreten sein. Wir freuen uns über Ihren Besuch. Gästekarten für die Messe können kostenfrei über psychonomics angefordert werden: info@psychonomics.de
Weitere Informationen zur Messe unter: www1.dgfp.com/dgfp/data/Messe/home.php
top WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE-KONGRESS
Der 6. Kongress für Wirtschaftspsychologie findet vom 22.-24. Mai 2006 in Leipzig unter dem Motto "Wirtschaftspsychologie: Netzwerke verbinden" statt. psychonomics ist mit Programmbeiträgen und als Aussteller vertreten. Veranstalter ist die Sektion Wirtschaftspsychologie im Psychologenverband BDP in Kooperation mit dem Verband zur Förderung der Wirtschaftspsychologie (WiPs). Weitere Info und Anmeldung: www.wp-kongress.de
Kontakt: Arne Germann (Organisation) - arne.germann@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-524.
top ANKÜNDIGUNG: PSYCHONOMICS SYMPOSIUM 2006
Am 21. September 2006 findet bei psychonomics in Köln das
5. psychonomics Symposium statt. Zahlreiche interne und externe Referenten werden wieder spannende Vorträge zu aktuellen Themen, Methoden und Entwicklungen aus der Marktforschung, Organisationsforschung und Beratung präsentieren und mit den Teilnehmern diskutieren. Schwerpunkte werden in diesem Jahr u. a. die Themen Kundenbeziehungsmanagement und Qualitätsmanagement sein. Alle Kunden und Partner von psychonomics sind herzlich zu der ganztägigen Veranstaltung eingeladen. Hierbei möchten wir auch gemeinsam auf das 15-jährige Bestehen von psychonomics anstoßen. Die persönlichen Einladungen und das detaillierte Symposium-Programm werden im Juli versandt. Voranmeldungen sind bereits jetzt möglich.
Kontakt: Isabel Müller (Organisation) - isabel.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-546.
top NACHLESE: GOR 2006
Vom 21. bis 22. März 2006 fand in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld die 8. internationale Kongressmesse GENERAL ONLINE RESEARCH 2006 (GOR 06) statt. Veranstalter war die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (DGOF; www.dgof.de). Rund 400 Besucher verfolgten weit über 100 Fachveranstaltungen und informierten sich an den Ständen zahlreicher Aussteller. psychonomics war mit einem Messestand, einer Podiumsdiskussion, sowie einem Workshop und verschiedenen Vorträgen auf der GOR vertreten.
Im Vortrag "Online-Conjoint-Analysen: Endspurt der Befragten - Übung oder Ermüdung?" von Frau Pützfeld (sabine.puetzfeld@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-577) ging es um die Klärung der Frage, warum die Antwortzeiten von Probanden bei Online-Conjoint-Analysen im Befragungsverlauf oft abnehmen. Anhand einer Sekundäranalyse von Online-Conjoint-Analysen aus den Jahren 2004 und 2005 konnte nachgewiesen werden, dass es sich hierbei nicht um einen Ermüdungseffekt handelt. Im Gegenteil: Sogar bei einer Bearbeitung von bis zu 27 Paarvergleichsaufgaben konnte kein Rückgang in der Antwortkonsistenz nachgewiesen werden. Die Verringerung der Antwortzeiten im Untersuchungsverlauf lässt sich vielmehr auf die zunehmende Vertrautheit der Probanden mit der Aufgabenstellung zurückzuführen.
Im Vortrag "Optimierung offener Methoden zur Messung der Preiswahrnehmung und Preisbereitschaft in Online-Befragungen" von Dr. Torsten Melles (torsten.melles@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-386) wurden Ergebnisse einer Eigenstudie zum Einfluss von vier Gestaltungsmerkmalen bei der Verwendung der Van Westendorp-Methode in Online-Befragungen dargestellt. Dr. Melles betonte, dass sowohl die Darstellungsreihenfolge der vier Fragen zur Preisbereitschaft als auch die Verteilung dieser Fragen ("Alle Fragen auf einer Seite" vs. "Eine eigene Seite für jede Frage") für die Datenqualität relevant ist. Eine strukturierte Abfolge der Fragen und eine gemeinsame Präsentation auf einer Seite führen zu der geringsten Anzahl logischer Fehler. Die strukturierte Abfolge führt zudem zu einer engeren Preisspanne und einer deutlicheren Visualisierung von Preis-Akzeptanzschwellen.
Eine ausführliche Nachlese zur GOR 06 mit Vortragsunterlagen und einer Bildergalerie finden Sie unter: www.psychonomics.de/gor2006 sowie unter: www.gor.de
Aktuelle Veranstaltungshinweise von psychonomics finden Sie regelmäßig unter: www.psychonomics.de/veranstaltungen
++++++ VERMISCHTES ++++++
top GLOSSAR DER MARKTFORSCHUNG - HEUTE: WEBLOG-MARKTFORSCHUNG
Was versteht man eigentlich unter "Weblog-Marktforschung"?
Weblogs, kurz auch Blogs genannt, sind thematisch mehr oder weniger umgrenzte interaktive Online-Journale privater oder institutioneller Autoren ("Blogger"), die sich durch periodische Aktualisierung und zahlreiche Verlinkungen auszeichnen. Ausführliche Info: de.wikipedia.org/wiki/Weblog. Es lassen sich zahlreiche Formen (Text-, Photo-, Video-Blogs etc.) und Funktionen von Weblogs (Online-Tagebücher, Fach-Weblog, Unternehmens-Weblogs etc.) unterscheiden. Die Zahl der weltweiten Blogs wird derzeit auf mindestens 30 Millionen geschätzt (www.technorati.com/weblog/2006/02/81.html); in Deutschland auf etwa 400.000. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: die Zahlen verdoppeln sich in etwa pro Halbjahr.
Zunehmend wird auch in Deutschland die Bedeutung und das Potenzial von Blogs für PR-, Marketing- und Marktforschungszwecke betont. "Weblog-Marktforschung" bezeichnet dabei einen bisher selten benutzten Sammelbegriff für Marktforschungsaktivitäten in, mit oder über Weblogs. Methodisch lassen sich thematisch relevante Weblogs beispielsweise mittels inhaltsanalytischer Forschungsverfahren zu Marktforschungszwecken nutzen. Darüber hinaus lassen sich auch ganz gezielt marktforschungsrelevante Fragen innerhalb von Webblogs platzieren (Beispiel: www.infobroker.de/blog/?p=21). Zudem werden Blogs insbesondere in Massenmärkten auch zur unmittelbaren Kommunikation mit den Kunden eingesetzt, wie etwa das Beispiel von General Motors zeigt: fastlane.gmblogs.com/motros.
Bereits die derzeit erreichte Größe der Blog-Welt macht klar: Blogger sind keine "kauzige" Randgruppe, vielmehr gehören Vertreter aus nahezu allen Alters- und Berufsgruppen zu den Journalautoren. Gleichzeitig stellen die "Blogger" wie auch die reinen Weblog-Leser bisher aber nur einen kleinen Teil unserer Gesellschaft dar und sind keinesfalls als repräsentativ einzuschätzen: Nur jeder fünfte Internet-Nutzer liest gelegentlich (16%) oder regelmäßig (4%) Blogs, rund 10% betreiben mehr oder weniger regelmäßig ein eigenes Blog (Quelle: Fittkau/Maaß, 21. www-Studie). (www.basicthinking.de/.../europaeische-top-blogger-nationen/.
Fazit: Auch wenn Weblogs und mehr noch Weblog-Marktforschung in Deutschland derzeit eher noch ein Randphänomen darstellen, lohnt es, sich mit den Einsatzmöglichkeiten und Potenzialen im Rahmen von Pilot-Projekten frühzeitig auseinanderzusetzen und für das eigene Unternehmen relevante Blogs zu identifizieren; für ganz bestimmte Marktforschungszwecke stellt der eine oder andere Blog durchaus auch bereits eine "Goldgrube" dar. Mit den Weblogs hat sich insgesamt im Internet seit einigen Jahren ein rasant wachsender neuer Kommunikationsraum entwickelt, der PR, Marketing und Marktforschung in Zukunft in wachsendem Maße beschäftigen wird.
Allgemeine Presse zum Thema Weblogs:
www.sueddeutsche.de/.../69435/
www.faz.net/.../Doc~E6BE39C33013C4D42B71AC90AFF08EC51~ATpl~Ecommon~Scontent.html
www.tagesspiegel.de/.../2321632.asp
Weitere Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten von Weblog-Marktforschung erhalten Sie bei: Holger Geißler (Senior Manager) - holger.geissler@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-344.
top SURFTIPPS
* Die Universität Tilburg (Niederlande) bietet unter:
www.tilburguniversity.nl/.../links/ eine ausführliche Übersicht internationaler Journale und Magazine für Marketing und Marktforschung.
* Ein nützliches Glossar zu Grundbegriffen des Projektmanagements findet sich unter: www.projektmagazin.de/.../gl_liste_start.html
* Dafür, dass alte Versionen von Webseiten im weltweiten "Cyberspace" nicht einfach verloren gehen, sondern im Gegenteil einer historischen Betrachtung zugänglich werden, sorgt die "Wayback-Machine" des Internet Archive. Entwicklungen von Websites lassen sich so vom gegenwärtigen Stand aus systematisch bis in die Anfangsphase des Internets im Jahr 1996 zurückverfolgen. Interessante, lustige, mitunter aber auch sehr nützliche Rückblicke in die Entwicklungen der letzten 10 Jahre werden so möglich: www.bibalex.org/.../web.htm
In und nach Weblogs (Blogs) "googlen" (bzw. googeln) kann man mit einer Beta-Version unter: blogsearch.google.com oder unter: search.blogger.com/
Weitere Informationen zur Blog-Suche mit Google: www.google.com/help/about_blogsearch.html
* Für Liebhaber des Boule-Spiels, die auch während ihrer Arbeitspausen nicht darauf verzichten möchten (oder können), findet sich Abhilfe unter: www.bueroboule.de. Für Manager, Berater, Personalentwickler und alle an Managementthemen Interessierten lohnt es, bei unserem Partner MWonline allerdings auch für "ernstere Dinge" vorbeizuschauen: www.mwonline.de
top LITERATURTIPPS
* Stauss, B. & Seidel, W. (2006): Beschwerdemanagement. Kundenbeziehungen erfolgreich managen durch Customer Care. Hanser Verlag, Hardcover, ca. 600 Seiten, ca. 49 EUR; Buch erscheint demnächst. Die überarbeitete 4. Auflage des umfangreichen Standardwerks zeigt in fundierter Weise, dass das Beschwerdemanagement eine Schlüsselstellung im Kundenbeziehungs- und Qualitätsmanagement einnimmt. Denn wer Kundenzufriedenheit als oberstes Unternehmensziel definiert, muss auch auf Kundenbeschwerden vorbereitet sein. Ein professionelles aktives Beschwerdemanagement hilft Unternehmen, Kundenloyalität zu erreichen und die Qualität der Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern.
* Gassmann, O. & Reepmeyer, G. (2006): Wachstumsmarkt Alter. Innovationen für die Zielgruppe 50+. Hanser Verlag, Hardcover, 227 Seiten, 29,90 Euro. ISBN
3-446-40636-0. Als gesellschaftspolitische Herausforderung ist der demographische Wandel im öffentlichen Bewusstsein längst angekommen. Die sich aus dem Strukturwandel ergebenden Chancen für die Wirtschaft bleiben hingegen meist ausgeblendet. Produkte und Dienstleistungen, die sich gezielt an Bedürfnissen älterer Menschen orientieren, sind derzeit noch Mangelware. Praktiker aus dem Bereich Produktentwicklung und Marketing erhalten mit dem Buch einen wertvollen Einstieg in die Auseinandersetzung mit den Perspektiven, Potenzialen und Herausforderungen des enormen Wachstumsmarkts für das eigene Unternehmen.
* Müller-Peters, H., Arnold, R. & Beenken, M. (2006): 10. Kölner Versicherungssymposium. Die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie: Bürde oder Chance für die Assekuranz? Schriftenreihe des Instituts für Versicherungswesen der Fachhochschule Köln, Band 22. 176 Seiten, DIN A5 kartoniert; 24 Euro. ISBN 3-89952-242-7. Der Band enthält die Mitschriften und ausgewählte Charts der Vorträge des 10. Kölner Versicherungssymposiums vom 21.10. 2005. Im Mittelpunkt stehen Praxisbeispiele zur Umsetzung der Versicherungsvermittler-Richtlinie und ihre vielfältigen Auswirkungen auf Vertrieb, Marketing, Personalentwicklung und Agentur-/Makler-Betriebsführung.
* Aktuelle Fachpublikationen der Mitarbeiter von psychonomics:
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