Bilder sind nur bei aktiver Internetverbindung zu sehen Bilder sind nur bei aktiver Internetverbindung zu sehen
Bilder sind nur bei aktiver Internetverbindung zu sehen

Highlights - Inhalte

BUNDESBÜRGER ZIEHEN POSITIVES WM-FAZIT

5. PSYCHONOMICS SYMPOSIUM UND 15-JÄHRIGES FIRMENJUBILÄUM

"BESTE ARBEITGEBER IN EUROPA 2006" AUSGEZEICHNET

ZAHLEN BITTE! ZAHLUNGSMORAL EUROPÄISCHER UNTERNEHMEN OFT MANGELHAFT

HEALTH CARE MONITORING 2006: WENIG VERTRAUEN IN GESUNDHEITSPOLITIK

KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2006: KONTAKTPRÄFERENZEN VON VERSICHERUNGSKUNDEN

GEWERBEKUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2006

KUNDENMONITOR ASSEKURANZ ERHÄLT SCHWESTER: NEUER "KUNDENMONITOR BANKEN"

NEU: BRANDING- & WERBEWIRKUNGSALMANACH

NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL (NEM): JEDER DRITTE GREIFT ZU

"ERFOLGSFAKTOREN IM VERSICHERUNGSAUSSENDIENST": JETZT AUCH IN DER SCHWEIZ

TREND ZUR ZIELGRUPPENORIENTIERUNG IM MAKLERVERTRIEB

ÜBERBLICK: PSYCHONOMICS MAKLER-MARKTFORSCHUNG

ASSEKURANZ AWARD AUSTRIA 2006: TOP-VERSICHERER AUS MAKLERSICHT

ANLAGEBERATUNG IM INTERNET

HOHES ABSATZPOTENTIAL IM FLACHBILD-TV-MARKT

SELTEN KFZ-VERSICHERUNGSABSCHLUSS ÜBER AUTOHÄNDLER

UNTERNEHMENSKULTUR IN DEUTSCHLAND

"DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER" - WETTBEWERB 2007 LÄUFT

QUALIFIZIERTE RUHESTÄNDLER ATTRAKTIV FÜR MITTELSTAND

PROJEKTBERICHT: FÜHRUNGSKRÄFTE-NACHFOLGEPLANUNG MIT DEM PSYCHONOMICS ASSESSMENT.CENTER

SERVICERATING: ERFOLGREICHES ERSTES HALBJAHR

COMEMA AG: BRANCHENMONITOR UNFALLVERSICHERUNG

CONJOINT-ANALYSE FÜR STERNEKÖCHE - TEIL III

AUSSCHÖPFUNGSQUOTEN IN "SCHWIERIGEN" ZIELGRUPPEN

CORPORATE CULTURE: SPEKTRALANALYSE DER UNTERNEHMENSKULTUR

ÜBERSICHT PSYCHONOMICS BUSBEFRAGUNGEN

GESCHÄFTSENTWICKLUNG VON PSYCHONOMICS: ERFOLGREICHES 1. HALBJAHR

NEUES PROJEKTRATING BEI PSYCHONOMICS

PSYCHONOMICS NEUKUNDEN

PERSONALIA-NEWS

5. PSYCHONOMICS SYMPOSIUM UND 15-JÄHRIGES FIRMENJUBILÄUM

EUROFORUM-KONFERENZ: KFZ-VERSICHERUNG
NACHLESE: 1. VVB-VERSICHERUNGSKONGRESS

GLOSSAR DER MARKT- UND MARKETINGFORSCHUNG - HEUTE: VIRALES MARKETING

SURFTIPPS

LITERATURTIPPS

AUSBLICK

PSYCHONOMICS NEWSLETTER (19) - AUGUST 2006

psychonomics AG - Marktforschung - Organisationsforschung - Beratung


heute erhalten Sie wieder den aktuellen Newsletter der psychonomics AG. Wir wünschen Ihnen interessantes Lesevergnügen.

Eine begeisternde Weltmeisterschaft, Sommerhitze und eine ganze Reihe spannender Arbeiten liegen hinter und vor uns. Wenn Sie bereits in Urlaub waren, hoffen wir, dass Sie sich gut erholt haben. Allen, die ihren Urlaub noch vor sich haben, wünschen wir entspannte und sonnige Tage.



+++ HIGHLIGHTS - INHALTE +++

++++++ AKTUELLE NEWS ++++++

top
 
BUNDESBÜRGER ZIEHEN POSITIVES WM-FAZIT

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat nicht nur nach Ansicht von Experten, sondern auch der Bundesbürger selbst viele positive Spuren im In- und Ausland hinterlassen. Dies zeigen die Ergebnisse einer Online-Umfrage von psychonomics unter rund 1.000 Internetnutzern im Alter von 16-65 Jahren: 86 Prozent der Befragten vertreten die Auffassung, dass die Fußball-WM das Ansehen Deutschlands in der Welt gestärkt hat. 91 Prozent sind zudem der Überzeugung, dass Deutschland dem Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" voll gerecht geworden ist.

In ihrer Beurteilung der langfristigen Auswirkungen der Fußball-WM zeigen sich die befragten Bundesbürger etwas zurückhaltender, aber ebenfalls optimistisch: 69 Prozent rechnen damit, dass sich die positive Stimmung der WM im Land zumindest teilweise fortsetzen wird; 72 Prozent schätzen die langfristigen wirtschaftlichen Effekte eher positiv ein. Kurzfristige, den privaten Konsum steigernde Effekte hat die WM zumindest für eine Reihe von Branchen bereits gehabt: Während vor Beginn der WM jeder Fünfte (20%) erwartete, während der WM mehr Geld in seiner Freizeit auszugeben, als er dies normalerweise tut, hat dies nach eigenen Angaben jeder vierte befragte Konsument (27%) tatsächlich getan. Besonders konsumfreudig waren die 16-25-Jährigen (erhöhter Freizeitkonsum: 41%).

Auch auf ganz persönlicher Ebene hat das Großereignis merkliche Spuren hinterlassen: Knapp zwei Drittel (62%) geben an, ihre Identifikation mit Deutschland sei durch die WM gestärkt geworden - ein deutlicher Hinweis auf die Gemeinschaft stiftende Bedeutung des Fußballs in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig berichten weit über die Hälfte (59%) der Befragten davon, dass die Fußball-WM sie (noch) aufgeschlossener gegenüber Menschen aus anderen Ländern gemacht habe. Aus sozialpsychologischer Sicht ein Beleg für die These, dass eine selbstbewusste, stabile eigene Identität die Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden fördert.

Aus sportlicher Sicht waren die Ergebnisse der WM aus Sicht der Bundesbürger überraschend, wobei die Erwartungen bezüglich des sportlichen Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft mehr als erfüllt wurden: Noch kurz vor Beginn der WM hatten drei von fünf Befragten (59%) der Mannschaft von Jürgen Klinsmann das Erreichen des Halbfinales nicht zugetraut. Dass Italien Weltmeister werden würde, war für die Allermeisten eine besonders große Überraschung: Lediglich 4 Prozent hatten vorher auf die Südeuropäer getippt.
Ebenso überraschend war das frühe Ausscheiden der Brasilianer, auf die immerhin jeder Zweite (52%) als Weltmeister gesetzt hatte.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass die Fußball-WM als vollauf gelungenes gesellschaftliches Großprojekt angesehen werden kann und vielleicht einmal "historische" Bedeutung erhalten wird. Auch wenn allzu hohe wirtschaftliche Erwartungen enttäuscht werden mögen, hat die WM unser Land sozial und emotional bereichert und positiv verändert - die Nachhaltigkeit dieser Effekte im In- und Ausland ist derzeit noch nicht zu bemessen.

Kontakt: Ansgar Metz (Leiter Unternehmenskommunikation) ansgar.metz@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-326.

top
 
5. PSYCHONOMICS SYMPOSIUM UND 15-JÄHRIGES FIRMENJUBILÄUM

Am 21. und 22. September 2006 findet bei psychonomics in Köln unter dem Motto "15 Jahre wirtschaftspsychologische Marktforschung, Organisationsforschung und Beratung" das 5. psychonomics Symposium statt.

Zahlreiche interne und externe Referenten werden wieder spannende Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen, Methoden und Entwicklungen aus verschiedenen Feldern der Markt- und Organisationsforschung sowie der Umsetzungsberatung gestalten. Alle Kunden und Partner von psychonomics sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Ausführliches Veranstaltungsprogramm (pdf): www.psychonomics.de/psychonomics-symposium-2006.pdf

Am Abend des 21. September findet anlässlich des 15-jährigen Firmenbestehens von psychonomics eine Jubiläumsfeier im Deutschen Sport- und Olympiamuseum in Köln statt. Für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit möchten wir uns auch an dieser Stelle bei unseren Kunden und Partnern herzlich bedanken!

Kontakt und Anmeldung: Silke Rodewald (Organisation) - silke.rodewald@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-376.

top
 
"BESTE ARBEITGEBER IN EUROPA 2006" AUSGEZEICHNET

Deutsche Unternehmen liegen im Hinblick auf ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber in Europa weit vorn. Dies zeigt der aktuelle Great Place to Work(r) Wettbewerb "Beste Arbeitgeber in Europa 2006" (http://www.greatplacetowork-europe.com/), dessen Gewinner am 17. Mai im Auswärtigen Amt in Berlin ausgezeichnet wurden.

Insgesamt gelang 18 Unternehmen aus Deutschland (inkl. dt. Niederlassungen multinationaler Unternehmen) der Sprung auf die diesjährige Liste der 100 besten europäischen Arbeitgeber, die jährlich vom Great Place to Work(r) Institute Europe ermittelt wird. Zu den als "Best Workplaces in Europe 2006" ausgezeichneten Unternehmen zählen (in alphabetischer Reihenfolge): 3M (Neuss), CIBA Vision (Grosswallstadt), Cisco Systems (Halbergmoos), ConSol Software (München), E.ON Ruhrgas (Essen), eBay (Europarc Dreilinden), Ethicon (Norderstedt), Grundfos (Erkrath), Lands End (Merzig), LifeScan (Neckargemünd), Network Appliance (Grasbrunn), O2 (München), Procter & Gamble (Schwalbach am Taunus), SAP (Walldorf), Sapient (München), Skytec (Oberhaching), SMA Technologie (Niestetal), W.L. Gore & Associates (Putzbrunn). O2 und Consol Software gelang sogar der Sprung unter die Top 10 der besten europäischen Arbeitgeber; SMA Technologie gewann darüber hinaus den Sonderpreis für die Einbindung der Mitarbeiter in Corporate Social Responsibility-Projekte. Erfolgreich qualifiziert hatten sich die Unternehmen über den Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2006" (http://www.greatplacetowork.de/).

Deutschland stellte damit das stärkste "Team" unter den insgesamt 15 europäischen Teilnehmerländern mit über 1000 teilnehmenden Unternehmen. Gesamtsieger wurde in diesem Jahr die griechische Niederlassung von Colgate Palmolive. Die komplette 100-Beste-Arbeitgeber-Liste findet sich unter: http://www.greatplacetowork-europe.com/best/list-eu.htm

Veranstaltet wurde der Award Event und der nachfolgende Great Place to Work(r) Kongress am 18. Mai von psychonomics als Vertreter des deutschen Great Place to Work(r) Institute in Kooperation mit dem Great Place to Work(r) Institute Europe und der Initiative Neue Qualität der Arbeit des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (http://www.inqa.de/). Sponsorpartner war die Gothaer Versicherung, Medienpartner die "Financial Times".

Bundesarbeitsminister Franz Müntefering gratulierte den deutschen Unternehmen zu ihrem erfolgreichen Abschneiden im europäischen Beste-Arbeitgeber-Wettbewerb. In seinem Grußwort betonte der Vizekanzler die besondere Bedeutung der Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzbedingungen in Europa für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Der Wettbewerb "Beste Arbeitgeber in Europa" geht zurück auf eine Initiative der EU-Kommission aus dem Jahr 2002 und wird derzeit jährlich auf Basis nationaler Great Place to Work(r) Wettbewerbe in 14 EU-Staaten sowie Finnland durchgeführt. Wettbewerbsvorbild ist der seit 1998 durchgeführte US-amerikanische Wettbewerb "100 Best Companies to Work For in America".

Kontakt: Frank Hauser, Leiter Great Place to Work(r) Institute Deutschland, c/o psychonomics AG - fhauser@greatplacetowork.de - Tel.: +49 (0)221 42061-0.


++++++ AKTUELLE STUDIEN UND PROJEKTE ++++++

top
 
ZAHLEN BITTE! ZAHLUNGSMORAL EUROPÄISCHER UNTERNEHMEN OFT MANGELHAFT

Die Zahlungsmoral europäischer Unternehmen im In- und Ausland ist alles andere als zufriedenstellend. Insbesondere das Zahlungsverhalten italienischer Firmen ist wenig "weltmeisterlich": Rund ein Viertel der Geschäftbeziehungen (26%) werden von ausländischen Geschäftspartnern in Sachen Zahlungsmoral ausdrücklich als "schlecht" beurteilt. Die unzuverlässigsten Schuldner sitzen neben Italien in Großbritannien, Spanien und Frankreich. Im direkten Vergleich wird - trotz landläufig oft gegenteiliger Meinung - die Zahlungsmoral osteuropäischer Firmen im Durchschnitt deutlich besser eingeschätzt. Deutsche, ebenso wie schweizerische und österreichische Firmen werden in punkto Zahlungsmoral vom europäischen Ausland in der Regel gelobt.

Dies zeigt das aktuelle "Zahlungsmoral-Barometer 2006", das in diesem Jahr erstmals von psychonomics im Auftrag von Atradius, einem der weltweit größten Kreditversicherer, und in Kooperation mit der Financial Times Deutschland durchgeführt wurde.

Die Zahlungsmoral deutscher Firmen wird vom europäischen Ausland positiv (82%) und nur sehr selten ausdrücklich negativ (4%) beurteilt. Noch etwas besser schneiden hier nur die Schweiz und Österreich ab. Allerdings wird die Zahlungsmoral deutscher Firmen im Inland deutlich weniger positiv als im Ausland betrachtet: Drei von fünf inländischen Geschäftspartnern (58%) schätzen das Zahlungsverhalten bestenfalls als "mittelmäßig" ein.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen können Außenstände - im In- und Ausland - zum existenziellen Problem werden. Vier von fünf befragten deutschen Unternehmen (79%) schützen sich daher bereits aktiv vor Forderungsausfällen - lediglich in den Niederlanden ist die Sensibilität für dieses wichtige Thema ähnlich hoch. 29 Prozent aller befragten Unternehmen bauen im Rahmen ihres Debitorenmanagements auf den Abschluss einer Kreditversicherung. 19 Prozent setzen auf Vorkasse bzw. Barzahlung. Internes und externes Inkasso sind weitere genutzte Instrumente des Debitorenmanagements. Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen treffen bisher allerdings noch keinerlei Maßnahmen.

Weitere Informationen zum "Zahlungsmoral-Barometer": Für die umfangreiche internationale Vergleichsstudie wurden Verantwortliche aus dem Debitorenmanagement von 1.200 Unternehmen aus sechs europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande) zur Zahlungsmoral ihrer in- und ausländischen Geschäftskunden und zu den Instrumenten der Absicherung ihrer Forderungen befragt. Die Untersuchung erfolgte mittels Telefoninterviews (CATI) von April bis Mai 2006. Gegenüber vergleichbaren Untersuchungen zeichnet sich das "Zahlungsmoral-Barometer" insbesondere durch die systematische Befragung einer zufallsgenerierten Stichprobe internationaler Unternehmen und die Möglichkeit zur Branchendifferenzierung aus. Das Zahlungsmoral-Barometer wird von 2006 an als Langzeitstudie im regelmäßigen Turnus fortgeführt.

Die kompletten Ergebnisse des "Zahlungsmoral-Barometer 2006" sind im Internet erhältlich unter: http://www.atradius.com/de/downloads/zahlungsmoralbarometer.jsp

Presseberichterstattung in der Financial Times Deutschland: http://www.ftd.de/karriere_management/management/96205.html

Kontakt bei psychonomics: Christian Escher (Studienleiter) - christian.escher@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-323.

Ansprechpartnerin bei Atradius ist Frau Andrea Riedle (Pressesprecherin): andrea.riedle@atradius.com - Tel.: +49 (0)221 2044-1433.

top
 
HEALTH CARE MONITORING 2006: WENIG VERTRAUEN IN GESUNDHEITSPOLITIK

Der Halbjahresreport des psychonomics "Health Care Monitoring 2006" zeigt, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Gesundheitspolitik auch in Zeiten der Großen Koalition dramatisch abnimmt: Nicht einmal mehr jeder dritte Bundesbürger (29%) traut der Politik noch zu, die gesundheitliche Versorgung langfristig sicherstellen zu können. Im vergangenen Jahr waren dies (immerhin) noch 37 Prozent.

Auch das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung ist rückläufig. In punkto "Sympathie", "Vertrauenswürdigkeit", "Verlässlichkeit", "Kompetenz" und "Patientenorientierung" erhält die Politik miserable Noten. Sogar die Arzneimittelhersteller, die traditionell um ihr Image in der Öffentlichkeit kämpfen müssen, schneiden hier besser ab. Vorne in der Gunst der Bürger liegen hier Hausärzte und Apotheker; in Sachen Kompetenz genießen letztere derzeit sogar ein höheres Ansehen als Ärzte. Krankenkassen, Krankenversicherer und Krankenhäuser landen im Mittelfeld der Beurteilung.

Gleichzeitig verstärkt sich bei vielen Bundesbürgern (36%) insgesamt aber der Eindruck, dass sich die Akteure im Gesundheitswesen deutlich stärker von Eigeninteressen als vom Patientenwohl leiten lassen. 1.500 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden im Frühjahr hierzu repräsentativ befragt.

Auch das Gesundheitsverhalten ändert sich erkennbar: Nur noch weniger als ein Viertel der Bundesbürger (23%) gehen nach eigenen Angaben direkt zum Arzt, wenn sie spüren, dass sie krank werden. 1998 lag dieser Wert noch mehr als doppelt so hoch (56%). Fast zwei Drittel der Deutschen (61%) versuchen sich zudem bei leichteren Beschwerden zunächst mit rezeptfreien Medikamenten selbst zu helfen (2003: 55%). Gleichzeitig ist der Stellenwert von Apothekenbesuchen als "kleiner Arztbesuch zwischendurch" weiter gestiegen: 64 Prozent lassen sich bei leichteren Erkrankungen von Apothekern beraten und verzichten stattdessen auf Arztbesuche (2003: 56%).

Viele Bundesbürger haben zudem Sparmaßnahmen ergriffen, um ihre Gesundheitskosten zu reduzieren: Nach eigenen Angaben haben in den letzten 12 Monaten fünf Prozent der gesetzlich versicherten Bundesbürger ihre Krankenkasse gewechselt, um ihre monatlichen Beiträge zu senken. 17 Prozent gaben an, weniger rezeptpflichtige Medikamente eingenommen zu haben, um Zuzahlungen einzusparen. Mehr als jeder Vierte hat im vergangenen Jahr weniger rezeptfreie Medikamente gekauft, ebenso viele haben zwar nicht weniger Medikamente eingenommen, sind aber auf preisgünstigere Arzneimittel umgestiegen.

Der Halbjahresreport des "Health Care Monitoring 2006" (inklusive Schwerpunkthema "Nahrungsergänzungsmittel") kann über die psychonomics AG bestellt werden. Der Jahresreport erscheint Ende November. Vertiefungsschwerpunkt der 2. Befragungswelle wird das Thema "Gesundheitsreform 2006" sein. Bis zum 25. August besteht noch die Möglichkeit zur Schaltung exklusiver Fragestellungen. Die psychonomics Gesundheitstypen sind seit Sommer 2006 auch über die Verbraucheranalyse (VA) zählbar.

Weitere Informationen zum Health Care Monitoring und zur psychonomics HealthCare Marktforschung unter:

www.psychonomics.de/healthcaremonitoring2006.pdf
www.psychonomics.de/healthcare

Kontakt: Anja Schweitzer (Studienleiterin) - anja.schweitzer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-329.

top
 
KUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2006: KONTAKTPRÄFERENZEN VON VERSICHERUNGSKUNDEN

Die deutliche Mehrheit der privaten Versicherungskunden in Deutschland (83%) wünscht sich beim Vertragsabschluss einen unmittelbaren persönlichen Kontakt mit ihrer Versicherung - stärker sogar als noch im Jahr 2000 (76%). Dies zeigt die aktuelle Teilstudie "Multi-Channel-Marketing" des Kundenmonitor Assekuranz 2006 von psychonomics. Über 2.200 private Versicherungsnehmer wurden repräsentativ befragt.

Vor und nach der Phase des konkreten Vertragsabschlusses bevorzugen die Versicherten zu unterschiedlichen Phasen und Anlässen der Kundenbeziehung aber auch andere Kommunikationswege: In der vorvertraglichen Phase der Information und der Vertragsanbahnung nehmen die Kunden am liebsten telefonisch Kontakt auf. Auch während der normalen Vertragslaufzeit halten die Kunden in der Regel eine telefonische Kontaktaufnahme für ausreichend. Den Schriftweg präferieren die Befragten erst in kritischen Phasen der Kundenbeziehung, wie z. B. bei Beschwerden oder im Falle der Kündigung.

Sobald neue Vertragsabschlüsse oder Vertragsänderungen anstehen, bzw. der Wunsch nach Beratung auftaucht, ist der unmittelbare persönliche Kontakt aus Versichertensicht allen alternativen Kontaktwegen wieder weit überlegen. Über alle Kontaktanlässe und Sparten hinweg ist der Vermittler nach wie vor der bevorzugte Ansprechpartner der Kunden.

Vergleichsweise selten wünschen sich die Kunden bislang den Online-Kontakt (via E-Mail bzw. Internet) zu ihrer Versicherung: Nur für ganz bestimmte Anlässe wie allgemeine vorvertragliche Informationen (13%) und die Änderung persönlicher Daten (12%) besteht aktuell eine höhere Akzeptanz als noch vor fünf Jahren.

Wichtig ist allerdings hier ein differenzierter Blick: Insbesondere jüngere und einkommensstärkere Zielgruppen setzen zunehmend auf diesen Kontaktweg. Im Spartenvergleich zeigt sich in der Kfz- und Privaten Haftpflichtversicherung zudem eine deutlich höhere Akzeptanz für den Online-Kontaktweg als in anderen untersuchten Sparten. Insgesamt wünschen sich die Versicherten, dass ihre Versicherung über alle Kontaktwege hinweg gleichermaßen gut erreichbar ist und die verschiedenen Kontaktwege untereinander vernetzt sind. Auch wenn der Vermittler der beliebteste Ansprechpartner der Kunden ist, muss der Kontakt aus Kundensicht - mit Ausnahme des Vertragsabschlusses - in der Regel kein unmittelbar persönlicher sein.

Die Teilstudie "Multi-Channel-Marketing" mit zahlreichen Hinweisen für Marketing und Vertrieb (u. a. mit differenzierter Auswertung nach den psychonomics Versicherungstypen) ist über psychonomics zu beziehen.

Weitere Schwerpunkte ("Highlights") des Kundenmonitor Assekuranz 2006 werden - neben den seit 1994 jährlich fortgeführten Kernmodulen (wie Versicherungstypologie, Produktbesitz, Abschlussbereitschaft, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung) - die Themen "Direktmarketing", "Assistance-Leistungen" und "Private Pflegeversicherung" sein. Die Gesamtstudie erscheint im November. Die Teilstudien zu den Schwerpunktthemen sind jeweils nach Abschluss der einzelnen Befragungswellen erhältlich.

Studieninfo (pdf): www.psychonomics.de/kundenmonitor-assekuranz2006.pdf

Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-328.

top
 
GEWERBEKUNDENMONITOR ASSEKURANZ 2006

Der "Gewerbekundenmonitor Assekuranz", die seit 2004 jährlich von psychonomics durchgeführte Studie zum deutschen Gewerbekundenmarkt, ist im Juli/August 2006 mit der Befragung von 1.800 Unternehmensverantwortlichen für Versicherungsentscheidungen ins Feld gegangen. Neben den Basismodulen (Gewerbekundentypologie, Produktbesitz und Marktanteile für 12 Sparten, Kauf- und Kündigungsabsichten, Kundenbindung und Kundenzufriedenheit, Vertriebswegenutzung etc.) werden in diesem Jahr die Highlight-Themen "Cross-Selling/Vertragsbündelung/Produktkomplexität", "Schadenregulierung" und die "Zukunft der Vertriebskanäle" untersucht. Die Auswertung erfolgt differenziert nach soziodemographischen, gewerbekundentypologischen und unternehmensspezifischen Kriterien.

Die Stichprobe ist auf Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern eingegrenzt und anhand der Betriebsgrößenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: 30.6.2005) nach fünf Betriebsgrößenklassen (1-5, 6-10, 11-20, 21-50, 51-100 Mitarbeiter) quotiert.

Ausführlicher Studiensteckbrief: www.psychonomics.de/gewerbekundenmonitor-assekuranz-2006.pdf

Der "Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2006" kann ab Herbst über psychonomics bezogen werden.

Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 - 42061-328.


top
 
KUNDENMONITOR ASSEKURANZ ERHÄLT SCHWESTER: NEUER "KUNDENMONITOR BANKEN"

Als neues, umfassendes Marktbeobachtungsinstrument für den Privatkunden-Markt hat psychonomics in Kooperation mit der Deutsche Post AG den "Kundenmonitor Banken" entwickelt, um den Einstellungen und Verhaltensweisen von Bankkunden im Rahmen einer Längsschnitterhebung nachhaltig auf den Grund zu gehen. Die Studie wird erstmals im September 2006 und danach im jährlichen Turnus erscheinen.

Ähnlich wie bei dem bereits seit vielen Jahren etablierten "Kundenmonitor Assekuranz" steht auch im "Kundenmonitor Banken" die Entwicklung einer speziellen, psychologisch fundierten Bankkunden-Typologie im Zentrum der Untersuchung. So kann beispielsweise aufgezeigt werden, aus welchen Banktypen sich die Kunden einzelner Institute zusammensetzen und welche Produkte sie dort bevorzugt abschließen. Einen weiteren wichtigen Teil der Grundlagenstudie bildet die Nutzung von Informations-, Kommunikations- und Vertriebskanälen. Diese detaillierten Informationen werden zur Bildung einer Dialog-Typologie für Banken verwendet.

Hand in Hand damit gehen Fragen nach der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, nach Auswahlkriterien für die Bankverbindung(en) sowie nach konkreten Wechselabsichten. Auf diese Weise wird ermittelt, wo "vagabundierende" Kundenpotenziale bestehen und wie diese angesprochen werden wollen. Zugleich werden marktstrukturelle Aspekte wie "Bankverbindung", "Produktbesitz", "Produktnutzung" und soziodemographische Faktoren dargestellt. Die Basismodule werden in jedem Jahr um aktuelle "Highlight-Themen" ergänzt. Im Vergleich zu bereits existierenden Studien über den Bankenmarkt liegt der besondere Vorteil des "Kundenmonitor Banken" in der stärkeren Ausrichtung auf die Handlungsorientierung des Instrumentes: Die Ergebnisse zeigen somit nicht allein die aktuellen Privatkundenstrukturen von Banken auf, sondern versetzen darüber hinaus - dank der Bankkunden-Typologie und der Dialog-Typologie - Entscheidungsträger in die Lage, direkt Maßnahmen für die gezielte Ansprache von Privatkunden abzuleiten.

Der "Kundenmonitor Banken" basiert auf 3.000 repräsentativen telefonischen Interviews mit Privatkunden im deutschen Bankenmarkt. Vor der ersten Ausgabe wurden zunächst zwei Vorstudien durchgeführt: Drei Gruppendiskussionen mit Entscheidern und Mitentscheidern aus dem Privatkundenmarkt dienten dazu, das gesamte Meinungsspektrum im Zusammenhang mit Banken, Bankprodukten und Dienstleistungen im Sinne der "psychologischen Repräsentativität" abzubilden. Mittels einer quantitativen Vorstudie auf der Basis von 300 telefonischen Interviews in der gleichen Zielgruppe wurden dann relevante Items für die Bildung der Bankkunden-Typologie und der Dialog-Typologie identifiziert.

Die integrierte Bankkunden- und Dialog-Typologie bildet die Basis für eine spezifische Zielgruppenansprache. In diesem Rahmen besteht auch die Möglichkeit einer Typ-basierten Anmietung von Haushaltsadressen über die Deutsche Post AG für eine effiziente Ansprache via Mailing. Ebenfalls können eigene Kundendatenbestände auf Basis mikrogeographischer Informationen mit diesen Typologieinformationen angereichert werden, um so die Marketingaktivitäten noch gezielter auf einzelne Bank- und Dialog-Typen auszurichten.

Ausgewählte Ergebnisse des "Kundenmonitor Banken 2006" werden auf dem psychonomics Symposium am 21. September 2006 vorgestellt.

Kontakt für weitere Informationen:
Dr. Karsten Schulte - karsten.schulte@psychonomics.de und Stefan Heinisch -stefan.heinisch@psychonomics.de (Studienleitung psychonomics) - Tel.: +49 (0)221-42061-0.

Kontakt bei der Deutsche Post AG: Thomas Hauck (Abteilungsleiter Dialog Consulting FDL) - t.hauck@SV-institut.de
Beate Burkhardt (Analytical Services) - Siegfried Vögele Institut - Tel.: +49 (0)228-182-57231.

top
 
NEU: BRANDING- & WERBEWIRKUNGSALMANACH

Nachdem sich der "Marktforschungsalmanach" und der "eMafo Almanach" als Taschenlexika zur Marktforschung bzw. zur Online-Marktforschung (www.psychonomics.de/almanach) bereits seit Jahren hoher Beliebtheit erfreuen, erscheint im August in erneuter Zusammenarbeit von psychonomics mit der Fachzeitschrift planung & analyse (http://www.planung-analyse.de/) nun der "Branding- & Werbewirkungsalmanach". Autorinnen von psychonomics sind Daniela Jochlik und Jutta Rothmund sowie Dr. Michaela Brocke und Jasmin Hartlaub als Co-Autorinnen.

Das kompakte Taschenlexikon zu zentralen Begriffen und Methoden der Marken- und Werbewirkungsforschung wird dem kommenden p&a-Heft 4/2006 mit dem Schwerpunktthema "Marke" beiliegen (erscheint am 21. August). Zudem ist der neue Almanach auch direkt über psychonomics erhältlich (Einzelexemplare kostenfrei). Eine einfache E-Mail genügt: almanach@psychonomics.de


top
 
NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL (NEM): JEDER DRITTE GREIFT ZU

Ein Drittel der Bundesbürger (35%) nimmt regelmäßig (18%) oder zumindest zeitweilig (17%) Nahrungsergänzungsmittel ein. Zudem ist jeder zweite Verbraucher (51%) einer möglichen zukünftigen Verwendung gegenüber nicht abgeneigt; jeder Dritte (33%) allerdings nur nach vorheriger Absprache mit dem Arzt. Lediglich jeder achte Bundesbürger (12%) lehnt die Einnahme von Nahrungsergänzungsprodukten wie Vitaminen oder Mineralstoffen grundsätzlich ab. Unter den häufigsten Verwendern von Nahrungsergänzungsmitteln finden sich vor allem ältere Menschen, Personen mit subjektiv schlechtem Gesundheitszustand sowie die Gesundheitstypen "Informierte" und "Souveräne" (www.psychonomics.de/gesundheitstypen.pdf).

Dies zeigt die Teilstudie "Nahrungsergänzungsmittel" aus dem aktuellen Halbjahresreport des psychonomics "Health Care Monitoring 2006" (www.psychonomics.de/healthcaremonitoring). Rund 1.500 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden im April 2006 repräsentativ befragt.

Unter den verschiedenen Einkaufsstätten für Nahrungsergänzungsprodukte stehen bei den Deutschen insbesondere die Apotheken hoch im Kurs (70%), gefolgt von Drogeriemärkten (41%), Discountern (24%), Supermärkten (21%) und Reformhäusern (20%). In Internet- bzw. Versandapotheken kaufen derzeit 6 Prozent der Befragten Nahrungsergänzungsmittel ein.

Von den unterschiedlichen NEM-Produkten nehmen 26 Prozent der Bevölkerung Mineralstoffe (Magnesium, Calcium, Zink, Eisen etc.) und 24 Prozent Vitaminprodukte (Vitamin C + E, Multivitaminpräparate etc.) ergänzend zu ihrer Nahrung ein. Kombipräparate aus beiden Inhaltsstoffen werden von 17 Prozent der Bundesbürger verwendet. Am liebsten werden NEM-Produkte in Form von Tabletten, bzw. Kapseln (44%), oder als Pulver, bzw. Brausetablette (38%), eingenommen. Je nach Darreichungsform rücken die NEM-Präparate im persönlichen Erleben der Verbraucher entweder in die Nähe von Medikamenten oder von harmlosen "Gesundheitsdrops".

Trotz der recht ausgeprägten Verwendungshäufigkeit, Aufgeschlossenheit und einer teils auch ritualisierten Gläubigkeit gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln, bleiben diese im Erleben der Verbraucher ein "zweischneidiges Schwert". Aufgrund der mangelnden Kenntnis des Bedarfs und der fehlenden Nachprüfbarkeit langfristiger Wirkungsweisen der Supplemente herrschen selbst unter den NEM-Verwendern noch Skepsis und Ängste: Rund 30 Prozent der Verwender halten das Produktangebot für "Geldmacherei" und möglicherweise sogar für schädlich.

Attraktiv werden NEM-Produkte für die Verwender hingegen vor allem durch das mit der Einnahme verbundene Gefühl, das eigene gesundheitliche Schicksal aktiv in die Hand nehmen zu können, sowie die Überzeugung, auf diese Weise Krankheiten vorbeugen und die eigene Gesundheit und Vitalität stärken zu können. Mitunter zeigt sich hier auch ein ausgeprägter "Anti-Aging"-Glaube und der Wunsch, über Alter und Gebrechlichkeit triumphieren zu können.

Bedeutend häufiger wird aber mit dem Einsatz von Nahrungsergänzungsprodukten versucht, Nachlässigkeiten in der eigenen Lebensführung ohne hohen Aufwand zu kompensieren: Viele der NEM-Verwender sind sich durchaus bewusst, dass sie sich nicht ausreichend gesund ernähren und stimmen häufig auch selbst - wie insgesamt drei Viertel der Bevölkerung (73%) - der Auffassung zu, dass eine gesunde Ernährung Nahrungsergänzungsmittel eigentlich überflüssig machen würde.

Die komplette Teilstudie "Nahrungsergänzungsmittel" aus dem "Health Care Monitoring 2006" mit zahlreichen weiteren Ergebnissen, umfangreicher gesundheitstypologischer und soziodemographischer Differenzierung sowie Hinweisen für das Marketing kann über psychonomics bezogen werden.

Kontakt: Anja Schweitzer (Studienleiterin) - anja.schweitzer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-329.


top
 
"ERFOLGSFAKTOREN IM VERSICHERUNGSAUSSENDIENST": JETZT AUCH IN DER SCHWEIZ

In Deutschland wird die Studie "Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb" 2006 bereits zum vierten Mal im Außendienst der 30 größten Versicherungsgesellschaften durchgeführt. Als jährliche Benchmark-Studie hat sie sich als ein wesentliches Instrument für die Vertriebssteuerung in der Assekuranz etabliert.

Nachdem 2005 die erste Auflage der Studie im Außendienst von fünf großen Versicherern in Österreich erfolgte, wurde die Studie "Erfolgsfaktoren im Versicherungsaußendienst" in diesem Jahr erstmals auch in der Schweiz durchgeführt. Von März bis April 2006 wurden 450 Versicherungsagenten von neun großen Schweizer Versicherungsgesellschaften im Privatkundenmarkt ausführlich zu ihrer Bindung und Loyalität gegenüber "ihrem" Versicherer sowie den Themen Produktqualität und -konditionen, Image und Serviceleistungen für den Kunden, Vertriebsunterstützung, Innendienstleistungen, Prozessqualität und IT-Unterstützung befragt (Presseartikel zu einigen Ergebnissen der Studie unter: www.nachrichten.ch/detail/243598.htm).

Damit hat sich die von psychonomics AG, Comema AG (http://www.comema.de/) und IBM Global Business Services (http://www.ibm.com/) gemeinsam durchgeführte Studie "Erfolgsfaktoren im Versicherungsaußendienst" zur größten und bedeutendsten Außendienstbefragung für den deutschsprachigen Raum weiterentwickelt.

Die komplette rund 170-seitige Schweizer Ausgabe der Studie inkl. Einzelanalysen der Versicherer und den Vertiefungsthemen Softwarenutzung in der Kundenberatung und Cross-Selling ist über die psychonomics AG bestellbar. Die diesjährige deutsche und die österreichische Ausgabe der Studie werden zum Ende des Jahres erhältlich sein.

Kontakt: Axel Stempel (Studienleiter) - axel.stempel@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-327.

top
 
TREND ZUR ZIELGRUPPENORIENTIERUNG IM MAKLERVERTRIEB

Ein Drittel der Versicherungs- und Finanzmakler richtet ihr Privatkundengeschäft bereits auf spezielle Zielgruppen aus. Viele gehen zudem davon aus, dass die Zielgruppenspezialisierung in der Vertriebstätigkeit in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Dies zeigt die Ausgabe II/2006 des "Makler-Absatzbarometer" von psychonomics zum Vertiefungsthema "Zielgruppenorientierung im Maklervertrieb".

In erster Linie werden die Zielgruppen von den Maklern über die Merkmale "Alter" und "berufliche Position" gebildet, gefolgt von Kriterien wie "Einkommen" und "Lebensphase". Der Einsatz integrierter Kundentypologien (etwa der psychonomics Versicherungstypen) oder elaborierter CRM-Systeme findet im Maklervertrieb allerdings bislang nur selten statt. Mehr als die Hälfte der Makler treffen für die optimale Zielgruppenansprache jedoch eine gezielte Auswahl einzelner Produkte und Anbieter; 40 Prozent erstellen zudem eigenes zielgruppenspezifisches Informationsmaterial.

Die Absatzentwicklung wird von den Maklern weiterhin positiv eingeschätzt: Der allgemeine Absatz-Index im Privatkundengeschäft - der sich aus der Einschätzung der Absatzentwicklung für das zurückliegende Quartal und der Absatzerwartung für das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr zusammensetzt - liegt für das 2. Quartal bei plus 25 Indexpunkten (Wertbereich von minus 100 für stark abnehmend bis plus 100 für stark wachsend). Damit setzt sich die positive Stimmung des ersten Quartals 2006 (+32) weitgehend fort. Insgesamt gehen knapp zwei Drittel der befragten Makler für das Gesamtjahr von zumindest leicht anziehenden Umsätzen aus. Der Einbruch und die Verunsicherung aus 2005 scheinen somit endgültig überwunden. Ein ähnlich positives Bild zeigt sich auch im Firmenkundengeschäft mit aktuell plus 27 Indexpunkten (Vorquartal: +36).

Die bisher sehr dynamische Nachfrage von Lebens- und Renten-Versicherungsprodukten beruhigt sich aus Maklersicht allmählich. Neben der Berufsunfähigkeitsversicherung, die bei vier von fünf Maklern stark nachgefragt wird, haben sich die fondsgebundenen Leben- und Rentenprodukte mittlerweile etabliert: 40-50 Prozent bestätigen hier eine starke Nachfrage. Gleichzeitig schätzt die Hälfte der befragten Makler auch die Nachfrage nach der Risiko-Lebensversicherung als besonders häufig ein.

Das kommende Makler-Absatzbarometer III/2006 erscheint im Oktober 2006. Das Makler-Absatzbarometer mit differenzierten Ergebnissen nach Sparten, Produkten, Regionen sowie nach der psychonomics Makler-Typologie ist als Einzelstudie oder im Rahmen eines vergünstigten Jahresabos über die psychonomics AG erhältlich.

Für Versicherungsunternehmen besteht fortlaufend die Möglichkeit, exklusive Zusatzfragen im Rahmen des vierteljährlichen Makler-Absatzbarometer-Bus zu schalten. Allgemeine Studieninfo (pdf):
http://www.psychonomics.de/downloads/makler_absatzbarometer_und_panel.pdf

Kontakt: Thomas Donath (Studienleiter) - thomas.donath@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-383.

top
 
ÜBERBLICK: PSYCHONOMICS MAKLER-MARKTFORSCHUNG

Die anhaltende Vorherrschaft des Ausschließlichkeitsvertriebs im deutschen Versicherungsmarkt versperrt mitunter den Blick auf aktuelle Entwicklungen im Maklervertrieb. Dessen Akzeptanz ist - wie der "Kundenmonitor Assekuranz" im Längsschnitt belegt - bei den Versicherten im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen. Und immerhin hatten 2005 bereits acht Prozent der Deutschen Versicherungs-/Finanzprodukte einmal über unabhängige Makler erworben.

Damit wächst auch die Bedeutung professioneller Makler-Marktforschung, zu der seit 2001 das vierteljährliche Makler-Absatzbarometer von psychonomics (www.psychonomics.de/maklerabsatzbarometer.pdf) beiträgt. In diesem Rahmen wurden - neben dem Kernmodul der differenzierten Untersuchung aktueller und zukünftiger Absatzentwicklungen im Maklervertrieb - seit 2003 folgende Vertiefungsthemen aus Maklersicht untersucht:

- Anbahnung Makler-Versicherer: Vom Erstkontakt bis zur Courtagezusage
- Was macht Produkte im Maklervertrieb attraktiv?
- Informations- und Kommunikationsverhalten von Maklern
- Materialien zur Verkaufsförderung
- Auswirkungen der Besteuerung privater AV-Produkte
- Nutzung und Beurteilung von Makler-Extranets
- Media-Analyse: Welche Zeitschriften/Zeitungen lesen Makler beruflich?
- Kfz-Versicherung: Vermittlungsstrategien und Produktanforderungen
- Nutzung von Unternehmens- und Finanzratings / Erwartung an Private RV
- Berufsunfähigkeitsversicherungsprodukte aus Maklersicht
- Zielgruppenorientierung im Maklervertrieb

Die Ergebnisse zu den Vertiefungsthemen des "Makler-Absatzbarometer" sind als einzelne Themenreports oder Sammelband über psychonomics beziehbar. Sie liefern gezielte Expertisen für die Optimierung der Makler-Betreuung aus erster Hand.

Kontakt: Thomas Donath (Studienleiter) - thomas.donath@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-383.

Regelmäßige unternehmensspezifische Makler-Befragungen sind im psychonomics Makler.Onlinepanel möglich (www.psychonomics.de/maklerpanel).

top
 
ASSEKURANZ AWARD AUSTRIA 2006: TOP-VERSICHERER AUS MAKLERSICHT

Die Ergebnisse der vom Österreichischen Versicherungsmaklerring ÖVM (http://www.oevm.at/) initiierten und von psychonomics durchgeführten Studie "Assekuranz Award Austria 2006" (AAA 2006) wurden Ende April auf dem ÖVM FORUM 2006 in Linz präsentiert.

Es handelt sich um die 2. Auflage der größten Benchmarkstudie zur Produkt- und Servicequalität der österreichischen Assekuranzen. Insgesamt wurden 45 Versicherungsgesellschaften differenziert nach fünf zentralen Sparten von 390 unabhängigen Versicherungsmaklern beurteilt. Damit liegt ein umfassendes Bild der Angebotsqualität von Versicherungsgesellschaften vor, die mit unabhängigen Maklern zusammenarbeiten. In die Bewertung gingen ein Gesamturteil sowie Einzelurteile zu zehn Leistungsbereichen ein: Produktqualität, Preise und Prämien, Leistungs- und Schadenregulierung, Image bzw. Ruf, Polizzierung, Maklerbetreuung, Erreichbarkeit, Extranet bzw. Maklerportal, Courtageabwicklung und Software-Angebote. Erstmals wird in diesem Jahr auf Basis des "AAA-Index" auch ein Gütesiegel vergeben.

Pressemitteilung zu den Ergebnissen des AAA 2006: www.psychonomics.de/aaa2006pressemitteilung.pdf

Weitere Studieninfo und Bestellung: www.psychonomics.de/aaa2006studiensteckbrief.pdf

Kontakt: Mag. Gabriele Bayer - gabriele.bayer@psychonomics.at - Tel.: +43 (0)1 798 59 28 - 1011.


top
 
ANLAGEBERATUNG IM INTERNET

Direktbanken sind mit ihren Websites für Internetnutzer oft alles andere als einladend und zeigen Schwächen im Bereich Online-Anlageberatung. Dies zeigt die aktuelle psychonomics Studie "Sind Direktbanken beratungstauglich? Anlageberatung im Internet". Dabei wurden die Online-Angebote von Cortal Consors, ING-DiBa, S-Broker, Deutsche Bank maxblue, comdirect bank und DAB bank von mehr als 350 Teilnehmern des psychonomics Online-Panel einem Nutzer-Test unterzogen. Fazit: Im Internetvertrieb von Finanzprodukten liegen immer noch Umsatzpotentiale brach. Die Studie ist jetzt über psychonomics erhältlich. Weitere Info: www.psychonomics.de/trade/productview/130/1/

Kontakt: Christian Escher (Studienleiter) - christian.escher@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-323.

top
 
HOHES ABSATZPOTENTIAL IM FLACHBILD-TV-MARKT

Zwei von fünf Internetnutzern (43%) in Deutschland beabsichtigen, noch in diesem (12%) oder in den kommenden Jahren (31%) einen Flachbild-Fernseher zu erwerben. Mehr als die Hälfte (57%) zeigten diesbezüglich noch keine Kaufneigungen; nur jeder Vierte schließt jedoch einen Kauf in absehbarer Zeit gänzlich aus. Weniger als jeder Zehnte (8%) verfügt nach eigenen Angaben bereits über ein Flachbild-TV-Gerät im eigenen Haushalt.

Die Absicht, noch in diesem Jahr einen Flachbild-Fernseher zu kaufen, ist unter den das Internet nutzenden Verbrauchern in Westdeutschland (13%) fast doppelt so stark ausgeprägt wie in Ostdeutschland (7%).

Dies ergab eine für das Internet nutzende Verbraucher repräsentative Befragung von psychonomics im Online-Haushaltspanel der Webfrager GmbH (http://www.webfrager.de/). Rund 1.000 Personen im Alter von 16-65 Jahren wurden Mitte Juli befragt. Internetnutzer machen in Deutschland derzeit knapp 60 Prozent der erwachsenen Wohnbevölkerung aus.

Die Kaufbereitschaft für Flachbild-Fernseher hat sich nach dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft weiter verstärkt: Während kurz vor Beginn der WM "nur" 28 Prozent Kaufinteresse signalisierten, sind es kurz danach 43 Prozent. Mit dem Ende der WM ist offenbar auch die Erwartung weiter sinkender Preise gestiegen: Kurz vor der Fußball-WM zeigten sich bereits drei von vier Verbrauchern (75%) überzeugt, dass die Preise für Flachbild-Fernseher nach deren Ende fallen werden.

Wann allerdings die vielen erst mittelfristig kaufbereiten und stärker preissensiblen Konsumenten ihre Kaufabsichten verwirklichen werden, ist noch offen. Das Argument der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung reicht hier als zusätzlicher Kaufanreiz offenbar nicht aus. Zumal der kontinuierliche Preisverfall im dynamischen und hart umkämpften Flachbild-TV-Markt mittelfristig wohl deutlich über dem Umfang der Mehrwertsteuererhöhung liegen wird.

Insgesamt betrachtet weisen die Umfrageergebnisse auf kurz- und mittelfristig gute Absatzchancen im Flachbild-TV-Markt hin. Die Zeit des Massenmarktes hat gerade erst begonnen - eine Marktsättigung wie in anderen Bereichen der Consumer Electronics liegt noch in weiter Ferne.

Interview zur Studie: www.psychonomics.de/interview-flachbild-tv.pdf

Kontakt: Daniela Jochlik (Senior Projektmanagerin) - daniela.jochlik@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-335.

top
 
SELTEN KFZ-VERSICHERUNGSABSCHLUSS ÜBER AUTOHÄNDLER

Nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor hohen Vertreterorientierung der Versicherungskunden in Deutschland kommt dem Abschluss von Kfz-Versicherungen über Autohändler im internationalen Vergleich bisher nur geringe Bedeutung zu: Nur jeder zwanzigste Autokäufer, der seinen privaten Pkw über ein Autohaus bezieht, schließt dort auch eine entsprechende Kfz-Versicherung ab. Und nicht einmal jedem zweiten Käufer wird der Abschluss im Autohaus überhaupt angeboten.

Während Toyota-Händler ihren Kunden vergleichsweise häufig (61%) den Abschluss einer Kfz-Versicherung anbieten, sind Opel- und Mercedes-Händler hiermit deutlich zurückhaltender: Nur in weniger als jedem dritten Fall wird den Käufern ein Versicherungsangebot gemacht (Quelle: psychonomics Kundenmonitor Assekuranz 2006).

Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-328.

++++++ ORGANISATIONSFORSCHUNG ++++++

top
 
UNTERNEHMENSKULTUR IN DEUTSCHLAND

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) führt psychonomics derzeit das Forschungsprojekt "Unternehmenskultur in Deutschland" durch.

Nachdem sich bereits im jährlichen Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitsgeber" immer wieder deutlich zeigt, dass sich Unternehmen mit einer besonders positiven, attraktiven Arbeitsplatzqualität durch besonders hohes Engagement der Mitarbeiter auszeichnen, wird nun erstmalig in einer deutschlandweit repräsentativen Grundlagenstudie eine Bestandsaufnahme der Unternehmenskultur erstellt und der Zusammenhang des Unternehmenserfolgs mit der Unternehmenskultur untersucht.

Bis zum Herbst 2006 werden etwa 50.000 Mitarbeiter aus rund 300 nach einem Quotenplan zufällig ausgewählten Unternehmen zu zentralen Gesichtspunkten der Unternehmenskultur befragt. Mittels Managementbefragungen werden zentrale wirtschaftliche Kennzahlen und die Ausrichtung der Personal- und Führungsarbeit in den Unternehmen erfasst.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer europäischen Veranstaltung des BMAS im Mai nächsten Jahres anlässlich der Übernahme des EU-Vorsitzes durch Deutschland präsentiert.

Kontakt für weitere Informationen: Frank Hauser (Studienleiter) - frank.hauser@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-334.


top
 
"DEUTSCHLANDS BESTE ARBEITGEBER" - WETTBEWERB 2007 LÄUFT

Der Great Place to Work(r) Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" (http://www.greatplacetowork.de/) befindet sich in seiner nächsten Runde: Alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland und mindestens 50 Mitarbeitern haben wieder die Möglichkeit, an der jährlich vom Great Place to Work(r) Institute Deutschland, c/o psychonomics AG, durchgeführten Benchmark-Studie zur Qualität der Arbeitsplatzkultur teilzunehmen und sich um das begehrte Gütesiegel "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" zu bewerben. Anmeldungen sind fortlaufend noch bis zum 30. September 2006 möglich.

Die Wettbewerbssieger qualifizieren sich gleichzeitig für den europäischen Gesamtwettbewerb "Beste Arbeitgeber in Europa 2007" (http://www.greatplacetowork-europe.com/), an dem Unternehmen aus 15 Ländern teilnehmen. Die Auszeichnung der Liste der 100 besten Arbeitgeber findet im Februar 2007 in Berlin statt (Veröffentlichung im Wirtschaftsmagazin "Capital"). Die 100 besten Arbeitgeber Europas werden im Mai 2007 prämiert. Besondere Bedeutung hat der Great Place to Work(r) Wettbewerb aufgrund der wachsenden Bedeutung der Attraktivität der Unternehmen als Arbeitgeber im internationalen Wettstreit um besonders talentiertes, motiviertes und leistungsstarkes Fach- und Führungspersonal.

Kooperationspartner von "Deutschlands Beste Arbeitgeber" ist die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesarbeitsministeriums (http://www.inqa.de/) und das Wirtschaftsmagazin "Capital" (www.capital.de/) als Medienpartner. Sponsorpartner ist die Asstel Versicherungsgruppe (http://www.asstel.de/). Unterstützt wird der größte Wettbewerb seiner Art zudem vom Seminaranbieter ManagementCircle (http://www.managementcircle.de/) sowie vom internationalen Karriereportal Stepstone (http://www.stepstone.de/).

Kontakt und Anmeldung: Great Place to Work(r) Institute Deutschland, c/o psychonomics AG - info@greatplacetowork.de - Tel.: +49 (0)221 42061-0.


top
 
QUALIFIZIERTE RUHESTÄNDLER ATTRAKTIV FÜR MITTELSTAND

Eine Studie von psychonomics unter 400 mittelständischen Unternehmen in Kooperation mit der Deutschen Seniorenliga (DSL) (http://www.deutsche-seniorenliga.de/) zeigt, dass trotz weiterhin hoher Arbeitslosigkeit und zurückhaltender Beschäftigungsplanungen der Fachkräftemangel in Deutschland bereits jetzt ein ernsthaftes Problem darstellt: 68 Prozent der befragten Mittelständler geben an, aktuell oder in naher Zukunft Probleme bei der Besetzung von Fach- und Führungskräften zu haben. 42 Prozent der Unternehmen können jetzt schon offene Stellen im Management, in der Produktion und im Vertrieb nicht mehr besetzen, weil der Arbeitsmarkt ihren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern nicht mehr abdeckt.

Auffällig ist zudem, dass der Engpass nicht mehr nur wie noch vor Jahren in mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch orientierten Bereichen, sondern auch für allgemeine Führungs- und Managementfunktionen gesehen wird. Insgesamt fühlt sich jeder zweite mittelständische Betrieb schlecht auf den demografischen Wandel vorbereitet.

Um den damit verbundenen Problemen zu begegnen, wurde von der DSL die von Commerzbank, HypoVereinsbank und Pfizer Deutschland unterstützte Initiative CErfahrung Deutschland" (http://www.erfahrung-deutschland.de/) mitentwickelt, die gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte im Ruhestand an mittelständische Unternehmen vermittelt. Und damit ganz offenbar auch deren Wünschen entspricht: Jeder zweite der insgesamt 400 befragten Mittelständler will zukünftig verstärkt die Kompetenz erfahrener, gut qualifizierter Ruheständler nutzen. Die Chance des Mittelstandes scheint also im positiven Sinne "alt" auszusehen.

Kontakt für weitere Informationen: Frank Hauser (Studienleiter) - frank.hauser@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-334.


top
 
PROJEKTBERICHT: FÜHRUNGSKRÄFTE-NACHFOLGEPLANUNG MIT DEM PSYCHONOMICS ASSESSMENT.CENTER

Die Anwendungsfelder des Assessment.Center von psychonomics liegen je nach Anforderung im Bereich der Personalauswahl, der Potenzialanalyse oder im Rahmen von Management-Audits.

In einem kürzlich durchgeführten Projekt für die Kreissparkasse Eichsfeld in Thüringen bestand die Herausforderung nun darin, eine unternehmensinterne Potenzialanalyse für die Nachfolgeplanung im Führungskräftesektor durchzuführen. Im ersten Schritt wurde dazu gemeinsam mit dem Top-Management eine Anforderungsanalyse zur Bestimmung der für die zukünftige Unternehmensentwicklung erfolgsrelevanten Führungskompetenzen durchgeführt. Auf dieser Basis erfolgte der genaue Zuschnitt der Inhalte eines eintägigen AC, innerhalb dessen die Teilnehmer (interne "High Potentials") drei breit gefächerte und gleichzeitig unternehmensspezifisch fokussierte Führungsaufgaben zu bearbeiten hatten:

Die erste Aufgabe erforderte die Entwicklung einer strategischen Positionierung für die Kreissparkasse Eichsfeld und deren Präsentation. Charakteristikum der Übung war die besonders hohe Authentizität im Hinblick auf das tatsächliche Aufgabenprofil: Die verwendeten Materialien für die Strategiefindung waren reale betriebswirtschaftliche Kennziffern des Unternehmens sowie aktuelle Ergebnisse einer Kundenzufriedenheitsmessung und einer Mitarbeiterbefragung. Die Informationen sollten in ihren Zusammenhängen analysiert und in einer integrierten Strategie ausgearbeitet werden.

Anhand der darauf folgenden Personalentscheidungsaufgabe, die im Rahmen einer Gruppenübung zu treffen war, wurde die Konfliktfähigkeit der Teilnehmer und die Nachhaltigkeit ihrer Entscheidungen beobachtet. Die Übung sah vor, auf Basis vorgegebener Personalprofile für zwei vakante Positionen die am besten geeigneten Kandidaten zu identifizieren und verbindliche Entscheidungen zu treffen. In der dritten Aufgabe waren Zielvereinbarungsgespräche mit gegenüber einem praktizierten Zielvereinbarungssystem kritisch eingestellten Mitarbeitern zu führen.

Eine Besonderheit des durchgeführten Assessment.Center war zudem die Integration eines ausführlichen biografischen Fragebogens, der von den Teilnehmern in den AC-Pausen zu beantworten war. Hierbei wurden die Stärken und Schwächen, Meilensteine der persönlichen und beruflichen Entwicklung sowie die Karriereziele der angehenden Führungskräfte differenziert abgefragt.

Im Anschluss an das AC fand eine Assessorenkonferenz statt, in der anhand eines speziellen AC-Unterstützungstools die Teilnehmerprofile interaktiv dargestellt. Das System erlaubt zudem, Bewertungsmuster einzelner Assessoren zu analysieren und anhand von Gütekriterien zu bestimmen, wie gut die Beobachterübereinstimmung ausfällt. Zudem wurden die Ergebnisse des biographischen Fragebogens den Beobachtungsergebnissen gegenüber gestellt. Auf diese Weise konnten Selbstbild und Fremdbild in ihrem Zusammenspiel betrachtet und auf Schlüssigkeit und Übereinstimmung hin überprüft werden.

Sowohl die als Führungskräfte-Workshop im Vorfeld des ACs mit dem Top-Management durchgeführte Anforderungsanalyse als auch die Beobachter- und Feedback-Aufgabe des Top-Managements im AC-Prozess trugen dazu bei, die im Unternehmen explizit oder und implizit vorhandenen Führungsgrundsätze im Hinblick auf die zukünftigen Entwicklungsaufgaben zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Auf diese Weise konnte die Kreissparkasse Eichsfeld durch das AC-Projekt nicht nur die für die Nachfolgeplanung geeigneten Kandidaten identifizieren, sondern auch einen wichtigen Schritt in der weiteren Entwicklung des gemeinsamen Führungsverständnisses vollziehen.

Kontakt zur Kreissparkasse Eichsfeld: Thomas Heine (Personal / Aus- und Fortbildung) - thomas.heine@kreissparkasse-eichsfeld.de - Tel.: +49 (0)36074/91-441.

Kontakt bei psychonomics: Dr. Karsten Schulte (Senior Projektmanager) - karsten.schulte@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-457.

Präsentation psychonomics Assessment.Center (pdf): http://www.psychonomics.de/assessmentcenter/praesentation


++++++ PARTNER-NEWS ++++++

top
 
SERVICERATING: ERFOLGREICHES ERSTES HALBJAHR

Nach einem arbeitsintensiven ersten Halbjahr kann die ServiceRating GmbH (http://www.servicerating.de/), eine Tochter von psychonomics und Assekurata, auf eine Reihe erfolgreich durchgeführter Projekte zurückblicken:

Jüngst wurde für die ASSTEL Versicherungsgruppe das erste Folge-Rating abgeschlossen. Der Direktversicherer erhielt für seine Servicequalität das Testurteil "sehr gut" und eine Auszeichnung mit vier (von maximal 5 möglichen) Kronen. Aufgrund der konsequenten Umsetzung der aufgezeigten Optimierungspotenziale konnte das Unternehmen das Ergebnis des Vorjahres-Ratings um eine Qualitätskategorie verbessern. Hier zeigt sich, dass das Rating zum Kundenservice nicht nur dem einmaligen Imagegewinn nach außen dient (und dienen sollte). Die interne Akzeptanz der Rating-Methode führt vielmehr zu nachhaltiger Qualitätsverbesserung und einer dauerhaften Verbesserung der Marktposition des Unternehmens.

Darüber hinaus wurde erstmals die Qualität des Kundenservice für einen umgrenzten Organisationsbereich eines Unternehmens geratet: Der "Selbständige Außendienst" (SAD) der Gothaer Versicherungsbank VVaG erzielte das Rating-Urteil "sehr gut". Das Testergebnis dokumentiert eine sehr gute Servicequalität des Versicherungsaußendienstes in allen drei zentralen Qualitätsdimensionen: Servicemanagement, Service- und Beratungsleistungen und Servicewirksamkeit.

Neben weiteren Rating-Projekten führte ServiceRating im ersten Halbjahr zudem Eigenstudien zur Servicequalität in Baumärkten, in Modegeschäften sowie im Lebensmittel-Einzelhandel durch (Studien über ServiceRating erhältlich).

Schließlich gibt es noch Aktuelles aus dem Expertenbeirat: Mit Professor Dr. Christoph J. Börner, Leiter des Lehrstuhls für Finanzdienstleistungen an der Universität Düsseldorf, und Professor Horst-Richard Jekel, Dozent für Dienstleistungsmarketing an der Berufsakademie Mannheim und der Bankakademie Frankfurt, sind zwei weitere Mitglieder dem jetzt fünfköpfigen Beirat von ServiceRating beigetreten. Dem Gremium obliegt eine qualitätssichernde Funktion in der Definition und Ausgestaltung der Rating-Verfahren für einzelne Branchen.

Mit zuversichtlichem Blick nach vorn, und mit besonderem Fokus auf die Ausweitung der Service-Ratings auf weitere Branchen, freut sich das noch junge Unternehmen auf eine spannende zweite Jahreshälfte.

Kontakt: Dr. Claus Dethloff - dethloff@servicerating.de - Tel.: +49 (0)221 1688 288-20.


top
 
COMEMA AG: BRANCHENMONITOR UNFALLVERSICHERUNG

Die Unfallversicherung als viertgrößter Versicherungszweig im Komposit-Bereich glänzte lange durch hohe versicherungstechnische Gewinne bei geringen Ergebnisvolatilitäten. Davon profitierten (und profitieren) vor allem jene Unternehmen, deren Unfallgeschäft den Schwerpunkt im Privatgeschäft bildet. Erstaunlicherweise lassen sich trotz hoher Profitabilität allerdings nur vergleichsweise geringe Marktbewegungen beobachten: Acht Einzelgesellschaften vereinen einen kumulierten Marktanteil von über 50 Prozent in der Unfallsparte auf sich - für deutsche Verhältnisse ein außerordentlich hoher Konzentrationsgrad!

Auch wenn die Unfallversicherung weiterhin zuverlässig versicherungstechnische Gewinne erwirtschaftet, stellt sich der Markt heute allerdings nicht mehr so rosig dar wie in den letzten Jahren. Dies liegt zum einen an der zunehmend angespannten Situation der privaten Haushalte, zum anderen dauert der "Konkurrenzkampf" mit der Berufsunfähigkeitsversicherung an: Die Tatsache, dass beide Versicherungen sich wechselseitig ergänzen, aber eigenständige Aufgaben erfüllen, ist im Bewusstsein der breiten Bevölkerung immer noch wenig angekommen - es herrscht das "Entweder-Oder"-Prinzip. So kommt es zu einem Wettbewerb um Marktpotenziale, die für die Unfallversicherung längst noch nicht ausgeschöpft erscheinen.

Vor diesem Hintergrund hat das Leipziger Institut für Markt- und Unternehmensanalysen COMEMA AG (http://www.comema.de/), eine Tochter der psychonomics AG, im Frühjahr 2006 eine Studie zur Entwicklung auf dem Unfallversicherungsmarkt durchgeführt: Der "Branchenmonitor Unfallversicherung" vergleicht dabei die 50 größten deutschen Unfallversicherer im Zeitraum von 2000 bis 2004. Methodisch wurde besonderer Wert darauf gelegt, nicht nur die isolierten Jahresabschlusskennzahlen zu betrachten und vielmehr grundsätzliche und empirische Erkenntnisse aus der Marktforschung, insbesondere aus Kundenbefragungen, systematisch in die Marktanalyse mit einfließen zu lassen. Durch die Integration der beiden Datenquellen ließen sich differenzierte Hinweise für Erfolg versprechende Strategien und Positionierungen der Unfallversicherer im Markt ableiten.

Einige Studienergebnisse: Wie erwartet zeigt sich, dass Unfallversicherer mit einer Combined Ratio von über 100 Prozent eher die Ausnahme darstellen. Zudem konnten die Anschläge des 11. September 2001, Stürme und das Elbhochwasser von 2002 der Unfallversicherung nur wenig anhaben: mit einer Combined Ratio von marktdurchschnittlich 84 Prozent (2004) liegt sie weit vor den meisten anderen Versicherungszweigen im Kompositgeschäft. Ein erstaunlich positives Bild ergibt sich auch bei Betrachtung der Kundenzufriedenheit: 95 Prozent der Kunden beurteilen ihren Unfallversicherer mindestens mit "gut". Gleichzeitig bestehen zwischen einzelnen Gesellschaften allerdings deutliche Unterschiede in der Kundenstruktur.

Die Studie "Branchenmonitor Unfallversicherung" ist über die COMEMA AG bestellbar.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Sandra Meyer - meyer@comema.de - Tel.: +49 (0)341 - 355 90 357.


++++++ METHODEN UND KONZEPTE ++++++

top
 
CONJOINT-ANALYSE FÜR STERNEKÖCHE - TEIL III

In der letzten Ausgabe des psychonomics Newsletters wurde im Rahmen der kleinen Kochrezept-Serie zu den wichtigsten Aspekten und Zutaten des Einsatzes von Conjoint-Analysen in der Produktentwicklung die "Abhängigkeit von Merkmalen" behandelt. Heute steht das Thema "Bandbreiteneffekte" auf der Speisekarte:

Bandbreiteneffekte bei der Wahl der Merkmalsausprägungen werden durch besonders wichtige Merkmale verursacht und treten häufig im Zusammenhang mit dem Produktmerkmal "Preis" auf. Ein kulinarisches Beispiel soll dies verdeutlichen: Auf der realen Speisekarte eines Restaurants können die Preise für komplette Gerichte zum Beispiel zwischen 20 und 40 Euro variieren. Wird in einer Conjoint-Analyse zur Bestimmung des Attraktivitätsniveaus unterschiedlicher Gerichte und Zutaten neben dem Preis jedoch lediglich das Merkmal "Beilagen-Art" (Reis, Kartoffeln, Nudeln etc.) variiert, macht es wenig Sinn, den Preis in seiner vollen realen Bandbreite (20 bis 40 Euro) zu variieren, da die unterschiedlichen Beilagen einen solchen Preisunterschied nicht kompensieren können. Der Preis würde in diesem Fall das andere Merkmal (Beilagenart) so stark dominieren, dass kein Trade-Off mehr zwischen diesen Merkmalen stattfindet. Folge: Die Relevanz beider Merkmale würde nur sehr unscharf bestimmt. Daher sollte sich die Bandbreite des Preises in diesem Beispiel besser an der Kostendifferenz zwischen der günstigsten und der teuersten Beilage orientieren.

Im "Kochrezept IV" des kommenden Newsletters wird erläutert, wie sich der "Attributstufeneffekt" bei der Auswahl von Merkmalsausprägungen auswirkt und wie ihm entgegengewirkt werden kann.

Kontakt für weitere Informationen zum Einsatz von Conjoint-Analysen: Sabine Pützfeld - sabine.puetzfeld@psychonomics.de - Tel: +49 (0)221-42061-577

top
 
AUSSCHÖPFUNGSQUOTEN IN "SCHWIERIGEN" ZIELGRUPPEN

Die Zahl der B2B- und B2C-Marktforschungsstudien in besonders attraktiven Zielgruppen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Als Folge dieser Entwicklung hat die Bereitschaft, an solchen Untersuchungen mitzuwirken, ebenso stetig abgenommen. Attraktive Zielgruppen sind für die Marktforschung daher oft auch "schwierige" Zielgruppen. Nicht selten sind Befragungen hier nur noch mit hohem Zeit- und Geldaufwand realisierbar. Im Folgenden möchten wir verschiedene Befragungsmethoden mit ihren spezifischen Vor- und Nachteilen diskutieren:

Wenn bestimmte Zielgruppen häufiger untersucht werden sollen, bieten sich Befragungen in einem exklusiven (Kunden-/Zielgruppen-) Panel an: Über unterschiedliche Anreizsysteme und eine aktive Betreuung der Panel-Teilnehmer kann hier zumeist sowohl eine höhere Ausschöpfung als auch eine schnellere Umsetzung der Marktforschung erzielt werden. Die Akzeptanz zur Panelteilnahme ist in der Regel recht hoch: Kundenbefragungen werden in vielen Fällen als Zeichen besonderer Wertschätzung seitens des Unternehmens betrachtet. Gleichzeitig ist der Aufbau exklusiver Panels jedoch mit vergleichsweise hohen Kosten für telefonische Rekrutierung und Incentive-Modelle verbunden. Daher sollte den Panel-Teilnehmern auch tatsächlich die Möglichkeit gegeben werden, regelmäßig an Befragungen teilzunehmen, da das Panel sonst schnell wieder "einschläft".

Als ein gelungenes Beispiel für die Realisierung effizienter Befragungen in besonders schwierigen Zielgruppen im B2B-Umfeld kann das psychonomics Makler.Onlinepanel (www.psychonomics.de/maklerpanel) dienen, dessen Größe durch gezielte Rekrutierungsmaßnahmen kontinuierlich gesteigert werden konnte. Damit ist die kurzfristige Durchführung von Makler-Befragungen zu unterschiedlichsten Themen möglich, die mit externem Adressmaterial aufgrund kontinuierlich sinkender Teilnahmebereitschaft kaum noch realisierbar wären. Zudem besteht die Möglichkeit, anhand umfangreicher Informationen über die Panelteilnehmer - wie etwa Kunden- oder Produktschwerpunkte, vermittelte Anbieter oder Betriebsgröße - ganz spezielle Zielgruppen innerhalb des Panels zu definieren. Bei Befragungen im psychonomics Maklerpanel kann so von Responsequoten von 60 Prozent und mehr ausgegangen werden.

Das "Luxus-Modell" exklusiver Kunden- bzw. Zielgruppen-Panels lohnt für die kontinuierlich angelegte Erforschung und Gestaltung der Kundenbeziehungen. Für viele Unternehmen ist dies unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten oft aber auch zu aufwändig. Daher werden viele marktforscherische Fragestellungen zumeist über Ad-hoc-Befragungen (telefonisch oder online) zu beantworten gesucht. Auch hierbei muss im Hinblick auf die Ausschöpfungsquoten allerdings auf Einiges geachtet werden - vor allem bei "kalter" Ansprache:

Die Erfahrungen von psychonomics mit Ad-hoc-Online-Zufriedenheitsstudien im B2B-Sektor mit "kalter" Ansprache via E-Mail zeigen, dass die Ausschöpfung hier kaum über 30 Prozent hinausgeht. Im Vergleich dazu wird bei der CATI-Rekrutierung oft ein fast doppelt so hoher Rücklauf erzielt. Trotz guter Erreichbarkeit von B2B-Zielpersonen via E-Mail hat die Online-Rekrutierung bei "kalter" Ansprache einige Schwierigkeiten: Online-Befragungen erreichen beispielsweise nicht die Verbindlichkeit eines persönlichen oder telefonischen Interviews. E-Mails lassen sich leichter ignorieren, als sich eine Teilnahme am Telefon offen ablehnen lässt. Zudem reagieren die E-Mail-Empfänger in der Regel in dem schnellen und flüchtigen Medium entweder spontan und zügig auf Einladungen zur Befragungsteilnahme oder aber vergessen den Inhalt schnell wieder. Bei telefonischen Kontakten werden hingegen "fassbare" Termine vereinbart und bei Abwesenheit der Befragten wird "nachgefasst". Bestimmte Zielgruppen nehmen bei "kalter" Ansprache per E-Mail auch grundsätzlich seltener an Umfragen teil. Darüber hinaus werden je nach Absender (E-Mail-Domain) die E-Mail-Einladungen von automatischen Spam-Filtern abgefangen und gelangen erst gar nicht in den Posteingang der Zielpersonen. Die an sich sehr gute Erreichbarkeit von B2B-Zielgruppen via
E-Mail führt also keineswegs automatisch auch zu einem zufriedenstellenden Response bei Befragungen.

Empfehlenswert ist: Im Falle kleiner Grundgesamtheiten sollte insbesondere in "schwierigen" Zielgruppen - sofern keine (Online-)Panel-Befragung erfolgt - vorzugsweise die CATI-Methode zum Einsatz kommen, um ein hinreichendes Mengengerüst zu generieren; eine Online-Durchführung ist hier nur bei telefonischer Vorrekrutierung sinnvoll. Bei großen Grundgesamtheiten lassen sich hingegen auch mit niedrigerem Response bereits ausreichende Fallzahlen erzielen. Wie auch bei der CATI-Methode ist hier jedoch sicherstellen, dass es nicht zu systematischen Stichproben-Verzerrungen kommt (bspw. weil bestimmte Kundensegmente wegen mangelhafter IT-Infrastruktur nicht teilnahmefähig oder weniger teilnahmebereit sind).

Mit Multi-Mode-Designs können die Response-Quoten bei Online-Befragungen zusätzlich optimiert werden: Im ersten Anlauf wird dabei ein Teil der Interviews online realisiert. Nach maximal zwei E-Mail-Remindern können im zweiten Schritt dann CATI-Interviews oder telefonisches Nachfassen den bisherigen Response steigern. Mit diesem gemischten Vorgehen kann der Rücklauf gegenüber ausschließlich "kalt" durchgeführter Online-Befragungen (ohne telefonische Vorrekrutierung) verdoppelt werden. Allerdings nivelliert sich bei diesem Ansatz auch der ökonomische Vorteil der Online-Rekrutierung gegenüber einer reinen CATI-Befragung.

Vor der Frage nach der Befragungsökonomie sollte allerdings immer die nach den Befragungszielen und der methodischen Qualität stehen: Denn "billige" Marktforschung kann sehr schnell "teuer" zu stehen kommen - vielmehr geht es nicht zuletzt bei der Marktforschung in besonders attraktiven wie auch "schwierigen" Zielgruppen um die Entwicklung eines intelligenten Gesamtdesigns, das inhaltlichen, methodischen und ökonomischen Zielen bestmöglich gerecht wird. Um so besser, wenn dies besonders effizient gelingt. Insgesamt haben alle skizzierten Vorgehensarten ihre Berechtigung - die spezifischen Vor- und Nachteile sind im Einzelfall individuell zu beurteilen.

Ansprechpartner für Qualitätsmanagementstudien in "schwierigen" Zielgruppen im B2B- und B2C-Bereich sind: Tanja Höllger (Senior Projektmanagerin) tanja.hoellger@psychonomics.de und Thomas Donath (Senior Projektmanager): thomas.donath@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-0.

top
 
CORPORATE CULTURE: SPEKTRALANALYSE DER UNTERNEHMENSKULTUR

Überall dort, wo Menschen miteinander interagieren, entsteht Kultur und kulturelles Wissen. In Unternehmen erfolgen die sozialen Interaktionen auf besonders intensive und komplexe Weise, so dass sich hier Kulturen sehr spezifisch ausbilden und voneinander unterscheiden, auch wenn sie natürlich in den Gesamtrahmen "unserer" (westlichen, christlichen, leistungsorientierten etc.) Kultur eingebettet bleiben. Wie aber lässt sich erkennen, ob die eigene Unternehmenskultur ausreichend prägnant und handlungsleitend ist, ob sie die Motivation und Identifikation der Mitarbeiter fördert, ob ihre Basis ausreichend tragfähig und flexibel für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen im Markt ist - oder ob sie sich wandeln sollte, um längerfristig zu "überleben"?

Gemeinsame (implizite oder explizite) Werte, Normen, Glaubenssätze und Philosophien im Unternehmen lassen sich durch die Analyse der Unternehmenshistorie, kommunizierter Leitbilder, Visionen, Rollen- und Aufgabenverteilungen und der Führungspraktiken eines Unternehmens verstehen und gestalten. Darüber hinaus geben auch Strukturen (Architektur, Symbole, Arbeitsprozesse etc.) und konkrete Verhaltensweisen (Sprache, Kommunikation etc.) Aufschluss über das kulturelle Fundament einer Organisation.

Die von psychonomics entwickelte "Spektralanalyse der Unternehmenskultur" ermöglicht die Erfassung zentraler Kulturelemente über einen integrierten Forschungsansatz: Vergleichend-messende Analysen werden kombiniert mit einem Kultur-Auditing sowie qualitativen Verfahren wie Biotischen Interviews und audiogestützten Tagebuchaufzeichnungen. Auf diese Weise wird eine gleichermaßen systematische wie tiefgehende Analyse des gesamten Unternehmenskulturspektrums ermöglicht. So lassen sich auch mögliche Abweichungen ("Gaps") zwischen der gelebten und der offiziell (etwa als Leitbild) formulierten Kultur sowie Unterschiede in der Wahrnehmung der Unternehmenskultur durch Führungskräfte und Mitarbeitergruppen feststellen und in Austausch bringen.

Mit ihrer hohen Aktualität und Authentizität der Ergebnisse ebnet die Spektralanalyse zudem den Weg von der Erforschung zur aktiven Gestaltung der Unternehmenskultur - eine Herausforderung, die beispielsweise im Rahmen von Fusions- oder Neupositionierungsprozessen gemeistert werden muss. Die Spektralanalyse wurde auf Basis einer umfangreichen Grundlagenstudie entwickelt und stellt ein gleichermaßen effektives wie effizientes Instrument zur zielgerichteten Analyse und Entwicklung von Unternehmenskulturen dar.

Weitere Informationen zum Vorgehen liefert folgende Präsentation: www.psychonomics.de/spektralanalyse-unternehmenskultur.pdf

Kontakt für Fragen und weitere Informationen: Jasmin Beckmann (Projektmanagerin) - jasmin.beckmann@psychonomics.de - Tel: +49 (0)221-42061-452.

top
 
ÜBERSICHT PSYCHONOMICS BUSBEFRAGUNGEN

psychonomics führt jährlich eine Reihe von Studien durch, innerhalb derer exklusive Zusatzfragen geschaltet werden können:

- Health Care Monitoring
- Kundenmonitor Assekuranz
- Gewerbekundenmonitor Assekuranz
- Makler-Absatzbarometer

Zudem bieten wir Banken und Versicherungen die Möglichkeit, an spezialisierten Busstudien teilzunehmen:

- Sitecockpit OnSite-Bus 2006 für Banken und Sparkassen
- Sitecockpit OnSite-Bus 2007 für Versicherer
- Printcockpit-Bus Assekuranz 2006
- Mailing-Bus für Banken und Sparkassen 2006

Einen ausführlichen Überblick über Leistungen, Preise, Teilnahmebedingungen, Ansprechpartner, etc. finden Sie als pdf-Datei unter: www.psychonomics.de/busbefragungen.pdf

++++++ PSYCHONOMICS INTERN ++++++

top
 
GESCHÄFTSENTWICKLUNG VON PSYCHONOMICS: ERFOLGREICHES 1. HALBJAHR

Die positive Geschäftsentwicklung der psychonomics AG hat sich im 1. Halbjahr 2006 fortgesetzt: Der Umsatz lag rund 25 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Besonders gut entwickelten sich die HealthCare Marktforschung sowie die Handels- und Konsumforschung. Themenseitig konnten insbesondere Untersuchungen zum Kundenverhalten (Marktsegmentierung, Zielgruppenmanagement und Kundenwert) sowie die Organisationsforschung (v. a. Mitarbeiterbefragungen) deutlich zulegen.

Ebenfalls erfreulich entwickelte sich das 2005 von psychonomics gemeinsam mit der Ratinggesellschaft Assekurata gegründete Tochterunternehmen ServiceRating.

top
 
NEUES PROJEKTRATING BEI PSYCHONOMICS

Ab Herbst 2006 führt psychonomics ein offenes projektspezifisches Rating ein, mit dem unsere kundenseitigen Ansprechpartner die Qualität der Abläufe und Ergebnisse der einzelnen Auftragsprojekte unmittelbar nach Projektabschluss bewerten können.

Das neue Projektrating wird mittels eines kurzen Online-Fragebogens durchgeführt und dient der Ergänzung der breiter angelegten Eigenkundenbefragungen, die im 1- bis 2-jährigen Turnus stattfinden. Ziel ist eine noch stärkere Individualisierung und Feinsteuerung unserer Prozesse und Reportings im Rahmen eines optimierten CRM-Ansatzes.
Daneben besteht selbstverständlich weiterhin die Möglichkeit, ausführliche Feedback-Gespräche zur vertiefenden Evaluation einzelner Projekte mit unseren Projektleitern oder dem Management zu vereinbaren.

Ansprechpartner für Rückfragen: Christian Escher (Senior Projektmanager) - christian.escher@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-323.

top
 
PSYCHONOMICS NEUKUNDEN

Als Neukunden aus den vergangenen Monaten begrüßt psychonomics die Unternehmen: Alcatel Austria, AnyCare GmbH, A.T.U., Bayerische Eisenbahngesellschaft, Bayerischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk, Hochtief, J.J. Darboven, Kieser Training, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien, Medusana Stiftung, Mercedes Benz Austria, Merz Pharmaceuticals, Organon GmbH, RBB, SAT.1, Sparkasse Koblenz, SWR, ZDF und weitere. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit.

top
 
PERSONALIA-NEWS

* Dr. Katja Meier-Pesti, Senior Projektmanagerin bei psychonomics Österreich, wurde am 21. Juni 2006 auf der Mitgliederversammlung des Verbandes der Marktforscher Österreichs (VMÖ; http://www.vmoe.at/) für die Periode von 2006 bis 2008 in den Vorstand berufen. Sie fungiert dort als Stellvertreterin von Frau Dr. Lieselotte Stalzer von der Wiener Städtischen Versicherung, die als Vorstandsvorsitzende bestätigt wurde. Die weiteren Mitglieder des VMÖ-Vorstands kommen von Fessel-GfK, ÖBB, ONE und Raiffeisen. Frau Dr. Meier-Pesti ist seit 2004 in der Niederlassung von psychonomics in Wien beschäftigt. Die gebürtige Wienerin war zuvor an verschiedenen Universitäten in Österreich und Deutschland als Lektorin für Markt- und Konsumentenpsychologie tätig.

* Dr. Michaela Brocke (31) ist seit April 2006 für psychonomics als Projektmanagerin im Bereich Produktentwicklung und Konzepttests tätig. Zuvor hat sie im Rahmen ihrer Promotionsstelle an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bereits mehrere Marktforschungsprojekte im Automobil- und Bankenbereich geleitet und regelmäßig Lehrveranstaltungen zum Thema Marktforschung gehalten. Zudem ist Frau Brocke Autorin zahlreicher nationaler wie internationaler Fachartikel. Zu den Spezialgebieten der Diplom-Psychologin zählen insbesondere die Präferenzmessung (Conjoint- und Discrete Choice-Analysen), die Messung von Zahlungsbereitschaften sowie Imageanalysen.

* Stefan Heinisch (42) ist seit April 2006 für psychonomics als Senior Projektmanager im Bereich Bankenmarktforschung tätig. Gemeinsam mit Dr. Karsten Schulte wird er die strategische Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs vorantreiben. Nach dem BWL-Studium mit Schwerpunkt Bankbetriebswirtschaftslehre und Kommunikationswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg war Herr Heinisch zuvor u. a. für die Gothaer Versicherung tätig. Von 2000 bis März 2006 arbeitete er als Research Consultant bei der GfK Finanzmarktforschung in Nürnberg. Zu den Spezialgebieten des Diplom-Kaufmanns zählen insbesondere Kundenbefragungen, Marktanalysen, Produktentwicklung und Mystery Shopping.

* Claudio Ingendaay (46) arbeitet seit Juli 2006 für psychonomics als Senior Berater im Bereich der Organisationsforschung und -entwicklung. Dort wird er insbesondere das Beratungsangebot für Follow-up-Maßnahmen nach Mitarbeiterbefragungen und 360° Führungskräfte-Feedbacks weiter ausbauen. Der Diplom-Psychologe bringt umfangreiche Erfahrungen aus seiner langjährigen Beratertätigkeit im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung sowie dem Change Management mit. Zuvor war er auch bereits als Personalleiter eines mittelständischen IT-Beratungshauses tätig.

* Gerd Beidernikl (28) ist seit Juni 2006 in der Wiener Niederlassung von psychonomics als Projektmanager im Bereich Organisationsforschung und -beratung tätig. Zu den Schwerpunkten des Soziologen von der Universität Graz, zählen vor allem Mitarbeiter- und Führungskräftebefragungen, Qualifikationsbedarfsanalysen, Evaluationen sowie Soziale Netzwerkanalysen.

* Bettina Willmann (27) ist zum Juni 2006 zur Projektmanagerin ernannt worden. Schwerpunktmäßig arbeitet sie in den Bereichen Image- und Markenkernanalysen, Kundenzufriedenheit sowie Qualitätsmanagement. Frau Willmann hat Psychologie mit Nebenfach Marketing an der RWTH Aachen und der Cardiff University in Wales studiert und ist bereits seit 2002 für psychonomics tätig.

* Marcus Wiltfang (31) ist im Mai 2006 zum Projektmanager im Bereich Datenmanagement befördert worden. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen automatisierte Datenauswertungen, Reporterstellungen und Tool-Programmierungen. Herr Wiltfang hat VWL mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und empirische Sozialforschung in Trier studiert und ist bereits seit November 2003 bei psychonomics beschäftigt.

* Michaela Schaefer (26) ist seit Mai 2006 als Junior Projektmanagerin für psychonomics tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Versicherungsmarktforschung und Kundenzufriedenheitsstudien. Frau Schaefer ist gelernte Werbekauffrau und hat einen B.A. in Sozialwissenschaften.

* Gerrit Seul (31) ist seit Juni 2006 als Junior Projektmanager im Bereich Marketing und Kommunikation für psychonomics tätig. Schwerpunktmäßig arbeitet er im Bereich der Online-Kommunikation und ist mit der Pflege und Weiterentwicklung verschiedener Websites betraut. Der Diplom-Geograph hat an den Universitäten Köln und Bonn studiert.

++++++ VERANSTALTUNGEN, VORTRÄGE UND SEMINARE ++++++

top
 
5. PSYCHONOMICS SYMPOSIUM UND 15-JÄHRIGES FIRMENJUBILÄUM

21. - 22. September 2006 in Köln (siehe Beitrag am Anfang des Newsletters).


top
 
EUROFORUM-KONFERENZ: KFZ-VERSICHERUNG
Prof. Horst Müller-Peters, Vorstandsvorsitzender der psychonomics AG, hält auf der Euroforum-Konferenz "Kfz-Versicherung" vom 17.-18. Oktober 2006 in Köln (Dorint Sofitel An der Messe) einen Vortrag zum Thema: "Erfolgreiches Kundenbindungsmanagement". Vor dem Hintergrund anhaltender Preiskämpfe in der Kfz-Sparte richtet sich der Fokus dabei auf die Bedeutung von Kundenorientierung und Kundenbindung als ertragsstabilisierende Faktoren.

Weitere Informationen zur Konferenz unter: www.euroforum.de/DATA/pdf/P1100390.pdf


top
 
NACHLESE: 1. VVB-VERSICHERUNGSKONGRESS

Am 12. Mai fand in Köln anlässlich der Mitgliederversammlung zum
55-jährigen Bestehen der 1. VVB-Versicherungskongress mit über 1.000 Besuchern statt. Professor Horst Müller-Peters, Vorstandsvorsitzender der psychonomics AG, war als Referent und Podiumsdiskutant zum Thema "Vertriebswege der Zukunft" vertreten.

Ausführliche Nachlese unter: www.vvb-koeln.de/pages/open/news/doc315300.xml

++++++ VERMISCHTES ++++++

top
 
GLOSSAR DER MARKT- UND MARKETINGFORSCHUNG - HEUTE: VIRALES MARKETING

In Zeiten des "Communication-Overload", zunehmender Werbemüdigkeit gegenüber klassischen Werbeformen und gleichzeitig wachsender Austauschbarkeit von Produkten und Dienstleistungen setzen Marketingmanager immer häufiger auf Werbeformen jenseits des Mainstreams. "Virales Marketing" (auch: Viral Marketing, Virus-Marketing oder VM; Nachbarkonzepte sind Empfehlungs- und Networkmarketing), ist einer der jüngsten Trends in der Werbebranche (ebenso wie das Guerilla-Marketing).

Was aber versteht man unter "Virales Marketing"? Einfach gesprochen handelt es sich dabei um eine Marketingform, die Kunden gezielt animieren will, Marken, Produkte und Dienstleistungen aktiv und freiwillig weiterzuempfehlen. Kunden sollen als "Botschafter" und "Gestalter" aktiv in den Marketingprozess integriert werden und Werbeinhalte epidemisch wie einen Virus in sozialen Netzwerken verbreiten. Virales Marketing versucht, virale Effekte zu initiieren bzw. zu verstärken. Dass es sich dabei - wie bei vielen "neuen" Marketingtrends - nicht um etwas gänzlich Neues handelt, wird schnell deutlich, wenn man an den schon sehr lange bekannten Begriff "Mund-zu-Mund-Propaganda" denkt.

Für das Viral Marketing spielen heute Internet und E-Mail mit ihren schnellen Verbreitungsmöglichkeiten eine zentrale Rolle. Eine Technik besteht etwa darin, nützliche Anwendungen, attraktive Spiele, Musikdateien oder unterhaltsame Werbevideos kostenlos zum Download bereitzustellen, die sich binnen weniger Stunden und Tage um die (Internet-)Welt verbreiten können. Zunehmend werden auch Blogs als Viral Marketing-Tool eingesetzt.

Frühe Beispiele sind etwa das "Moorhuhn"-Werbespiel (Johnny Walker) und die Musiktauschbörse "Napster". Vorteile solcher Projekte liegen darin, dass sie keiner Unterstützung durch klassische Werbemedien bedurften, einen geringen finanziellen Aufwand aufwiesen und einen maximalen Werbe- und Verbreitungseffekt erzielen konnten. Kürzlich wurde - zunächst allerdings ohne Marketingabsicht - die "Mentosfontäne" bzw. "Coke Rocket" ausgelöst. Ausgangspunkt war die filmische Dokumentation der erstaunlichen Wechselwirkung zwischen "Coca Cola Light" und "Mentos" (Pfefferminz-Bonbons), die binnen kurzer Zeit weltweit Verbreitung und Nachahmung fand. Die in diesem Falle kostenlose Werbung fand allerdings bei den beiden "Zutaten-Herstellern" ein geteiltes Echo: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,421135,00.html.

Auch wenn solche spektakulären Beispiele das enorme Werbepotenzial für das Viral Marketing verdeutlichten können, sollte nicht vergessen werden, dass Aufmerksamkeit und Bekanntheit allein noch keinen nachhaltigen Markenerfolg ausmachen. Effekte des Viral Marketing sind zudem nur begrenzt planbar und die Auswirkungen auf das Markenimage nicht immer automatisch positiv - wie jüngst auch die Online-Viral-Marketing-Kampagne von Chevrolet für das Modell "Tahoe" zeigte (www.pressetext.de/pte.mc?pte=060405004). Und nicht zuletzt ist zu bedenken, dass "Weiterempfehlen" noch etwas anderes bedeutet als "weiterleiten", und Kunden zu überzeugten, aktiven Markenbotschaftern zu machen etwas anderes, als diese nur für Botendienste zu nutzen.

Marktforschung kann das Virale Marketing durch die Entwicklung von Instrumenten zur Messung und Förderung viraler Effekte (bspw. über Weblog- oder Blog-Monitoring), durch die Ermittlung von Erfolgsfaktoren (etwa im Rahmen von Kundenworkshops) und übergreifend durch die Analyse des "viralen Potenzials" von Marken, Produkten und Kampagnen systematisch unterstützen.

Fazit: Verdienst des Viral Marketing-Konzepts ist es, eine Rückbesinnung auf die Bedeutung der Überzeugung und Begeisterung der Kunden und den Stellenwert aktiver Weiterempfehlungen in sozialen Netzwerken zu befördern. Ob sich das Virale Marketing einmal zu einer festen Größe im Marketing-Mix entwickeln wird, ist derzeit noch offen.

Weitere Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten der Marktforschung im Rahmen des Viral Marketing erhalten Sie bei: Holger Geißler (Senior Manager) - holger.geissler@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-344.

top
 
SURFTIPPS

* Seit dem 1. August 2006 gelten für Schulen und Behörden erneut neue Rechtschreibregeln. Wer seinen Kenntnisstand über die "Reform der Reform..." testen möchte, kann dies mit dem aktuellen Wahrig-Rechtschreibtrainer tun: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/index,page=2338200.html

* Mit dem "Preismonitor " des Statistischen Bundesamts lässt sich im Internet die Preisentwicklung häufig gekaufter Waren und Dienstleistungen im Vor- und im Nachfeld der für Januar 2007 vorgesehenen Mehrwertsteuererhöhung im Internet beobachten. Bezugsmonat ist Juni 2006. Der Preismonitor wird regelmäßig aktualisiert und bis Mitte 2007 fortgeführt: www.destatis.de/preismonitor

* Informationen aus dem Marketingsektor und nützliche kostenlose Vorträge zu Marketingthemen findet man unter: http://www.marketing-boerse.de/

* Marketing-Blog für "Besserwerber" mit einigen interessanten Informationen - wenn man sie sucht und findet: http://www.marketing-blog.biz/

* Ein elektronisches Statistik-Textbuch in englischer Sprache - empfohlen von der Encyclopedia Britannica - ist kostenlos im Internet nutzbar unter: www.statsoft.com/textbook/stathome.html

* HR Pedia ist eine deutschsprachige Enzyklopädie für das Personalwesen, die - auf dem Gedanken von "Wikipedia" basierend - (langsam) von Freiwilligen aufgebaut wird: hrpedia.springweb.org/index.php/Hauptseite

* Für private Zwecke kostenlos nutzbare Online-Stadtplansammlung mit nützlichen Detail-Funktionen: http://www.stadtplandienst.de/

* Umfangreiches Deutsch <-> Englisches Online-Wörterbuch der TU Chemnitz mit amerikanischer und deutscher Aussprache-Funktion (Muttersprachler!) unter: http://www.beolingus.de/

top
 
LITERATURTIPPS

* Enke, M., Geigenmüller, A. & Schrader, E. F. (2006): Marketing im erweiterten Europa. Märkte und Chancen erfolgreich nutzen. Gebundene Ausgabe, Redline Wirtschaftsverlag, 304 Seiten, 49,90 Euro. Nützlicher Marketingleitfaden für den Wachstumsmarkt Osteuropa mit Fakten, Praxisbeispielen und Handlungstipps. Tenor: "Go east".

* Gupta, S. & Lehmann, D. R. (2005): Managing Customers as Investments. The Strategic Value of Customers in the Long Run. Gebundene Ausgabe, englische Sprache, Wharton School Publishing, 224 Seiten, 37,40 Euro. Das Fachbuch vermittelt die Grundlagen des Konzepts des kundenwertorientierten Marketings und zeigt Unterschiede zum traditionellen Marketing sowie Ansätze zur Berechnung des Kundenwerts (Customer Lifetime Value; CLV) auf.

* The European Best People Practices(r) Report 2006. Hg.: Great Place to Work(r) Institute Europe. Hardcover, 88 Seiten, 300 Euro. Der exklusive Report dokumentiert auf anschauliche Weise HR Best Practices von Siegerunternehmen des europäischen Great Place to Work(r) Wettbewerb "Best Workplaces in Europe 2006". Die Unternehmen messen der Schaffung attraktiver Arbeitsplätze zunehmend strategische Bedeutung bei und zeigen, dass Mitarbeiterorientierung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möglich und für nachhaltigen Erfolg wichtig ist (Report kann über psychonomics bestellt werden).

* Für Schnell- und Kurzleser: Mehr als 3.000 Abstracts aktueller Wirtschaftsbücher sind kostenpflichtig (individuelles Jahresabo: 299 Euro) in der Online-Bibliothek der Buchzusammenfassungen abrufbar unter: http://www.getabstract.com/

-----------

* Aktuelle Fachpublikationen der Mitarbeiter von psychonomics:
www.psychonomics.de/publikationen

* Aktuelle psychonomics-Studienübersicht
www.psychonomics.de/studien

* Aktueller psychonomics-Pressespiegel:
www.psychonomics.de/pressespiegel

***

top
 
AUSBLICK

Die kommende Ausgabe des psychonomics-Newsletters erscheint im
Herbst 2006. Wir freuen uns über ein persönliches Feedback und eine Weiterempfehlung des Newsletters an interessierte Kollegen. psychonomics wünscht Ihnen noch einen angenehmen Tag und erfolgreiche Arbeit!

***



Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Wollen Sie den Newsletter um- oder
abbestellen oder haben Sie Probleme beim Empfang? Dann wenden Sie sich bitte an die Newsletter-Redaktion: newsletter@psychonomics.de. Sollte Ihr E-Mail-Programm die Links nicht "aktiv" darstellen, kopieren Sie bitte die entsprechende URL und tragen diese in die Adresszeile Ihres Browsers ein.

Ältere Ausgaben des Newsletters finden Sie in unserem Newsletter-Archiv: www.psychonomics.de/newsletter

***

IMPRESSUM

psychonomics AG
Unternehmenskommunikation

Köln

Berrenrather Straße 154-156
D-50937 Köln
T +49 221-42061-0
F +49 221-42061-100
E-Mail: info@psychonomics.de
http://www.psychonomics.de/

Wien

Rennweg 97-99
A-1030 Wien
T +43 1 798 59 28-1000
F +43 1 798 59 28-1099
E-Mail: info@psychonomics.at
http://www.psychonomics.at/

REDAKTION

Ansgar Metz
Leiter Unternehmenskommunikation
psychonomics AG
Kontakt: ansgar.metz@psychonomics.de
Tel.: +49 (0)221 42061-326.

© PSYCHONOMICS AG - AUGUST 2006


top
© 2001-2006 psychonomics AG - T +49 221 42061 0 - info@psychonomics.de
Bilder sind nur bei aktiver Internetverbindung zu sehen Bilder sind nur bei aktiver Internetverbindung zu sehen