Hintergrund & Problemstellung
Jeder sucht es, keiner kennt es: das optimale Bankprodukt. Jenes Produkt, was auch in Zeiten der Finanzkrise vertrauenerweckend und transparent genug wirkt, um hohe Abverkaufszahlen zu generieren.
Bankprodukte können durch Parameter wie Sicherheit, Rendite, Liquidität, Nachhaltigkeit oder auch Komplexität definiert werden. Fragt man Kunden direkt, welche Merkmale davon bei einem Bankprodukt wichtig sind, stellt sich das Problem der Anspruchsinflation: Vieles ist wichtig, weil vieles attraktiv ist. Und gerade bei moralisch oder sozial belegten Themen wie ökologischen Geldanlagen wird der Befragte – je nach Befragungsmethode – das antworten, was sozial erwünscht ist.
Im Zeitalter einer ständig voranschreitenden Individualisierung und Personalisierung stellt sich zudem die Frage: gibt es überhaupt ein optimales Produkt – oder muss die Bank nicht für jeden Kunden ein eigenes individuelles Paket schnüren? In Anbetracht der großen Anzahl möglicher Geldanlagen erscheint es nahezu unmöglich, flexible und gleichzeitig einfache Lösungen aufzuzeigen, die zudem für den Bankberater die Verwaltung eines überschaubaren Angebotsportfolios ermöglichen.
Die Identifikation von Kundengruppen, für die sich bestimmte, nach den oben genannten konkreten Parametern zusammengesetzte Produktgruppen besonders eignen, könnte diese Situation deutlich vereinfachen – aber woher gerade in Zeiten ständigen Wandels feste Orientierungsgrößen für eine derartige Gruppierung nehmen? Studien belegen, dass es zwischen soziodemographischen Informationen wie z.B. Einkommen oder Alter und dem Entscheidungsverhalten bei Finanzangelegenheiten kein verlässlicher Zusammenhang besteht.
Befindet sich die Banken-Marktforschung also bei dieser Fragestellung bewegungsunfähig in einer Sackgasse? YouGov stellt sich in der Eigenstudie „Das optimale Geldanlageprodukt – eines für alle oder jedem das Seine?“ der Herausforderung, auf diese Fragen eine Antwort zu finden.
Methodik und Zielsetzung der Eigenstudie
Mittels intelligenter Befragungstechnik und geschickter Methodenkombination zum Ziel:
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Das Problem der sozialen Erwünschtheit kann sehr gut durch eine Online-Befragung abgemildert werden. Der Druck, sozial erwünschte Antworten zu geben, wird aufgrund der Anonymität und der Abwesenheit jeglicher Interviewer minimiert. |
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Dem Problem der Anspruchsinflation kann mit einer Conjoint-Analyse begegnet werden. Die Befragten werden bei dieser Methodik mit konkreten Produkten konfrontiert und sind somit gezwungen, die Vorteile unterschiedlicher Parameter gegeneinander abzuwägen. Beispielsweise muss sich ein Kunde zwischen einem Standard-Anlageprodukt mit hoher Rendite und einem nachhaltigen Anlageprodukt mit geringer Rendite entscheiden und muss somit die Attraktivität der Nachhaltigkeit gegen die höhere Rendite abwägen. |
Die Ergebnisse der anschließenden Analyse beantworten die zentrale Frage: Welches Merkmal ist der Treiber für die Kaufentscheidung? Gibt es z.B. eine Käuferschicht, die eine risikoreiche, renditearme Anlage abschließt, nur weil sie ein altruistisches Benefit verfolgt?
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Dem Problem der Adressierung passender Produkte an konkrete Kundengruppen kann mittels der etablierten YouGov Bankkundentypologie begegnet werden: Einem Segmentierungs-Instrument, welches Bankkunden psychographisch und marktspezifisch in fünf Typen einteilt. Jeder Typ hat ein anderes Verhältnis zu Bankprodukten und trifft seine Finanzentscheidung aufgrund unterschiedlicher Einflüsse. Hier liegt die Hypothese nahe, dass sich diese fünf Typen auch in ihren Produktpräferenzen. |
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Durch die Kombination von Segmentierung und Conjoint-Analyse kann somit die Portfolioausrichtung Ihres Hauses ideal überprüft werden. |
Kosten
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Studie „Das optimale Geldanlageprodukt – eines für alle oder jedem das Seine?“: 3.900 € zzgl. MwSt. |
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Studie „Das optimale Geldanlageprodukt – eines für alle oder jedem das Seine?“ (sofern erforderlich inkl. Boost-Sample (n=200) für Frühbucher) mit Sonderanalyse zu Ihrem Kundenstamm: 5.500 € zzgl. MwSt.
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Wir gewähren 10% Frübucherrabatt bis zum 11.07.2010 |
Studieninfo (pdf)
Kontakt zur Studienleitung
Stefanie Prins
Project Manager
+49 221 42061-310