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Inhalt

Ausgabe 20

 
NEWS
Kleine Maus ganz groß
Die Deutschen und ihr Geld
5. psychonomics Symposium
15-jähriges Firmenjubiläum
STUDIEN UND PROJEKTE
Kundenmonitor Banken
Vertrauen in Gesundheitssystem am Tiefpunkt
Pflegeversicherung - Markt der Zukunft?
Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeit 2006
Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2006
Maklervertrieb: Optimismus für 2006
Finanzvertrieb im Kfz-Handel
Strategiekreis Marketing-Controlling
Trendstudie Mobilfunk-Applikationen
Patienten-Barometer 2006
Ärzte: Neue Rollenanforderung
Launch marktforschung.de
Sitecockpit® Gütesiegel
Interesse an bAV stagniert
psychonomics Studienprogramm 2006
ORGANISATIONSFORSCHUNG
Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007
Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007
PARTNER-NEWS
Kundenorientierteste Dienstleister 2007
Branchenmonitor Haftpflichtversicherung
METHODEN UND KONZEPTE
Ad.Racer: Turbo-Test für Werbewirkung
Qualitätsmanagement Call-Center
Conjoint-Analyse für Sterneköche (IV)
Produktentwicklung in der Assekuranz
PSYCHONOMICS INTERN
Erfolgreiche Geschäftsentwicklung
psychonomics Neukunden
Personalia-News
VERANSTALTUNGEN - VORTRÄGE - SEMINARE
Join Conjoint 2007
Prämierung Beste Arbeitgeber
VERMISCHTES
Glossar der Markt- und Marketingforschung
Surftipps
Literaturtipps
Ausblick
Kontakt und Impressum
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

heute erhalten Sie wieder den aktuellen Newsletter der psychonomics AG.

Wir wünschen Ihnen interessantes Lesevergnügen und hoffen, dass Ihnen das neue Newsletter-Design gefällt.

Für die bevorstehende Weihnachtszeit und den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie ebenso besinnliche wie fröhliche Tage!


Ihre psychonomics AG
 

    NEWS

    


     

    Kleine Maus ganz groß

    
Ob jung oder alt - wer kennt sie nicht: Die sympathische Maus aus der "Sendung mit der Maus". Mehr als drei Jahrzehnte ist sie nun bereits fester Begleiter vieler Kinder- und Familienleben. Der Frage, was die Faszinationskraft der Maus und die Stärke der Marke "Maus" genauer ausmacht, ist psychonomics nun in einer Eigenstudie nachgegangen. Dazu wurden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 4 und 14 Jahren in Gruppendiskussionen, Tiefeninterviews und Tandem-Interviews befragt.

Einige Ergebnisse:

- Die Sendung mit der Maus wird nicht wie jede andere Kindersendung wahrgenommen: sie hat besonderen "Eventcharakter", die Rezeption findet vielfach in Form eines (Familien-)"Rituals" statt.

- Zentrale Rezeptionsmotive speisen sich aus dem Spannungsverhältnis von Wissensdurst und zerstreuender Unterhaltung, dank der Mischung aus Lach- und Sachgeschichten sowie den Maus-Spots. In diesem Spannungsverhältnis nehmen die Figuren der Sendung Rollen mit unterschiedlicher Bedeutung ein: Die Maus hilft den Kindern, ihren Wissensdurst zu stillen, zudem identifizieren sie sich in hohem Maße mit ihr. Der allseits beliebte Elefant bietet aufgrund seiner Unbeschwertheit eine Mischung aus Wissensdurst und Zerstreuung. Die kleine gelbe Ente bleibt deutlich hinter den anderen Figuren zurück, sie bietet Zerstreuung, aber kaum Identifikation.

- Ihre Omipräsenz in der Sendung verleiht der "Maus" genügend Standfestigkeit, auch außerhalb als Marke bestehen zu können. Als solche steht die Maus aber nicht allein auf "eigenen Füßen" - ohne ihre Freunde (Elefant und auch Ente) wäre sie nicht so beliebt. Der 'wahre' Wert des Wegbegleiters "Maus" wird erst in der Interaktion mit den anderen Figuren erlebt.

- Trotz hoher Zufriedenheit und unglaublicher Begehrtheit scheint das Potenzial der Marke "Maus" noch nicht voll ausgeschöpft: Primär wünschen sich die Kinder und Jugendlichen von der Maus mehr Modernität, ohne jedoch ihren Markenkern verändern zu wollen. So könnte die Maus zukünftig vermehrt Themen aufgreifen, die Kinder und Jugendliche von heute bewegen und erleben (etwa: "wie funktioniert ein iPod?"). Das Wissen zu solchen Themen sollte den 'Kleinen' in gewohnt spielerischer Weise vermittelt werden.

Die Studie "Kleine Maus ganz groß" diente für psychonomics zudem der Testung und Weiterentwicklung von Untersuchungsmethoden für die Kinder- und Jugendforschung sowie die Fernsehforschung. Die Studie ist auf Anfrage bei psychonomics erhältlich.

Kontakt: Daniela Gunkel (Senior Projektmanagerin) - daniela.gunkel@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-335.

     

    Kundenmonitor Banken: Die Deutschen und ihr Geld

    
Wenn es um private Geldgeschäfte geht, zeigen sich die Bundesbürger eher lustlos und reserviert: Nur jeder fünfte hat wirklich Spaß daran, sich mit dem Thema Geldanlage ausführlicher zu beschäftigen. Und nur jeder siebte ist bereit, zur Erzielung höherer Erträge auch höhere finanzielle Risiken in Kauf zu nehmen.

Und obwohl der Beratungsbedarf hoch erscheint - lediglich 39 Prozent kennen sich nach eigenen Angaben in Geldangelegenheiten wirklich gut aus - lassen kaum mehr als die Hälfte der Bundesbürger ihre Bankberater genauere Einblicke in ihre persönlichen Vermögensverhältnisse und Lebensumstände nehmen. Knapp drei Viertel (71%) geben jedoch an, dass ihnen das persönliche Vertrauensverhältnis zu einem Bankberater wichtig ist. Für eine kompetente Beratung ist jeder vierte Bankkunde (24%) sogar bereit, höhere Preise oder ungünstigere Konditionen in Kauf zu nehmen; ein weiteres Viertel (26%) steht dieser Möglichkeit zumindest nicht grundsätzlich abgeneigt gegenüber. Für besondere Serviceleistungen - wie etwa das Angebot zur Beratung an Samstagen - ist fast jeder fünfte Bankkunde bereit, notfalls auch mehr zu bezahlen.

"Aufgabe der Banken ist es, unterschiedliche Präferenzen und Erwartungen der Kunden zu beachten und durch vertrauensbildende Maßnahmen (Stichwort: Beziehungsbanking) wieder stärker an diese heranzurücken", so Stefan Heinisch, Studienleiter des "Kundenmonitor Banken" bei psychonomics.

Denn: Auch wenn jeder vierte Deutsche (27%) ein echter "Fan" seiner Bank ist, und "nur" 13 Prozent mit der Gesamtleistung ihres Hauptbankinstituts komplett unzufrieden sind, zeigen sich im Instituts- und Branchen-Benchmark teilweise noch deutliche Steigerungspotenziale. Ungeachtet dessen sind die Bundesbürger ausgesprochen treue Bankkunden: Gerade einmal jeder zehnte zieht einen Wechsel seiner Hauptbankverbindung in den kommenden zwei Jahren in Betracht.

Ansprechpartner: Stefan Heinisch (Senior Projektmanager) - stefan.heinisch@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-574.

Weitere Info zum "Kundenmonitor Banken"

     

    Nachlese: 5. psychonomics Symposium

    
Unter dem Motto "Sehen. Verstehen. Handeln! - 15 Jahre wirtschaftspsychologische Marktforschung und Beratung" fand am 21. und 22. September in Köln das 5. psychonomics-Symposium statt. Das Interesse war diesmal besonders hoch: Mehr als 200 Kunden, Interessierte und Kooperationspartner aus Forschungseinrichtungen folgten der Einladung zum fachlichen Austausch über aktuelle Themen und Entwicklungen aus der wirtschaftspsychologischen Markt- und Organisationsforschung sowie Umsetzungsberatung.

Das Programm umfasste über zwanzig Vorträge und Workshops, die von zahlreichen externen Referenten und psychonomics-Mitarbeitern gestaltet wurden. Schwerpunkte neben den Grundsatzreferaten "Gute Unternehmen - schlechte Unternehmen" von Professor Horst Müller-Peters (Vorstandsvorsitzender) und "Zur Psychologie von Wirtschafts- und Sozialreformen" von Professor Detlef Fetchenhauer (Universität zu Köln) waren in diesem Jahr u. a. die Themen: "Bankkunden im Visier", "Kommunikation im Gesundheitsmarkt", "Kundenkommunikation in der Assekuranz", "Human Capital", die Studie "Lebensträume 2006" sowie Praxisbeispiele aus der B2B-Marktforschung. Sehr positive Resonanz fand zudem auch eine medien- und markenpsychologische Betrachtung der "Sendung mit der Maus" und der Marke "Maus".

Vortragsunterlagen sind - soweit freigegeben - auf Anfrage bei psychonomics erhältlich.

Das kommende 6. psychonomics-Symposium wird im Spätsommer 2007 stattfinden.

Kontakt: Martina Ludewig (Organisation) - martina.ludewig@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-367.

Weitere Informationen zum Symposium

     

    15-jähriges Firmenjubiläum mit Charity-Tombola

    
Am Abend des 5. psychonomics-Symposiums fand anlässlich des 15-jährigen Firmenbestehens der psychonomics AG im Kölner Sport- und Olympiamuseum eine Jubiläumsfeier im Kreise von mehr als 250 Kunden, Partnern und Mitarbeitern statt. Bestandteil der Feierlichkeiten bildete neben einigen kulinarischen Genüssen, Unterhaltungsprogramm und ausgelassenem Tanz auch eine Charity-Tombola zugunsten der HENRY MASKE PLACE FOR KIDS Stiftung, die einen Erlös in Höhe von rund 3.500 Euro erzielte. Unterstützt wird damit eine "PerspektivFabrik" für Jugendliche in Brandenburg. Über 50 Unternehmen trugen freundlicherweise mit Sachspenden-Gewinnen zum Erfolg der Tombola bei (www.psychonomics.de/spender-tombola-2006.pdf).

psychonomics wird die vom ehemaligen Boxweltmeister Henry Maske ins Leben gerufene Stiftung zukünftig weiter unterstützen. Unter dem Motto "Faire Chancen für junge Menschen" hat sich die Stiftung zur wichtigen Aufgabe gemacht, sozial benachteiligte und gefährdete Jugendliche zu unterstützen und einen Beitrag gegen die Jugendkriminalität in Deutschland zu leisten.
Wer die Stiftung ebenfalls unterstützen möchte, kann dies in Form von Sachspenden (wie etwa Computer oder Sportgeräte), allgemeine oder projektgebundene Geldspenden (Spendenkonto: Dresdner Bank AG Berlin, BLZ 120 800 00, Konto Nr. 11 11 11 11) oder in Form von kostenfreien Dienstleistungen tun.

Ansprechpartnerin bei der Henry-Maske-Stiftung: Cornelia Reh (Geschäftsführerin) - cornelia.reh@henry-maske-fonds.de - Tel.: +49 (0)30 420231-59.

     

    STUDIEN UND PROJEKTE

    


     

    Neu: psychonomics Kundenmonitor Banken

    
Als neues, umfassendes Marktbeobachtungsinstrument für den im Umbruch befindlichen deutschen Privatkunden-Markt ist im November 2006 erstmals der "Kundenmonitor Banken" erschienen. Ähnlich wie bei dem bereits seit vielen Jahren etablierten "Kundenmonitor Assekuranz" steht eine psychologisch fundierte Kundentypologie (Bankkunden-Typologie) im Zentrum. Auf diese Weise kann beispielsweise aufgezeigt werden, aus welchen Bankkunden-Typen sich die Kunden einzelner Institute zusammensetzen und welche Produkte sie dort bevorzugt abschließen. Einen weiteren wichtigen Teil der umfangreichen Grundlagenstudie bilden die Analysen zur Nutzung von Informations-, Kommunikations- und Vertriebskanälen. Diese wurden zur Bildung einer speziellen Dialog-Typologie verwendet, die als Grundlage für die gezielte Ansprache von Privatkunden eingesetzt werden kann.

Zugleich werden im "Kundenmonitor Banken" Fragen nach der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, nach Auswahlkriterien für Bankinstitute, nach Kauf- und Wechselabsichten und nach marktstrukturellen Aspekten (Bankverbindungen, Produktbesitz, Produktnutzung, soziodemographische Faktoren etc.) untersucht.

Die Studie mit 3.000 repräsentativ befragten Privatkunden wird zukünftig im jährlichen Turnus im Herbst erscheinen und jeweils um aktuelle "Highlight-Themen" ergänzt. Der aktuelle "Kundenmonitor Banken 2006" kann als Gesamtstudie oder in Form von Teilstudien über die psychonomics AG bezogen werden.

Kontakt: Dr. Karsten Schulte (Studienleitung) - karsten.schulte@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-457.

Studiensteckbrief (pdf)

     

    Health Care Monitoring 2006: Vertrauen in Gesundheitssystem am Tiefpunkt

    
Der Jahresreport des psychonomics "Health Care Monitoring 2006" zeigt, dass das Vertrauen der Bundesbürger in die Gesundheitspolitik im Laufe dieses Jahres auf einen historischen Tiefstand gesunken ist: Nicht einmal jeder Dritte (29%) traut den politisch Verantwortlichen noch zu, die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung langfristig sicherstellen zu können; 2005 waren dies immerhin noch 37 Prozent. Das Image der Gesundheitspolitik lässt sich in den Augen vieler Bürger zudem als "unzuverlässig", "unfair", "schwach" und "demotivierend" beschreiben. Auch das Vertrauen in die gesetzlichen Krankenkassen ist rückläufig. Insgesamt reagieren die Deutschen mit Mutlosigkeit und Rückzug auf die aktuelle Situation im Gesundheitssystem, die als verworren und unberechenbar erlebt wird.

Gleichzeitig haben die Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung deutlich verändert: Zu Beginn von Erkrankungen versuchen sich mittlerweile fast zwei Drittel der Bundesbürger (62%) zunächst mit rezeptfreien Medikamenten selbst zu helfen, 2003 waren dies "nur" etwas mehr als die Hälfte (55%).

Die seit Jahren steigende Tendenz zur Selbstmedikation geht einher mit einer rückläufigen Tendenz zum Arztbesuch und einer steigenden Bedeutung der Apothekerberatung: Nur noch weniger als jeder Dritte (30%) geht nach eigener Aussage unmittelbar zum Arzt, wenn er spürt, dass er krank wird (2003: 46%). Zwei Drittel (64%) der Bundesbürger lassen sich bei leichteren Erkrankungen von Apothekern beraten und verzichten stattdessen auf Arztbesuche (2003: 56%).

Der Jahresreport des "Health Care Monitoring 2006" kann über die psychonomics AG bestellt werden. Die psychonomics Gesundheitstypen sind seit Sommer 2006 auch über die Verbraucheranalyse (VA) zählbar.

Weitere Informationen zum Health Care Monitoring und zur psychonomics HealthCare Marktforschung unter:

http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vty00000e0000btn23a8
http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vt400000e0000bdel3a8

Kontakt: Anja Schweitzer (Leiterin psychonomics HealthCare) - anja.schweitzer@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221-42061-329.

     

    Kundenmonitor Assekuranz 2006: Pflegeversicherung - Markt der Zukunft?

    
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung steigt für den Einzelnen zukünftig auch das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden. Gleichzeitig ist die gesetzliche Pflegeversicherung bereits heute kaum mehr in der Lage, die Kosten insbesondere langfristiger Pflegebedürftigkeit abzudecken. Berichte über den "Pflegenotstand in Deutschland" tun ihr übriges: Die private Pflegeversicherung ist derzeit eines der am meisten diskutierten Themen der Assekuranz.

Bisher zeigen sich die Bundesbürger in ihrer Einschätzung der Notwendigkeit einer privaten Pflegevorsorge allerdings gespalten: 51 Prozent fühlen sich durch die gesetzliche Pflegeversicherung ausreichend abgesichert, 48 Prozent halten eine zusätzliche private Vorsorge grundsätzlich für wichtig. Fast drei Viertel der Deutschen sehen sich zum Thema gesetzliche Pflegeversicherung (Leistungsumfang/Lücken) bisher allerdings nur als "schlecht informiert" oder gänzlich "unwissend" an. 5 Prozent haben bereits eine private Pflegeversicherung abgeschlossen, weitere 4 Prozent können sich dies innerhalb der kommenden 12 Monate vorstellen.

Dies zeigt die aktuelle Teilstudie "Pflegeversicherung" des Kundenmonitor Assekuranz 2006. Über 2.500 Personen ab 14 Jahren wurden repräsentativ befragt. Insgesamt wurden folgende Kernthemen untersucht: Stand der Pflegevorsorge, Informationsstand, Problembewusstsein, Abschlussmotive für private Pflegeversicherung, Abschlussbereitschaft, Zahlungsbereitschaft, präferierte Leistungsbausteine; Assistance-Leistungen, optimale Ansprachezeitpunkte.

Die Teilstudie "Pflegeversicherung"" mit zahlreichen Hinweisen für Marketing und Vertrieb (u. a. mit differenzierter Auswertung nach Abschlussbereitschaft und den psychonomics Versicherungstypen) ist über psychonomics zu beziehen.

Weitere Schwerpunkte ("Highlights") des Kundenmonitor Assekuranz waren in diesem Jahr - neben den seit 1994 jährlich fortgeführten Kernmodulen (Versicherungstypologie, Produktbesitz, Abschlussbereitschaft, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung) - die Themen "Vertriebswege/Multi-Channel-Betreuung", "Direktmarketing", "Assistance-Leistungen".

Die Gesamtstudie "Kundenmonitor Assekuranz 2006" sowie die Teilstudien zu den "Highlights" sind über psychonomics erhältlich.

Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-328.

Studieninfo (pdf)

     

    Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb 2006

    
Der gebundene Versicherungsvertrieb steht vor großen Herausforderungen: Die verstärkte Zuwendung der Privatkunden zu alternativen Beratungs- und Verkaufspunkten, wie zu Banken, Geschäftsstellen, unabhängigen Vermittlern oder Direktanbietern belastet die Produktionszahlen der Ausschließlichkeit schwer. Im Branchenschnitt stellen derzeit drei Viertel aller Neuabschlüsse ein Cross-Selling im Bestand dar; lediglich ein Viertel (27%) aller Abschlüsse können die Versicherungsaußendienste noch bei Neukunden platzieren. Nur wenigen Vertrieben gelingen gesunde 35 Prozent der Abschlüsse bei Neukunden. Mehr denn je stehen die Versicherer vor der Aufgabe, Erfolgstreiber im gebundenen Außendienst zu identifizieren, neue Wege zum Kunden zu finden und eine effiziente Steuerung ihrer Vertriebsorganisationen aufzubauen. Neben "harten" Produktionszahlen gewinnen dabei "weiche" Informationen über die Service- und Beratungsqualitäten und die Neugeschäftsstrategien der Agenturen an Bedeutung.

Dies zeigt die aktuelle Studie "Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb 2006" von psychonomics in Kooperation mit der COMEMA AG und IBM Global Business Services. Schirmherr ist Prof. Dr. Fred Wagner vom Institut für Versicherungswissenschaften der Universität Leipzig. Zum vierten Mal wurden im Rahmen der größten vergleichenden Vertreterstudie in der Assekuranz rund 1.500 Versicherungsvertreter der 30 größten Außendienste in Deutschland befragt. Zentrale Ergebnisse wurden am 14. November - im Rahmen eines von IBM Global Business Services veranstalteten Executive Abends auf dem Petersberg - von Prof. Horst Müller-Peters (Vorstandsvorsitzender psychonomics) und Dr. Oliver Gaedeke (Senior Manager psychonomics) vor rund 20 Vorständen aus der Assekuranz präsentiert.

Vertiefungsschwerpunkte der Studie waren in diesem Jahr insbesondere die Themen "Agenturberatung" und "Kundenmailings". Dabei zeigt sich, dass es den Vermittlern oft an guter Agenturberatung und Vertriebsimpulsen fehlt:

Ein Drittel der Ausschließlichkeitsvertreter (32%) ist unzufrieden mit der Beratungsqualität. Ein Viertel (25%) der Agenturen hat zudem bisher noch keinerlei Beratung erhalten. Dabei hat gerade diese einen positiven Einfluss auf die Motivation der Vertreter und ihren Vertriebserfolg: hochwertige Vertriebsberatungen können im Schnitt 20 Prozent mehr Geschäft (nach Stückzahlen) realisieren.

70 Prozent der untersuchten Agenturen setzen Mailings zur Neukundengewinnung ein, wobei die Vertriebsaktionen etwa je zur Hälfte von den Agenturen bzw. dem Versicherer angestoßen werden. Die meisten Agenturen empfinden die Mailing-Aktionen ihrer Gesellschaften dabei als verbesserungswürdig. Kritisiert wird insbesondere der fehlende Vermittlereinfluss auf die Feinsteuerung der Vertriebsaktionen (Kundenselektion, Gestaltung, genauer Zeitpunkt etc.).

Die rund 200-seitige Studie "Erfolgsfaktoren im Ausschließlichkeitsvertrieb 2006" - inkl. Einzelanalysen der Versicherer und Vertiefungsthemen - kann über psychonomics bezogen werden: http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vue00000e0000b4mq3a8

Kontakt: Axel Stempel (Studienleiter psychonomics): axel.stempel@psychonomics.de - Tel. +49 (0)221 42061-327.

Ansprechpartnerin bei der COMEMA AG ist Frau Sandra Meyer: meyer@comema.de
Ansprechpartnerin bei IBM Global Business Services ist Frau Nicola Füllgraf: mailto:%20nicola.fuellgraf@de.ibm.com

Presse-Berichterstattung

     

    Gewerbekundenmonitor Assekuranz: Gestiegene Zufriedenheit der Firmenkunden

    
Der aktuelle "Gewerbekundenmonitor Assekuranz" - die seit 2004 jährlich von psychonomics durchgeführte Studie zum deutschen Gewerbekundenmarkt - zeigt, dass die Zufriedenheit von Geschäftskunden mit der Schadenregulierung der Versicherer im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen ist: Rund zwei Drittel aller Schadenregulierungen werden als "ausgezeichnet" oder "sehr gut" bewertet (64%; 2005: 55%). Lediglich in sieben Prozent der Fälle erfolgte die Regulierung nicht zur Zufriedenheit der Unternehmen. Die zunehmende Qualität der Regulierung kann für den gleichzeitigen Rückgang der Kündigungsbereitschaft als ursächlich angesehen werden.

Im Hinblick auf die wahrgenommene Komplexität der Gewerbekundenversicherungen ist die Mehrheit (57%) - und insbesondere kleinere Unternehmen - der Meinung, Gewerbekundenversicherungen seien, abgesehen von der Kfz-Versicherung, oft unnötig kompliziert. Zur Komplexitätsreduktion empfehlen zwei Drittel (63%) den Versicherern eine Vereinfachung der Vertragsgestaltung. Bündelverträge werden dabei offensichtlich eher als Ursache denn als Lösung des Problems gesehen: Die Hälfte der Befragten (48%) empfehlen, zur Vereinfachung der Produkte keine unübersichtlichen Bündelverträge zu verkaufen. Eine Reduktion der Anzahl an Einzelversicherungen wird hingegen nur von 15 Prozent der Befragten als Instrument zur Förderung der Verständlichkeit angesehen. Vor allem von kleineren Unternehmen wird zudem eine verbesserte Beratung gefordert.

In der aktuellen Ausgabe 2006 des "Gewerbekundenmonitor Assekuranz" wurden neben den Basismodulen (Gewerbekundentypologie, Produktbesitz und Marktanteile für 12 Sparten, Kauf- und Kündigungsabsichten, Kundenbindung und Kundenzufriedenheit, Vertriebswegenutzung etc.) die Highlight-Themen "Zukunft der Vertriebswege", "Schadenregulierung" "Cross-Selling/Vertragsbündelung" und "Produktkomplexität" untersucht. 1.800 Unternehmensverantwortliche für Versicherungsentscheidungen wurden befragt. Die Stichprobe war auf Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern eingegrenzt und wurde anhand der Betriebsgrößenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand: 30.6. 2005) nach fünf Betriebsgrößenklassen (1-5, 6-10, 11-20, 21-50, 51-100 Mitarbeiter) quotiert. Die Auswertung erfolgte differenziert nach soziodemographischen, gewerbekundentypologischen und unternehmensspezifischen Kriterien.

Der "Gewerbekundenmonitor Assekuranz 2006" kann ab sofort über psychonomics bezogen werden.

Kontakt: Christoph Müller (Studienleiter) - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 - 42061-328.

Ausführlicher Studiensteckbrief (pdf)

     

    Maklervertrieb: Optimismus für 2006

    
Zwei Drittel der Versicherungs- und Finanzmakler erwarten für das laufende Geschäftsjahr steigende Umsätze. Lediglich 13 Prozent der ungebundenen Vermittler gehen für 2006 von rückläufigen Absatzzahlen aus. Dies zeigt die im November erschienene Ausgabe III/2006 des vierteljährlichen "Makler-Absatzbarometer" von psychonomics.

Der allgemeine Absatz-Index lag im Privatkundengeschäft für das 3. Quartal 2006 bei plus 27 Indexpunkten (Vorquartal: +25; Wertbereich von minus 100 für stark abnehmend bis plus 100 für stark wachsend). Ein ähnlich positives Bild zeigt sich im Firmenkundengeschäft mit plus 31 Indexpunkten (Vorquartal: +27). "Renner" in der Leben/Renten-Sparte - die sich gegenüber dem Vorjahr auf einem deutlich reduzierten, gleichzeitig aber stabilisierten Niveau zeigt - sind vor allem die fondsgebundene Lebensversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Nachfrage nach (staatlich geförderten) Riester-Rentenversicherungen nimmt nach dem rasanten Boom 2005 im Maklergeschäft derzeit etwas ab. Die Nachfrage nach Kfz-Versicherungen ist zum Jahresende erwartbar angestiegen.

Als Vertiefungsthema des aktuellen "Makler-Absatzbarometer" wurde eine Media-Kurzanalyse durchgeführt. Hierbei ging es um die Frage, welche Fachmedien (Print- und Online-Magazine, Newsletter etc.) von den Maklern in welcher Frequenz gelesen werden und welche davon bevorzugte Entscheidungshilfen bei der Produktauswahl darstellen.

Das "Makler-Absatzbarometer" III/2006 - mit differenzierten Ergebnissen nach Sparten, Produkten, Regionen und der psychonomics Makler-Typologie sowie dem Thema "Mediennutzung von Maklern" - ist als Einzelstudie oder im Rahmen eines vergünstigten Jahresabos erhältlich. Für Versicherungsunternehmen besteht fortlaufend die Möglichkeit, im Makler-Absatzbarometer-Bus exklusive Zusatzfragen zu schalten. Das kommende "Makler-Absatzbarometer" IV/2006 erscheint im Januar 2007.

Ansprechpartnerin: Stefanie Gauert - stefanie.gauert@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-474.

Allgemeine Studieninfo (pdf)

     

    Studienankündigung: Finanzvertrieb im Kfz-Handel

    
psychonomics führt im Januar 2007 eine umfangreiche repräsentative Eigenstudie zu den Erwartungen von Kfz-Händlern an Finanzierungs- und Versicherungsprodukte sowie Serviceleistungen von Finanzdienstleistern durch. Hintergrund ist der stark wachsende Markt für Finanzierungs- und Versicherungsprodukte im Kfz-Handel. Die genaue Kenntnis der aktuellen Erwartungen und Trends ist für die Anbieter unerlässlich, um sich im Wettbewerb strategisch vorteilhaft zu positionieren und bedarfsgerechte Produkte und Services anzubieten.

Befragt werden die Kfz-Händler u. a. zu ihren Geschäftsanbindungen an verschiedene Finanzdienstleister, zur Zufriedenheit mit einzelnen Anbietern, zu ihren Produkterwartungen sowie zu ihrem Informations- und Beratungsverhalten. Die Studie wird ab Ende Februar 2007 über psychonomics erhältlich sein.

Kontakt: Dr. Michaela Brocke (Studienleiterin) - michaela.brocke@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-562.

Weitere Informationen zur Studie "Finanzvertrieb im Kfz-Handel" (pdf)

     

    Strategiekreis Marketing-Controlling für die Versicherungswirtschaft

    
Die Notwendigkeit einer monetären Erfolgsmessung von Investitionen in Marke und Vertrieb auf der einen, und einer markt- und zugleich wertorientierten Unternehmenssteuerung auf der anderen Seite hat dazu geführt, dass sich die Schnittstelle zwischen Marketing und Controlling zu einem der dynamischsten Forschungsfelder der Betriebswirtschaft entwickelt hat.

Zu diesem Thema versammelte sich am 27. November 2006 im Kölner Hotel Wasserturm - unter fachlicher Leitung von Prof. Horst Müller-Peters (Vorstandsvorsitzender psychonomics) und Prof. Dr. Fred Wagner (Universität Leipzig) - der "Strategiekreis Marketing-Controlling" zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung:

Im Kreise von zehn teilnehmenden Versicherern wurden zunächst die Potenziale des Ansatzes für die Versicherungswirtschaft diskutiert und als außerordentlich hoch beschrieben. Anschließend wurden Kernthemen für eine tiefer gehende gemeinsame Forschungsarbeit definiert: Schaffung einer einheitlichen "Währung" zur Messung von Marktreaktionen, Ableitung eines Bewertungsansatzes für Beziehungswerte (Kundenwerte, Bestandswerte, Werte von Vertriebseinheiten) und die Ableitung eines Prognosemodells zur Berechnung von Marktreaktionen als Basis für Maßnahmenplanung und Budgetierung in Marketing und Vertrieb. Schließlich wurde ein entsprechender Forschungszeitplan verabschiedet.

Das nächste Strategie-Treffen findet am 26. und 27. Februar 2007 statt (voraussichtlich wieder in Köln).

Versicherer, die an einer Teilnahme am Strategiekreis interessiert sind, wenden sich bitte an: Frau Sandra Meyer - meyer@comema.de - Tel.: +49 (0)341-355 90 357.

     

    Internationale Trendstudie zu Mobilfunk-Applikationen

    
psychonomics hat im Auftrag von Siemens Communications erneut eine internationale Mobilfunk-Trendstudie durchgeführt. Dazu wurden weltweit mehr als 4.200 Mobilfunk-Nutzer aus acht Ländern (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Österreich, Russland und USA) zu ihren Präferenzen und Erwartungen bezüglich verschiedener Mobilfunk-Applikationen befragt:

Auf Rang 1 der Anwendungs-"Hitliste" liegt derzeit das Laden von Musik auf mobile Endgeräte. Der Vorjahresrenner Mobile E-Mail wurde auf Platz 2 verdrängt, die Video-Telefonie belegt Platz 3. Weitere Trends sind Anwendungen für die Gruppenkommunikation, wie etwa wie Push-to-Talk (v. a. in den USA) und Instant Messaging (v. a. in Indien).

Studienleiter bei psychonomics: Sven Gockenbach - sven.gockenbach@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-374.

Siemens-Pressemitteilung zur Studie

     

    Patienten-Barometer 2006

    
Krankenhäuser stehen infolge des zunehmenden Wettbewerbdrucks im Gesundheitswesen vor der Herausforderung, ihre Leistungsqualität kontinuierlich zu optimieren. Nur so lässt sich die eigene Position im Krankenhausmarkt langfristig sichern. Zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses rückt dabei der Patient als Kunde des Krankenhauses: Die genaue Kenntnis seiner Bedürfnisse und Erwartungen, eine hohe Patientenzufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft sind hier die wesentlichen Erfolgsfaktoren.

Ziel des im Herbst 2006 von psychonomics erstmals durchgeführten "Patienten-Barometer" ist es daher, die Leistungsqualität von Krankenhäusern gezielt aus Patientensicht zu überprüfen, zu vergleichen (Benchmarks) und zentrale Stellschrauben für die Optimierung zu identifizieren. Bundesweit nahmen 33 Krankenhäuser teil. Kooperationspartner der Studie ist die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die 2002 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen wurde.
Einige Ergebnisse: 60 Prozent der Patienten beurteilen die Gesamtleistung der Krankenhäuser als "sehr gut" oder "ausgezeichnet"; lediglich drei Prozent zeigen sich explizit unzufrieden. Auch auf den zentralen Patientenbindungs-Dimensionen Treue (Wiederwahl) und Weiterempfehlung schneiden die untersuchten Krankenhäuser im Durchschnitt gut ab: Neun von zehn Patienten (89%) würden sich auch in Zukunft dort behandeln lassen, fast ebenso viele (86%) empfehlen das Krankenhaus Freunden und Bekannten weiter. Bei der Betrachtung der individuellen Ergebnisse einzelner Krankenhäuser zeigen sich allerdings erhebliche Unterschiede: Das "beste" Krankenhaus erhält von stolzen 81 Prozent der Patienten das Gesamturteil "sehr gut", das "schlechteste" hingegen nur von mageren 29 Prozent. Einfluss auf die Beurteilung nehmen neben den wahrgenommenen Leistungsqualitäten auch Faktoren, die sich zunächst einmal nicht vom Krankenhaus selbst beeinflussen lassen: Je schlechter die Patienten ihren eigenen Gesundheitszustand beschreiben, desto schlechter beurteilen sie auch das Krankenhaus. Beim Alter sieht der Trend umgekehrt aus: Je älter die Patienten sind, desto besser wird das Krankenhaus bewertet.

Derzeit ist geplant, das "Patienten-Barometer" als kontinuierliche Monitoring-Studie weiterzuführen. Damit soll zukünftig auch die Analyse von Entwicklungen im Zeitverlauf und die Evaluation von Optimierungsmaßnahmen ermöglicht werden.

Ansprechpartnerin: Dr. Nina Denk (Studienleiterin) - nina.denk@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-362.

     

    Neue Rollenanforderungen an Ärzte

    
Qualitative Untersuchungen von psychonomics zeigen, dass die Veränderungen im Gesundheitssystem nicht nur das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung, sondern auch das Rollenbild von Ärzten verändert haben. Endgültig vorbei die Zeiten, in denen "Halbgötter in Weiß" einem überwiegend passiven, versorgungsorientierten und uniformen "Patientengut" gegenüberstanden. Viele Patienten sind - gewollt oder gezwungenermaßen - in Fragen der Gesundheit in den letzten Jahren aktiver, unabhängiger und auch kritischer geworden. Letzteres zeigt sich etwa darin, dass nur noch jeder zweite Bundesbürger seinen Hausarzt uneingeschränkt positiv beurteilt.

Insbesondere die Hausärzte erleben sich - je nach spezieller Form der Bewältigung der Gesundheitsreformen durch die Patienten - in der Arzt-Patient-Beziehung heute oft in differenzierten Rollen wie "Gesundheitscoach", "Verzichtspädagoge", "Gesundheitsanwalt" oder "Umstellungsmoderator".

Im Vordergrund der ärztlichen Tätigkeit stehen dabei einmal mehr beratende, erzieherische, stellvertretende oder dienstleistungsorientierte Aspekte.

Ansprechpartner: Dirk Weller (Senior Projektmanager) - dirk.weller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-339.

Weitere Info zum Thema

     

    Launch von marktforschung.de

    
psychonomics hat im Oktober 2006 unter http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vv000000e0000bobl3a8 ein neues Marktforschungsportal ins Leben gerufen. Es bietet allen Marktforschungsinteressierten eine informative und interaktive Plattform - vom Studenten bis zum erfahrenen Projektmanager. Ziel ist es, das Branchenwissen zu bündeln und jederzeit abrufbar zu machen sowie den fachlichen Austausch zum Thema Marktforschung zu fördern.

Zentraler Bestandteil von marktforschung.de ist das umfangreiche Marktforschungslexikon, das über wichtige Begriffe, Inhalte und Methoden informiert und derzeit bereits mehr als 1.000 Einträge umfasst. Durch die "Wiki"-Funktionalität kann jeder Nutzer zu dessen Erweiterung und Aktualität beitragen: Bestehende Lexikoneinträge können bearbeitet und neue vorgeschlagen werden. Mittelfristig soll damit ein umfangreiches deutschsprachiges "Marktforschungs-Wikipedia" entstehen.

Ein weiterer Baustein ist das Marktforschungsforum, das (registrierten) Nutzern die Gelegenheit gibt, Fachthemen, methodische Fragen oder aktuelle Trends zu diskutieren. Darüber hinaus bietet marktforschung.de nützliche Links, Termine und vieles mehr. Für die Zukunft ist ein kontinuierlicher Ausbau der einzelnen Features geplant.

Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme und einen fruchtbaren fachlichen Austausch!

Partner von marktforschung.de ist das Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln, für weitere Kooperationen besteht Offenheit. Bei Interesse an einer Schaltung von Werbebannern sprechen Sie uns gerne an.

Ansprechpartner: Gerrit Seul (Projektmanagement) - gerrit.seul@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-547.

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    PSD-Banken erhalten SITECOCKPIT® Gütesiegel

    
Im Rahmen des "Sitecockpit® Bus für Banken und Sparkassen" ermittelt psychonomics seit 2004 regelmäßig die Zufriedenheit der Kunden mit der Qualität und Attraktivität der Websites von Finanzdienstleistern. In der letzten Ausgabe des Gemeinschaftsprojekts wurden insgesamt sieben Websites mit dem Websitetest Sitecockpit® onsite im Wettbewerbsumfeld getestet.

Gesamtergebnis: Im Branchendurchschnitt bewerteten 36 Prozent der Online-Kunden die Internetauftritte der teilnehmenden Banken und Sparkassen insgesamt mit "sehr gut" oder "ausgezeichnet". In der Einzelbewertung der zentralen Funktionen und Qualitätsdimensionen zeigten sich zwischen den Instituten erhebliche Unterschiede. Im Gesamturteil deutlich besser als der Branchendurchschnitt schnitten die Websites der Regional-Institute RheinNeckarSaar und Berlin-Brandenburg der PSD-Banken ab. Sie wurden von den Nutzern zu 54 Prozent als "sehr gut" oder "ausgezeichnet" beurteilt. Auch im Speziellen konnten die Webseiten u. a. durch die klare, übersichtliche Information über Preise und Konditionen sowie durch ihre Interaktionsmöglichkeiten überzeugen. Die PSD-Bankengruppe erhielt von psychonomics kürzlich das Sitecockpit® Gütesiegel "Ausgezeichnete Website".

Der aktuelle Sitecockpit® Bus 2006/2007 befindet sich derzeit mit sieben teilnehmenden Banken und Sparkassen im Feld.

Ansprechpartner für den Einsatz von Sitecockpit® Websitetests: Holger Geißler (Senior Manager) - holger.geissler@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-344.

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    "bAV Report 2006": Interesse an betrieblicher Altersvorsorge stagniert

    
Ein Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland (34%) ist derzeit an einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) interessiert; 2005 waren es 37 Prozent. Erstmals seit 2003 stagniert damit das Interesse der Arbeitnehmer an der bAV. Eine rückläufige Tendenz zeichnet sich aber nicht ab: Nach wie vor kann sich etwa jeder zehnte Arbeitnehmer (11%) den Abschluss eines bAV-Vertrages in den kommenden 12 Monaten vorstellen (2005: 10%). Rund 16 Prozent besitzen nach eigenen Angaben bereits eine betriebliche Altersvorsorge. Das größte Abschluss-Interesse zeigen jüngere Arbeitnehmer im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Dies zeigt der aktuelle psychonomics "bAV-Report 2006". Die Studie untersucht seit 2002 regelmäßig die Entwicklungen auf dem bAV-Markt aus Sicht von Unternehmen, Arbeitnehmern und Maklern.

Weitere Ergebnisse: Ähnlich wie im Vorjahr fühlt sich bisher nur ein gutes Drittel der Arbeitnehmer (36%) von den Unternehmen ausreichend über Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge informiert. Offensichtlich scheint es immer noch nicht gelungen, das erklärungsbedürftige Produkt "bAV" nachhaltig zu kommunizieren. Dies aber ist genau der Schlüssel zur Förderung der Abschlussbereitschaft und auch dem Abbau von Vorurteilen bezüglich der Risiken. Denn: Gut informierte Arbeitnehmer sind deutlich stärker am Abschluss einer bAV interessiert und zudem überzeugter von der Sicherheit des Produktes als solche, die nur unzureichend informiert sind.

70 Prozent der Arbeitnehmer sind gegenüber so genannten "Zeitwertkonten" (als ergänzender, kapitalbildender Form der betrieblichen Altersvorsorge) grundsätzlich positiv eingestellt. Je nach Ausgestaltung werden hier z. B. Überstunden, Resturlaub oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld einbezahlt. 15 Prozent der Arbeitnehmer geben an, dass ihr Arbeitgeber bereits solche Modelle anbietet, 9 Prozent nehmen diese derzeit bereits in Anspruch.

Die komplette, ca. 200-seitige Studie "bAV-Report 2006" mit den Ergebnissen aus Arbeitnehmer-, Unternehmens- und Maklerbefragung kann ab Ende Dezember über psychonomics bezogen werden.

Kontakt: Ronald Wolter - ronald.wolter@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-479.

     

    psychonomics Studienprogramm 2006

    
Neben kundenexklusiven Studien führt psychonomics regelmäßig eine Reihe frei zugänglicher Marktstudien durch. Eine Übersicht über das aktuelle Studienprogramm 2006 finden Sie zum Download (pdf) unter: http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vvm00000e0000063y3a8

     

    ORGANISATIONSFORSCHUNG

    


     

    "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" mit Rekordbeteiligung

    
Vor dem Hintergrund eines für den Arbeitsmarkt immer häufiger prognostizierten "war for talents" nimmt auch das Interesse am Great Place to Work® Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber" weiter zu: mit einer neuen Rekordbeteiligung von 198 großen, mittleren und kleineren Unternehmen wurde der aktuelle Wettbewerb um eine Platzierung auf der 50 Beste-Liste "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" beendet. Knapp 200 Unternehmen (darunter über 100 Erstteilnehmer) nahmen in diesem Jahr an der national und international größten Studie zur Untersuchung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität teil. Anmeldeschluss war der 10. Oktober. Nach Abschluss aller Mitarbeiterbefragungen und Personalkultur-Audits läuft derzeit die spannende Auswertungsphase.

Die 50 besten Arbeitgeber Deutschlands werden am 13. Februar 2007 in Berlin im Hotel Adlon ausgezeichnet und am 15. Februar im Wirtschaftsmagazin "Capital" veröffentlicht. Die Wettbewerbssieger qualifizieren sich darüber hinaus für den europäischen Great Place to Work® Gesamtwettbewerb "Beste Arbeitgeber in Europa 2007", dessen Sieger im Frühjahr 2007 prämiert werden.

Die Teilnahme am Great Place to Work® Wettbewerb bietet Unternehmen jährlich die Möglichkeit, ihre Arbeitsplatzqualität im nationalen und internationalen Maßstab zu vergleichen und zu optimieren. Unternehmen, die sich nicht auf der Liste der besten Arbeitgeber platzieren können, bleiben der Wettbewerbsphilosophie entsprechend anonym und erhalten wie alle Teilnehmer differenzierte Analysen und Benchmarks als Grundlage zur Entwicklung ihrer Arbeitsplatzkultur. Kooperationspartner des von psychonomics als Repräsentant des Great Place to Work® Institute Deutschland durchgeführten Wettbewerbs sind die "Initiative Neue Qualität der Arbeit" (INQA) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, das Wirtschaftsmagazin "Capital" und die Asstel Versicherungsgruppe als Hauptsponsor. Seit einem Jahr wird der Wettbewerb zusätzlich durch den Seminarveranstalter "Management Circle" und die Online-Jobbörse "StepStone" unterstützt. Great Place to Work® Wettbewerbe finden seit 1998 jährlich in den USA ("100 Best Companies to Work for") und seit 2002 in derzeit 15 europäischen Ländern statt.

Anmeldungen zum kommenden Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2008" sind ab Februar 2007 möglich.

Kontakt: Frank Hauser (Leiter Great Place to Work® Institute Deutschland, c/o psychonomics AG) - info@greatplacetowork.de - Tel.: +49 (0)221-42061-0.

http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vvq00000e0000bpho3a8

     

    Neuer Wettbewerb: "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2007"

    
Im Rahmen des Great Place to Work® Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" wurde in diesem Jahr von psychonomics erstmals der Branchenwettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen" durchgeführt. Trotz des schwierigen politischen Umfelds nahmen 51 öffentliche und private Einrichtungen an der vergleichenden Studie zur Untersuchung der Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen teil. Teilnahmeberechtigt waren Organisationen mit Schwerpunkttätigkeit in der Pflege kranker, alter und behinderter Menschen. Derzeit laufen die Auswertungen der Great Place to Work® Mitarbeiterbefragungen und Personalkultur-Audits. Die Prämierung der Top-Arbeitgeber im Gesundheitswesen findet am 31. Januar 2007 in Berlin statt; veröffentlicht werden diese am 1. Februar im Magazin "Stern".

Initiativpartner von "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen" ist der Themeninitiativkreis "Gesund Pflegen" der Initiative Neue Qualität der Arbeit (www.inqa.de). Weitere Kooperationspartner sind die Gothaer Krankenversicherung AG und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Anmeldungen zum Wettbewerb "Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2008" sind ab Februar 2007 möglich.

Kontakt: Frank Hauser (Leiter Great Place to Work® Institute Deutschland c/o psychonomics AG) - info@greatplacetowork.de - Tel.: +49 (0)221-42061-0.

Initiative Neue Qualität der Arbeit

     

    PARTNER-NEWS

    


     

    ServiceRating prämiert "Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister"

    
Auf großes Interesse stößt derzeit der offene Wettbewerb "Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2007", der psychonomics-Tochter ServiceRating GmbH in Kooperation mit der Universität St. Gallen, Steria Mummert Consulting und dem Handelsblatt als Medienpartner. Zahlreiche Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen versuchen im Rahmen des Wettbewerbes den Nachweis anzutreten, dass "Kundenorientierung" nicht nur auf ihrer Fahne steht, sondern tatsächlich nach Innen und Außen gelebt wird. Auf Basis von Kunden- und Managementbefragung werden individuelle Analysen und Benchmarks erstellt. Die Auszeichnung der Gewinner wird voraussichtlich im Mai 2007 stattfinden. Die Top-Service-Unternehmen profitieren unter anderem von der späteren Berichterstattung im Handelsblatt.

Darüber hinaus hat die ServiceRating GmbH weitere Ratings zur Servicequalität abgeschlossen und veröffentlicht. Besonders zu erwähnen ist hier das erste Testurteil zum Maklerservice: Der Maklerversicherer Janitos hat sich dem Prüfverfahren erfolgreich unterzogen und kann sich mit dem Gesamttesturteil "sehr gut" und einer Auszeichnung mit vier ServiceRating-Kronen auf dem Markt nun bestens positionieren.

Parallel veröffentlicht ServiceRating regelmäßig branchenbezogene Verbraucherstudien mit dem Themenschwerpunkt Servicequalität. In diesem Jahr wurden Studien zur Qualität des Kundenservice in Baumärkten, Modegeschäften, im Lebensmitteleinzelhandel sowie jüngst im Elektrofachhandel erstellt. In Kürze folgen Ergebnisse zur Servicequalität im Drogerie-Fachhandel. Die Branchen-Studien können in gebundener Ausgabe im Internet unter www.servicerating.de (Rubrik "Studien") oder einfach per E-Mail: info@servicerating.de zum Preis von 490 Euro bestellt werden.

Insgesamt sieht die ServiceRating GmbH ihrem kommenden dritten Geschäftsjahr mit Optimismus und voller Tatendrang entgegen.

Weitere Informationen: Dr. Claus Dethloff - dethloff@servicerating.de - Tel.: +49 (0)221 1688 288-20.

     

    Comema AG: Branchenmonitor Haftpflichtversicherung

    
Haftpflichtversicherungen zählen zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt und sollen die finanziellen Folgen decken, die sich aus der gesetzlichen Pflicht zur Zahlung von Entschädigungen für Schäden am Eigentum oder der Gesundheit von Dritten ergeben. Derzeit muss sich die Branche auf neue Gegebenheiten einstellen: Veränderte wirtschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen (beispielsweise AHB-Reform, VVG-Reform sowie Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie in deutsches Recht) wie auch Tendenzen zu immer höheren Schadenzahlungen führen zu einem erheblichem Kostendruck sowohl auf der Schadenseite als auch im Betrieb der Haftpflichtversicherung. Zudem herrscht im Markt inzwischen ein erheblicher Wettbewerbsdruck, der sich nicht zuletzt in einem Prämienverfall niederschlägt. Hinzu kommt, dass früher weitgehend standardisierte Haftpflichtversicherungsprodukte heute in vielen Differenzierungen angeboten werden, was für den Verbraucher zunehmend zu Intransparenz führt.

Vor diesem Hintergrund hat die Leipziger COMEMA AG in ihrem "Branchenmonitor Haftpflichtversicherung" die Entwicklung auf dem Haftpflichtversicherungsmarkt genauer untersucht: 40 Versicherungsunternehmen wurden - mit Fokus auf die private Haftpflichtversicherung - über den Zeitraum von 2001 bis 2005 miteinander verglichen und in einem Ranking (2005) gegenübergestellt. Bei der Analyse lag neben den Jahresabschlusskennzahlen besonderes Augenmerk auch auf Erkenntnissen und Ergebnissen der Marktforschung und speziell auf dem Einbezug der Kundensicht. Die Integration von "harten" und "weichen" Daten ermöglicht es, fundierte Antworten auf Fragen zur Marktentwicklung, zur Kundenstruktur sowie zu relevanten Einflussgrößen auf den Unternehmenserfolg zu geben.

Einige Befunde: Das Ergebnis vor Veränderung der Schwankungs- und ähnlicher Rückstellungen über den gesamten Fünfjahreszeitraum fällt bei mehr als der Hälfte der untersuchten Versicherer positiv aus. 2005 konnten 26 der 40 untersuchten Unternehmen einen versicherungstechnischen Gewinn im Haftpflicht-Zweig erwirtschaften. Damit ist die Haftpflichtversicherung neben der Unfallversicherung einer der wenigen Zweige, der in schwierigen Zeiten noch Gewinne erzielt. Auch bei der Betrachtung der Kundenzufriedenheit ergibt sich ein überwiegend positives Bild: Durchschnittlich bewertet jeder zweite Kunde (49%) seinen Haftpflichtversicherer mit "sehr gut" oder "ausgezeichnet". Allerdings zeigen sich große Unterschiede: der Anteil der besonders zufriedenen Kunden schwankt je nach Versicherer zwischen 38 und 63 Prozent. Ausdrücklich negative Beurteilungen kommen jedoch nur selten vor.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Fast zwei von drei Haftpflicht-Kunden geben an, dass sie zukünftig ("bestimmt" oder "wahrscheinlich") auch weitere Angebote ihres Haftpflichtversicherers in Anspruch nehmen würden. Dies deutet auf ein hohes Cross-Selling-Potenzial hin, das von einigen Haftpflichtversicherern bisher noch nicht ausreichend genutzt wurde.

Die Studie "Branchenmonitor Haftpflichtversicherung" kann - ebenso wie der "Branchenmonitor Wohngebäudeversicherung" und der "Branchenmonitor Unfallversicherung" - über die COMEMA AG bezogen werden. Ansprechpartner ist Frau Sandra Meyer - meyer@comema.de - Tel.: +49 (0)341 - 355 90 357.

     

    METHODEN UND KONZEPTE

    


     

    AD.RACER: Turbo-Test für Werbewirkung

    
Die Untersuchung der Wirksamkeit geplanter oder laufender Werbe- und Anzeigenkampagnen steht in der Praxis nicht selten vor einem Dilemma: Angesichts kurzfristig zu treffender Entscheidungen und/oder knapper Budgets erscheint der Einsatz vorhandener Forschungsinstrumente als entweder zeitlich zu aufwändig oder zu teuer. Als Lösung für die besonders zeit- und/oder budgetkritische Anzeigentestung hat psychonomics jetzt den "AD.RACER" entwickelt. Die wissenschaftliche Fundierung und der hohe Standardisierungsgrad des Analyseinstruments ermöglichen die gleichermaßen zuverlässige wie zeitnahe und effiziente Testung von Anzeigen. Bereits zwei Werktage nach der Auftragserteilung liegen die Testergebnisse vor. Die Testdurchführung erfolgt im psychonomics Online-Panel.

Beantwortet werden mit dem AD.RACER folgende Kernfragen:

1.Welche Aufmerksamkeits- und Erinnerungsstärke erreicht die Anzeige im Wettbewerbsumfeld? (Folder-Test, Recall/Recognition von Marke und Produkt)
2.Welche psychologische Wirkkraft zeigt sich auf der kognitiven, emotionalen und handlungsinduzierenden Ebene? (Messung anhand validierter Item-Batterie)
3.Zahlt die Anzeige auf die zentralen Markenwerte ein? (Image-Prä-Post-Messung)
4.Welches Anzeigen- bzw. Kampagnen-Konzept ist das tragfähigste? (interne und externe Benchmarks)

Entwickelt wurde der AD.RACER auf Basis der umfangreichen Erfahrungen von psychonomics in der Branding- und Werbewirkungsforschung sowie auf Grundlage umfassenderer Instrumente zur Werbewirkungsanalyse (wie etwa dem AD.PROFILER), die sich stärker für komplexere Fragestellungen, "schwierige" Zielgruppen und individualisierte Untersuchungsdesigns eignen.

Ansprechpartnerin: Jutta Rothmund (Senior Projektmanagerin) - jutta.rothmund@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-358.

Weitere Informationen zum AD.RACER

     

    CALL.CHECK: Integriertes Qualitätsmanagement für Call-Center

    
Die Betreuung von Kunden über Call Center gewinnt in Massenmärkten weiter an Bedeutung. Konsequenz: Die Erfahrungen der Kunden über diesen Kontaktweg wirken sich - oft noch unkontrolliert - ganz unmittelbar auf die Kundenbindung und das Image des Unternehmens aus. Daher ist ein erstklassiges Qualitätsmanagement von Call Centern erforderlich, um sich bei oft kaum mehr unterscheidbaren Preis- und Produktklassen mit einer überzeugenden Servicequalität spürbar von der Konkurrenz abzuheben. Gleichzeitig spielen Call Center - fundiert eingesetzt - eine wichtige Rolle für Kundenbindungsmaßnahmen, Cross-Selling und Neukundengewinnung.

Zur Messung der Qualität im Call Center setzt psychonomics innerhalb seines integrierten "Call.Check"-Ansatzes verschiedene leistungsstarke Verfahren, wie Mystery Calling, Silent-Monitoring und Kundenzufriedenheitsbefragungen ein, um den elementaren Qualitätsdimensionen "Mitarbeiter" (Kundenorientierung, Freundlichkeit, fachliche Kompetenz etc.), "Prozess" (Zuverlässigkeit, Schnelligkeit der Bearbeitung etc.) und "Erreichbarkeit" (Wartezeit, Weiterverbindungen etc.) gerecht zu werden:

Silent Monitorings bieten dabei den zentralen Vorteil, ein unmittelbares Abbild der Realität im Call Center zu liefern (Inbound und Outbound). Sie weisen eine hohe Objektivität auf und finden dadurch hohe Akzeptanz.

Mystery Callings bieten unter Einsatz von "Call-Szenarien" die Möglichkeit zur gezielten Überprüfung konkreter und komplexer Prozesse (wie etwa auch "critical incidents") und können differenzierte Aussagen zu Details machen.

Kundenzufriedenheitsuntersuchungen analysieren die subjektive Wahrnehmung der Kunden, Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle (etwa nach Schulungsmaßnahmen) und Identifikation von Kundenbindungstreibern, sowie nicht zuletzt eine gezielte Stärken-Schwächen-Analyse im Benchmark-Vergleich.

Bereits die Kombination der methodischen Stärken zweier der genannten Prüfverfahren ergibt ein genaueres Bild der Leistungsqualität von Call Centern, als es mit einer einzelnen Methode gewonnen werden kann (die sich weniger für ein umfassendes Qualitätsmanagement als für umgrenzte Fragestellungen eignet). Insgesamt erscheint zudem wesentlich, dass das Qualitätsmanagement von Call Centern als zentraler Beziehungs- und Kommunikationsschnittstelle von Unternehmen zu ihren Kunden in Zukunft noch stärker in den Fokus rückt - und Call Center nicht vornehmlich als günstige Alternative zu anderen Kontaktwegen begriffen werden.

Ansprechpartner für das Thema Qualitätsmanagement in Call Centern: Kerstin Müller-Sinik - kerstin.mueller-sinik@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-357.

     

    Conjoint-Analyse für Sterneköche - Teil IV

    
In der letzten Ausgabe des psychonomics Newsletters wurde in unserer Kochrezept-Serie zu den wichtigsten Aspekten und Zutaten von Conjoint-Analysen in der Produktentwicklung das Thema "Bandbreiteneffekte" behandelt. Heute steht der "Attributstufeneffekt" auf der Speisekarte:

Der Attributstufeneffekt - auch als "number of levels effect" bekannt - beschreibt das Phänomen, dass bei Hinzufügen einer Merkmalsausprägung (Attributstufe) die Entscheidungsrelevanz dieses Merkmals innerhalb eines Merkmalsgefüges zunimmt, auch wenn sich die Bandbreite der Ausprägungen nicht verändert. Der Effekt sei anhand eines kulinarischen Beispiels verdeutlicht: Ein Restaurantgast möchte gerne ein Steak bestellen. Angeboten werden verschiedene Größen, Fleischarten und Beilagen. Werden dem Gast Steaks in den Größen 150g, 175g, 200g und 250g zur Auswahl gestellt, so weist er (zumeist unbewusst) bei seiner Entscheidung dem Merkmal "Steakgröße" gegenüber den anderen Merkmalen "Fleischart" und "Beilage" eine höhere Relevanz zu, als wenn er lediglich zwischen einem 150g-Steak und einem 250g-Steak hätte wählen können. Die Bandbreite des Größen-Angebots hat sich nicht verändert, die größere Anzahl an Merkmalsstufen führt aber zu einer Fokussierung der Aufmerksamkeit.

Um ungewünschte Attributstufeneffekte bei der Konzeption einer Conjoint-Analyse zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, die Anzahl der Attributstufen bei den verschiedenen Merkmalen gleich zu halten. Auch bei der methodischen Kombination mit einer direkten Nutzenschätzung (wie z. B. ACA) tritt der Attributstufeneffekt weniger stark zum Vorschein.

Im "Kochrezept V" des kommenden Newsletters wird erläutert, wie sich "Decken- und Bodeneffekte" beim Einsatz kontinuierlicher Skalen auswirken und wie ihnen entgegengewirkt werden kann.

Kontakt für weitere Informationen zum Einsatz von Conjoint-Analysen:
Sabine Pützfeld - sabine.puetzfeld@psychonomics.de - Tel: +49 (0)221 42061-577.

     

    Erfolgreiche Produktentwicklung in der Assekuranz mittels Conjoint-Analysen

    
Die Vielfalt der Produkte im Versicherungsmarkt hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Innovative Produktkonzepte, die sich möglichst nah an unterschiedlichen Zielgruppen und spezifischen Kundenwünschen zu orientieren versuchen (Schadenregulierung per Naturalrestitution, Integration von Assistance-Leistungen etc.), drängen auf den Markt. Die Versicherer wollen so ihre Produkte gegenüber der Konkurrenz differenzieren und Marktanteile sichern bzw. erobern. Vorbei also die Zeiten "langweiliger" und für die Kunden kaum noch unterscheidbare Versicherungsprodukte? Tatsache ist jedoch auch, dass zahlreiche Produktneuentwicklungen nach kurzer Zeit "floppen", da sie an den Kundenerwartungen vorbei entwickelt wurden.

Für die erfolgreiche Entwicklung attraktiver Versicherungsprodukte ist daher eine präzise frühzeitige Analyse von Produktpräferenzen und Zahlungsbereitschaften erforderlich. Nur so können Marktpotenziale und Markterfolgschancen zuverlässig abgeschätzt werden. Conjoint-Analysen stellen ein bewährtes Verfahren dar, um entlang von Kundenpräferenzen eine gezielt abgestimmte Kombination aus Leistungen und Tarifen zu entwickeln. Im Fachbeitrag "Conjoint-Analyse für Versicherer" im "Managementkompass Preisstrategien" (herausgegeben von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut) wird unter Beteiligung der psychonomics Conjoint-Spezialistin Dr. Michaela Brocke aufgezeigt, wie Versicherer den unterschiedlichen Anforderungen erfolgreicher Produktentwicklung durch gezielten Einsatz der Conjoint-Analyse gerecht werden können. Der "Managementkompass Preisstrategien" kann über Steria Mummert Consulting oder das F.A.Z.-Institut bestellt werden.

Kontakt: Dr. Michaela Brocke - michaela.brocke@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-562.

     

    PSYCHONOMICS INTERN

    


     

    Erfolgreiche Geschäftsentwicklung 2006

    
Die positive Geschäftsentwicklung der psychonomics AG im ersten Halbjahr 2006 hat sich auch in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt. Der voraussichtliche Jahresumsatz wird mit 13,7 Millionen Euro mehr als 20 Prozent über dem Vorjahr liegen.

Neben der Versicherungs- und Finanzmarktforschung entwickelten sich die HealthCare Marktforschung, die Handels- und & Konsumforschung sowie die Medienforschung besonders positiv. Themenseitige Erfolgstreiber waren insbesondere Untersuchungen zum Kundenverhalten (Marktsegmentierung, Beziehungsmanagement / Beziehungsmarketing, Qualitätsmanagement etc.) sowie die Organisationsforschung (v. a. Mitarbeiterbefragungen). Weiterhin erfreulich entwickelte sich zudem die psychonomics-Niederlassung in Wien sowie das 2005 gemeinsam mit der Rating-Gesellschaft Assekurata gegründete Tochterunternehmen ServiceRating.

Die gute Geschäftsentwicklung ermöglichte auch in diesem Jahr die Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze. Derzeit beschäftigt psychonomics rund 100 Mitarbeiter.

Für das Vertrauen unserer Kunden und Partner sowie das große Engagement unserer Mitarbeiter möchten wir uns sehr herzlich bedanken. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

     

    psychonomics Neukunden

    
Als Neukunden aus den vergangenen Monaten begrüßt psychonomics in Deutschland die Unternehmen: arena tv, ART ESTATE Funds GmbH, Deutsche BKK, Mecklenburgische Versicherungsgruppe, Schwab Versand, Stadtsparkasse Düsseldorf, Ströer Out-of-Home Media AG, Value Retail Management Germany, WDR und weitere. Neukunden von psychonomics in Österreich sind: Austro Control, C&A, Katholische Jugend Österreich, Novartis, NP Druck, Reed Messe, Vinzenz Gruppe und weitere. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit.

     

    Personalia-News

    
* Jutta Rothmund (41) ist zum 1. September zur Senior Projektmanagerin benannt worden. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich Werbewirkungsforschung und Produkttests. Bevor sie im Jahr 2000 zu psychonomics kam, war die Diplom-Psychologin wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem medienpsychologischen DFG-Projekt an der Universität zu Köln sowie als Projektmitarbeiterin für verschiedene Marktforschungsinstitute beschäftigt.

* Christoph Müller (38) ist zum 1. Oktober 2006 zum Senior Projektmanager benannt worden. Der Diplom-Kaufmann ist bereits seit 1997 für psychonomics tätig. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Versicherungsmarktforschung (Kundenmonitor Assekuranz, Gewerbekundenmonitor Assekuranz, bAV-Report, Rechtsschutz-Tracking etc.).

* Dr. Frauke Bastians (33) ist seit Oktober 2006 als Projektmanagerin für psychonomics im Bereich von Human Resources Projekten tätig. Studiert hat die Diplom-Psychologin an den Universitäten Osnabrück und Loughborough (UK). Anschließend promovierte sie am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Ihre bisherigen berufliche Erfahrungen umfassen Tätigkeiten in einer Personalberatung, im HR-Stab eines internationalen IT/TK-Konzerns sowie Fortbildungs- und Beratungsprojekte für Personalverantwortliche im Öffentlichen Dienst.

* Christian Kohlbach (31) verstärkt seit Oktober 2006 als Projektmanager die stark wachsende HealthCare Marktforschung von psychonomics. Nach dem Soziologie-Studium mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung und Organisationssoziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München war Herr Kohlbach zuvor mehrere Jahre für die CAM International GmbH in München im Rahmen internationaler Marktforschungsprojekte für pharmazeutische Hersteller tätig. Zu den Spezialgebieten des Pharma-Marktforschers zählen Kundenzufriedenheitsanalysen im B2B-Sektor, Ärzte- und Außendienstbefragungen sowie Image- und Werbemittelanalysen.

* Elvira Petsch (29) ist seit Oktober 2006 als Junior Projektmanagerin für psychonomics Österreich tätig. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Bereich Kundenzufriedenheitsforschung und Werbewirkungsforschung. Frau Petsch hat Psychologie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie an der Universität Wien studiert. Zuvor war sie bei einem Schulungsträger im Produktmanagement und bei einer Unternehmensberatung in den Bereichen Innovationen und e-Commerce beschäftigt.

* Wiebke Erprath (27) ist seit August 2006 als Junior Projektmanagerin für psychonomics tätig. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der qualitativen Marktforschung für die Bereiche Handel, Konsum und Medien. Frau Erprath hat Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Handel und Sozialpsychologie an der Universität Trier studiert. Zuvor war sie bei großen Handelsunternehmen in den Bereichen Sales, Network Communication und als Management-Trainee beschäftigt.

* Eva Hammächer (30) ist seit August 2006 als Vorstandsassistentin für psychonomics tätig. Zuvor war sie in verschiedenen Kommunikationsagenturen als Junior Beraterin im Projektmanagement beschäftigt. Frau Hammächer hat Politikwissenschaft, Germanistik und Anglistik an der Universität Köln studiert.

* Anne Wrede (34) ist im November 2006 zur Projektmanagerin benannt worden. Schwerpunktmäßig arbeitet sie in den Bereichen B2B-Marktfoschung, Kundenzufriedenheit sowie Qualitätsmanagement. Frau Wrede studierte Soziologie an der Philipps-Universität Marburg und der Universität zu Köln und ist bereits seit 2001 für psychonomics tätig.

* Sabine Pützfeld (30) ist im November 2006 zur Projektmanagerin benannt worden. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte bei psychonomics liegen in den Bereichen Produkttests (insbesondere Conjoint-Analysen) und Produktpotenzialschätzungen. Bevor sie 2004 als Junior Projektmanagerin zu psychonomics kam, hat sie an der Universität Siegen Betriebswirtschaftslehre studiert.

* Frank Keimer (38) ist seit November 2006 für psychonomics als Technischer Projektmanager im Bereich Online-Programmierung tätig. Nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker in Aachen war Herr Keimer zuvor u. a. für Dialego tätig. Bis 2000 arbeitete er als Prüfstands-Entwickler bei der RWTH Aachen im Fachbereich Maschinenbau. Zu den Spezialgebieten von Herrn Keimer zählen insbesondere die Umsetzung komplexer Onlinebefragungen, die technische Beratung sowie die technische Betreuung des Makler.Online Panels.

* Daniela Gunkel (35), vormals Jochlik, Senior Projektmanagerin bei psychonomics, hat im September 2006 geheiratet. Wir wünschen ihr und ihrem Mann für die gemeinsame Zukunft alles Gute.

* Martina Ludewig (33), vormals Schieferdecker, hat nach beendeter Elternzeit im November 2006 ihre Tätigkeit als Vorstandsreferentin bei psychonomics wieder aufgenommen. Zudem hat sie kürzlich geheiratet. Wir gratulieren und wünschen der Familie für die Zukunft alles Gute.

     

    VERANSTALTUNGEN - VORTRÄGE - SEMINARE

    


     

    Seminar: "Join Conjoint" 2007

    
Aufgrund der großen Nachfrage findet am 1. Februar 2007 bei psychonomics in Köln von 14:00 bis 18:00 Uhr erneut das Einführungsseminar "Join Conjoint! - Der Beginn einer marktforscherischen Leidenschaft" statt. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern einen praxisorientierten Einblick in die Conjoint-Analyse zu geben und fundiertes methodisches Wissen über die Vorgehensweise, statistische Grundlagen und die Interpretation der Ergebnisse zu vermitteln. Referenten sind die psychonomics Mitarbeiterinnen Dr. Michaela Brocke, die an der Universität Münster zum Thema Conjoint-Analyse promoviert und gelehrt hat, sowie Sabine Pützfeld, Projektleiterin für Conjoint-Studien. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 140 Euro.

Kontakt und Anmeldung: Dr. Michaela Brocke - michaela.brocke@psychonomics.de - Tel.: +49(0)221 42061-562.

     

    Prämierungveranstaltung "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007"

    
Am 13. Februar 2007 werden in Berlin in Anwesenheit von Vizekanzler Franz Müntefering die Gewinner des Wettbewerbs "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2007" vom Great Place to Work® Institute Deutschland / psychonomics AG in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin "Capital" ausgezeichnet.

     

    VERMISCHTES

    


     

    Glossar der Markt- und Marketingforschung - Heute: Beziehungsmarketing

    
Was versteht man eigentlich unter Beziehungsmarketing?

Zentrales Element des Beziehungsmarketing ist die Fokussierung auf die Etablierung langfristig profitabler Kundenbeziehungen - im Gegensatz zu kurzfristig transaktionsorientierten Marketingansätzen. Das Beziehungsmarketing - auch Beziehungsmanagement oder Relationship Marketing genannt - ist an sich kein neuer Marketingansatz, wird aber heute in einem umfassenderen Sinne als Konzept für die Führung von Unternehmen insbesondere in stagnierenden (bzw. nur schwach wachsenden) und damit besonders wettbewerbsintensiven Märkten verstanden. Die Gewinnung neuer Kunden ist hier in der Regel deutlich kostenintensiver als eine Geschäftsexpansion mit Bestandskunden. Beziehungsmarketing im erweiterten Sinne geht auch über die reinen Kundenbeziehungen hinaus und umfasst grundsätzlich alle relevanten Außenbeziehungen eines Unternehmens zu "Stakeholdern" (Lieferanten, Vertriebspartner, Konkurrenten, Öffentlichkeit etc.). Kurz: Beziehungsmarketing ist die "aufeinander abgestimmte Gesamtheit der Grundsätze, Leitbilder und Einzelmaßnahmen zur langfristig zielgerichteten Selektion, Anbahnung, Steuerung und Kontrolle von Geschäftsbeziehungen" (Diller).

Zu den vielfältigen Erscheinungsformen des Beziehungsmarketings zählen: Integration von Kunden in die Produktentwicklung, kundenindividuelle Produktanpassungen, Value Added Services, Leistungsgarantien, Treuerabatte/Bonusprogramme, Preisgarantien, Kundenbeiräte, Kundenzeitschriften, Cross Selling, Post Sale Marketing, Kundenrückgewinnung, Kundenkarten, Key Account Managagement u. v. a. m. Das Beziehungsmarketing bzw. -management stellt also einen komplexen Ansatz dar, der wichtige Querverbindungen zu anderen Marketingansätzen und Basisinstrumenten aufweist.

Erfolgreiches Beziehungsmarketing erfordert, dass die Beziehungen zu bestehenden Kunden (und weiteren Bezugsgruppen) systematisch analysiert, zielorientiert auf- und ausgebaut, bezugsgruppenspezifisch gestaltet, kontinuierlich gesteuert und auf hohem Niveau stabilisiert werden. Wesentliche Unterstützung liefern hier auch speziell auf das Beziehungsmanagement zugeschnittene Marktforschungskonzepte (Kundenlebenszyklus-Analysen, Monitoring von Kundenzufriedenheit/ Vertriebspartnerzufriedenheit, Bindungs-Indices, Kündiger-Analysen etc.). Zugleich setzt das externe Beziehungsmarketing ein internes, auf die Mitarbeiter gerichtetes Beziehungsmarketing voraus - denn für die Herstellung und Pflege der Beziehungen sind Mitarbeiter - persönlich und/oder über den Einsatz adäquater Beziehungsinstrumente - verantwortlich. Alle Mitarbeiter sind Beziehungsmanager, weshalb Fragen der Mitarbeiterführung und -motivation eine zentrale Rolle spielen. Hier liefert die Organisationsforschung (etwa in Form integrierter Mitarbeiter- und Kundenbefragungen, Assessment Center, 360° Feedback etc.) wertvolle Unterstützung.

Der Nutzen hochwertiger Kundenbeziehungen ist vielschichtig: Im (positiven) Verlauf nehmen die Preisbereitschaft und das Umsatzvolumen zu. Zudem nimmt - durch bessere Kenntnis der Bedürfnisse einzelner Kunden sowie durch wachsende Kenntnis firmeninterner Prozesse auf Kundenseite - der Betreuungsaufwand ab. Schließlich kann ein Unternehmen durch einen intensiven Kundendialog schneller auf veränderte Nachfrage und Verbesserungspotenziale reagieren.

Ansprechpartner für den systematischen Einsatz der Markt- und Marketingforschung im Rahmen des Beziehungsmarketings: Holger Geißler (Senior Manager) - holger.geissler@psychonomics.de - Tel.: +49 (0)221 42061-344.

     

    Surftipps

    
* Zitate können - gezielt eingesetzt - Vorträge und Präsentationen auflockern und anreichern - nicht jedoch das eigene Wort ersetzen. Eine Zitatesammlung zu vielen Begriffen speziell zum Thema Wirtschaft findet sich unter: http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vw400000e00000jrf3a8. Wer gerne ausführlicher in Zitaten stöbert, wird sicher unter www.zitate.de oder http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vx000000e0000b2jz3a8 (kostenpflichtig) fündig.

* Wer eine Alternative zum "googeln" sucht, dem sei empfohlen, einfach auch einmal zu "snappen". Snap ist eine Web-Suchmaschine mit praktischer Preview- und leistungsstarker Bildsuch-Funktion: http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vxe00000e0000bk0i3a8

* Informationen zu Web 1.0 (information web) -> Web 2.0 (social web) -> Web 3.0 (semantic web) sowie zu weiteren Entwicklungen im Bereich der Internet-Technologie erhält man unter: http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vxi00000e000002233a8 und http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vxm00000e00000ktk3a8.

* Nützliches Glossar zu internationalen Online-Wörterbüchern: http://s119.inxserver.de/inxmail13/url?vxq00000e0000b3p43a8

     

    Literaturtipps

    
* Heilmann, Thomas; Hrsg. (2006): Praxishandbuch Internationales Marketing. Gabler Verlag, 616 Seiten, 98 Euro, gebundene Ausgabe. Zahlreiche Autoren aus international tätigen Unternehmen bieten hier einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Konzepte und zentralen Praxisfelder des modernen internationalen Marketing. Die "Geheimnisse" für den eigenen Erfolg im internationalen Geschäft muss nach der sehr anregenden Lektüre aber weiterhin jeder selbst finden.

* Hinterhuber, Hans H. & Matzler, Kurt; Hrsg. (2006): Kundenorientierte Unternehmensführung. Gabler Verlag, 5. überarbeitete und erweiterte Auflage (Juni 2006), 654 Seiten, 62 Euro, broschiert. Wissenschaftler und Praktiker geben hier Antworten auf zahlreiche aktuelle Fragen der Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Vermittelt wird ein fundierter Überblick über theoretische Grundlagen, Instrumente und Methoden.

Als (Vor-)Weihnachts- und Urlaubslektüre:

* Morisse, Jörn & Rehberger, Stefan; Hrsg. (2006): Driving Home - Weihnachtsgeschichten. Suhrkamp Verlag, 168 Seiten, 7 Euro, broschiert. Sehr unterhaltsames und vielfältiges Lesebuch zum Thema Driving Home ... for Christmas. Geschichten zahlreicher Autoren über den speziellen Reiz des Weihnachtsfests bei den Eltern und die Heimkehr von Töchtern und Söhnen. Am besten noch kurz vor Weihnachten zu lesen!

* von Arnim, Elisabeth (2003): Die Reisegesellschaft. Insel Verlag, 5. Auflage, 371 Seiten, 9,50 Euro, broschiert. Anfang des Jahrhunderts reist der deutsche Baron Otto von Ottringel in Begleitung seiner Ehefrau und einer Bekannten mit Pferd und Wohnwagen durch Südengland... Die Reisebeschreibung aus Sicht des chauvinistischen, angesichts der Ereignisse aber zunehmend hilfloser werdenden Barons. Ein köstlich amüsanter Roman, der herzhaft lachen lässt. Original von 1909. Aus dem Englischen übersetzt von Angelika Beck.

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* Aktuelle Fachpublikationen der Mitarbeiter von psychonomics

* Aktuelle psychonomics-Studienübersicht

* Aktueller psychonomics-Pressespiegel

     

    Ausblick

    
Die kommende Ausgabe des psychonomics-Newsletters erscheint im
1. Quartal 2007. Wir freuen uns über ein persönliches Feedback und die Weiterempfehlung des Newsletters an interessierte Kollegen. psychonomics wünscht Ihnen noch einen angenehmen Tag und erfolgreiche Arbeit!

     

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